Kurzbeschreibung
Über die deutsche Vergangenheit schien alles gesagt bis Der Vorleser von Bernhard Schlink erschien. Auch Bernd Späth ist mit seinen Erinnerungen eines Trümmerkindes etwas Unglaubliches gelungen: Staunend-naiv und völlig ungefiltert stellt ein Junge aus zuftiefst bayerischen Verhältnissen seine Überlegungen an und versucht sich einen Reim zu machen auf die Erwachsenenwelt, die noch am verlorenen Krieg krankt. Versucht zu leben und zu überleben in einer Familie, die Himmel und Hölle zugleich ist. Wo man "den Jud" und "den Amerikaner" gleichermaßen hasst. Wo man eigentlich keine Zeit für Kinder hat - und nichtsdestotrotz ein Herz.
Lebendig und humorvoll, deftig und einfühlsam schildert Bernd Späth die Irrungen und Wirrungen eines Jungen in der Nachkriegszeit. Man ist erschüttert und lacht dann wieder Tränen - ein zutiefst menschliches Buch.