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Träumende Leere: Roman [Taschenbuch]

Peter F. Hamilton , Michael Neuhaus
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

14. September 2011
Im Jahr 3580 lebt die Menschheit in über tausend Sonnensystemen. Eine mächtige Raumflotte beschützt sie vor jeder feindlichen Spezies. Selbst der Tod ist besiegt. Doch im Herzen der Galaxie liegt eine schwarze Welt. Und auf das, was von dort kommt, hat die Menschheit keine Antwort ... Auftakt der neuen Commonwealth-Serie von Peter F. Hamilton

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Träumende Leere: Roman + Schwarze Welt: Roman + Im Sog der Zeit
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  • Schwarze Welt: Roman EUR 12,00
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 494 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 1. (14. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404285352
  • ISBN-13: 978-3404285358
  • Originaltitel: The Dreaming Void
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,4 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 36.639 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
107 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hervorragend !! Aber Schande auf den Verlag 19. Januar 2009
Format:Taschenbuch
Mein Urteil nach 44 Jahren Science Fiction Konsum:
Absolut empfehlenswert, selbst für Neueinsteiger Unterhaltung vom Feinsten, von der man nicht genug kriegen kann mit dem unbedingten Wunsch nach mehr. Trotzdem nur drei Punkte ? Hat nix mit dem Buch sondern mit dem Kommerz zu tun, siehe unten.
Ja, ich habe The Dreaming Void und The Temporal Void auch im Original gelesen und lese trotzdem immer noch mal gerne die deutsche Ausgabe (nein, nicht um über die Übersetzung zu mäkeln - die die sowas machen, sollen es mal selbst versuchen. Im übrigen sind die Hamilton Bücher in der Regel gut übersetzt und der Übersetzer hat auch mal den Mut, einzelne Begriffe nicht mit Gewalt neu zu übersetzen oder einzudeutschen. Was nebenbei die neueren DUNE Übersetzungen zu einer Katastrophe gemacht hat, also Kompliment).
Ich bin nicht der Meinung, dass man den Commonwealth Zyklys auswendig kennen muss - ihn zu kennen hilft natürlich, aber die Querverweise reichen völlig.
Guter Plot - schliesslich weiss man ja nicht ob es wirklich ein schwarzes Loch im Zentrum der Galaxis ist :-) und der zweigeteilte Handlungsrahmen ist richtig entspannt zu lesen. Zudem sind die Hamiltonschen Universen immer weitgehend schlüssig und nachvollziehbar - trotz der manchmal hart an die Fantasygrenze gehenden Physik, bei der man oft nicht weiss, ob Hamilton noch extrapoliert oder schon fabuliert. Beide Handlungstränge - Commonwealth/Aramintha und Leere/Edeard hätte man ohne Probleme als eigene Bücher veröffentlichen können, sie haben beide Ihren Reiz und sind vordergründig erstmal (abgesehen von der ominösen Pilgerfahrt ) ziemlich unabhängig voneinander.
Ich halte die Void Trilogie für sauber geschriebene Science Fiction vom feinsten und exzellente Unterhaltung. Ohne direkte Vergleiche anzustellen zu wollen, dass überlasse ich den Werbeabteilungen, es stellt sich bei mir das gleiche Verlangen nach mehr ein, wie es in den 70ern mit Sir Arthur und in den 80ern mit James P. Hogan war, auch wenn diese Autoren (alle drei) wohl nie von der FAZ oder Frau Heidenreich bemerkt, geschweige denn besprochen werden.

Der Punktabzug ist mal wieder nicht im Werk selbst zu sehen. Ich halte es mittlerweile für eine Unverschämtheit, mit welcher Unverfrorentheit den deutschen Lesern erstmal Hälften zum Zweidrittelpreis untergeschoben werden. Vielleicht sollten die Verlagsverantwortlichen endlich mal einsehen, dass auch in Deutschland durchaus normal gebildete Leute Science Fiction lesen, die ohne weiteres ein Buch mit normaler Schriftgrösse und 800 Seiten verkraften. Immerhin verzichtet der Verlag mittlerweile weitgehend darauf, den Büchern komplett neue Titel zu verpassen.....

Arrghh und wer zum Teufel hat dieses Buch als 'Military SF' getagged ? Nur weil mit Kazimir McFoster da ein Admiral vorkommt ? Neeeee.........
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27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Wenn man Peter Hamiltons literarische Qualitäten in der Entwicklung vom Armageddon Zyklus über die Commonwealth - Bücher bis zur heutigen Void-Triologie betrachtet, kann man eigentlich nur zu dem Schluss kommen, das der britische Autor hier sein bisheriges Meisterstück abgeliefert hat.

