Kurzbeschreibung
Wer das Geheimnis ihrer Kultivierung lüften könnte, hätte Lukullus' Stein der Weisen gefunden und könnte sich eben jenes Organ vergolden lassen, auf das es bei der Suche nach ihnen vornehmlich ankommt: Trüffel müssen erschnüffelt werden. Eine Aufgabe, die mit der Nase am Erdreich speziell dafür ausgebildete Hunde, vornehmlich aber Schweine erledigen. Sie lassen sich vom Geruch der unterirdischen Knollen leiten, der dem des Sexualhormons Testosteron entspricht. Eine mühselige Suche, die die Trüffel, französisch Truffes, auch Erdmorcheln genannt, nicht gerade preiswert macht. Trüffelsuche ist Schatzsuche, und lange Zeit waren die unterschiedlichen Knollenkostbarkeiten nur auf den Menükarten fürstlicher Festessen zu finden. Noch heute sind Trüffel etwas ganz Besonderes. Der Feinschmecker kann zwischen dem weißen Trüffel aus Italien, der von Mitte Oktober bis Mitte März vorkommt, und dem schwarzen Trüffel, dem sogenannten Périgord, wählen, der von Dezember bis Ende März im Handel ist.