Das hat 3 einfache Gründe:
1. Die Handlung ist mit die Spannendste, die Hamilton bisher abgeliefert hat, und steht nach dem etwas bodenständigeren Commonwealth-Zyklus der Kreativität des Armageddon-Zyklus' in nichts nach.
2. Die Haupthandlung beginnt nun gefühlt deutlich "früher", das tut den Charakteren und dem Detailgrad des beschriebenen Universums allerdings keinen Abbruch. Für Hamiltons Verhältnisse heisst "früh" zwar immernoch, das die ersten, wirklich spannungsgeladenen Szenen so auf Seite 100 beginnen (Meine Seitenangaben richten sich *noch* nach der englischen Ausgabe, also bitte bei 10 Seiten plus oder Minus ein Auge zudrücken). Wer sich aber durch die 3-bis-5-Hundert Seiten "Prolog" im Armageddon-Zyklus gelesen hat, findert hier nach einer etwas irritierenden, aber doch neugierig machenden Einleitung einen geradezu direkt wirkenden Einstieg in die spannungsgeladenen Haupthandlungen vor.

3. Es gibt diesmal keine "Filler"-Geschichten. Diese Aussage bezieht sich übrigens auf beide bisher erschienenen Teile der englischen Triologie.
Um das kurz zu erläutern, in bisherigen Hamilton-Büchern gab es immer wieder Handlungsstränge, die über ganze Kapitel hinweg deutlich ermüdender bzw. weniger interessant zu lesen waren als andere.
Beispiele gefällig? Im Commonwealth fallen mir hier spontan einige Teile von Ossis Reise ein, beim Armageddon-Zyklus z.B. die ewigen Erzählungen über den Sumpfmarsch des "Soldatentrupps", der erst zum Schluss mal kurz wirklich interessant wurde. Die Passagen waren an sich nie schlecht, aber der Spannungskontrast zum parallelen "Haupt"-Handlungsstrang war in diesen Fällen einfach zu groß.
Träumende Leere bietet dagegen quasi *keine* Füllmittel und keine großen Spannungskontraste, jeder Handlungsbogen fesselt größtenteils ähnlich stark, durchgehend und könnte problemlos für sich alleine stehen.

Fazit: Hamilton hat hier nicht nur seine gewohnten Tugenden der epischen Geschichte, dem seines gleichen suchenden Immersionsgrad, den durchweg interessanten technologischen Ideen und den Charakteren, mit denen man nur Mitfiebern kann, beibehalten. Er hat auch frühere "Fehler" korrigiert und das bisher "polierteste" Werk abgeliefert, und - meiner Meinung nach zumindest - damit seinen bisher spannendsten Triologiebeginn geschaffen.

Und da Hamilton im Gegensatz zu Autoren wie Eschbach auch Enden schreiben kann, bin ich für den 3. Teil der Triologie ebenfalls frohen Mutes.

Einziger Wehrmutstropfen ist die schon bei anderen Rezensenten erwähnte Trennung in zwei Teile in der deutschen Übersetzung - wer sich die Geschichte lieber gleich "in einem Guss" zu Gemüte führen möchte, sollte sich mit dem Kauf dieses Buches noch bis mitte Juli gedulden und dann die "Schwarze Welt" gleich mitbestellen.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Hamilton wie wir ihn kennen ... 14. Dezember 2010
Format:Taschenbuch
Einer meiner Vorrezensenten beschwert sich darüber, dass man in Hamiltons Commonwelth-Universum nicht einfach mitten drin einsteigen kann.

Eine Buchreihe zeichnet sich aber eben gerade dadurch aus, dass es eine Reihe ist und die Bücher nicht einzeln gelesen werden können. Je nach Autor wird in den einzelnen Bändern zu Begriffsschöpfungen und Namen mehr oder weniger nochmals Stellung genommen, um dem Gedächtnis des Lesers wieder auf die Sprünge zu helfen.

Bei Träumende Leere handelt es sich zwar um den Anfang einer neuen Geschichte im Commonwelth-Universum, nicht jedoch um den Beginn der Commonwelth-Saga schlechthin.

Vor diesem Hintergrund muss die Geschichte auch gesehen werden. Es kommen viele Protagonisten der ersten Geschichte im Commonwelth-Universum auch in der zweiten wieder vor - wenn auch teilweise erst im Folgeband. Und genau hier bietet Hamilton seinen Lesern auch diverse Stützen, um ihnen wieder in Erinnerung zu rufen, wer diese oder jene Person war oder für welche Technologie dieses oder jenes Kürzel steht. Er beschreibt diese jedoch nicht wieder ganz von vorne und im Detail.
Wen die Geschichte bereits gefesselt hat und diese aufmerksam liest, dem erschließt sich allerdings durchaus aus dem Kontext, für welche Technologie gewisse Begriffe stehen sollen und wie diese funktioniert oder was sie bewirkt.

Wer mit der Commonwelth-Saga (Erste Geschichte: Der Stern der Pandora, Die Boten des Unheils, Der entfesselte Judas und Die dunkle Festung) also nicht vertraut ist, kann es zwar riskieren hier mit Träumende Leere in Hamiltons neue Geschichte, der Void-Triologie, einzusteigen, ist meiner Meinung nach aber fast besser beraten erst die vorhergehenden vier Bände der ersten Geschichte zu lesen.

Zwischen Träumende Leere und Schwarze Welt besteht ein nahtloser Übergang. Dementsprechend werden Sie als Leser in Schwarze Welt auch keine einführenden Erklärungen zu Personen, Technologien, etc. erhalten. Am besten also direkt nacheinander lesen.
Dieser Umstand ist allerdings nicht auf Hamilton sondern auf die Unverfrorenheit des deutschen Verlags zurückzuführen, der hier schnelles Geld machen wollte und das Original des Autors im Deutschen kurzerhand in zwei Teile geteilt hat.
Bei Träumdende Leere handelt es sich folglich um die erste Hälfte des englischen Originals.
Fast war ich versucht dafür einen Punkt abzuziehen, habe es aber dann doch gelassen. Schließlich geht es hier darum Hamiltons Werk zu beurteilen und nicht die Verlagspolitik.

Zur Geschichte selbst möchte ich nur sagen, dass es ein typischer Hamilton ist - komplex, mit Liebe zum Deteil und aufgefächert in mehrere Handlungsstränge geschrieben.
Den Vorwurf den andere erhoben haben, dass Hamilton die Stränge nicht verbindet und es eigenständige Geschichten wären, kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Natürlich lässt der Autor sich Zeit damit, bis die Protagonisten der einzelnen Handlungsstränge sich erstmals begegenen oder er die Relevanz dieser Stränge für einander offen vor dem Leser ausbreitet.
Wer die Geschichte allerdings WIRKLICH liest und begeistert dabei ist, dem erschließt sich aber mit Sicherheit auch so, was die Handlungsfäden miteinander verbindet.

Hamilton hat auch hier - wie in seinen anderen Zyklen - wieder sein besonderes Talent gezeigt. Er fesselt den Leser an einen Handlungsstrang bis zu einem zwischenzeitlichen Höhepunkt......nur um dann den Schauplatz zu wechseln. Ist man dann endlich an der Stelle, wo es mit dem zuvor unterbrochenen Strang weiter geht, hat man das selbe Gefühl bei dem Strang der dafür wiederum unterbrochen wird. Ich hoffe ich konnte verständlich machen was ich damit meine.
Alles in allem führt dieses Konzept dazu, dass man das Buch im Rekordtempo verschlingt, da man immer wissen will, wie es an anderer Stelle weiter geht.
Wer andere Geschichten von Hamilton kennt, der kennt vielleicht auch das Gefühl, dass dort der ein andere Handlungsstrang nicht ganz so interessant war - um nicht zu sagen langatmig (wenn auch auf minimalstem Niveau). Denen sei hier gesagt, dass das in Träumender Leere mit nichten der Fall war - alle Stränge waren (so gut wie immer) auf ganzer Länge durch und durch interessant. Wenngleich mich die Handlung rund um die Person Edeard, welche sich in der Leere (auf die auch der Buchtitel anspielt) abspielt, besonders gefesselt hat.

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich von Hamiltons neuer Geschichte vollauf begeistert bin und dafür 5 Sterne vergebe.

FAZIT:
* Hamilton Fans, die die Commonwelth-Saga (Erste Geschichte die in diesem fiktiven Universum spielt) bereits kennen: Uneingeschränkte Kaufempfehlung
* Hamilton Fans, die die Commonwelth-Saga noch nicht kennen: Können getrost auch zugreifen, sind meiner Meinung nach aber fast besser beraten, vorher die erste Geschichte zu lesen, um das Lesevergnügen wirklich ungetrübt genießen zu können
* SciFi-Fans, die noch nichts von Hamilton gelesen haben, denen parallele Handlungsstränge nichts ausmachen bzw. von solchen sogar begeistert werden können: Hier würde ich wirklich empfehlen vorher unbedingt die Commonwelth-Saga zu lesen, ehe man sich die Void-Triologie zu Gemüte führt (ansonsten führt das nur zu weiteren 1-Stern Rezensionen, welche der Geschichte wirklich unrecht tun)
* SciFi Fans, die absolut nicht auf komplexe, selbst kreierte Technologien und weitschweifige parallele Handlungen stehen: Finger weg

Ich hoffe ich konnte dem ein oder anderen Unentschlossenen mit meiner Rezension helfen :-)
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