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Träumen Androiden von elektrischen Schafen. Verfilmt als 'Blade Runner'
 
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Träumen Androiden von elektrischen Schafen. Verfilmt als 'Blade Runner' [Gebundene Ausgabe]

Philip K. Dick
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 269 Seiten
  • Verlag: Haffmans Verlag; Auflage: N.-A. (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3251300199
  • ISBN-13: 978-3251300198
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 686.525 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Philip K. Dick wurde 1928 in Chicago geboren. Schon in jungen Jahren schrieb er zahllose Stories und arbeitete als Verkäufer in einem Plattenladen in Berkeley, ehe er 1952 hauptberuflich Schriftsteller wurde. Er verfaßte über hundert Erzählungen und Kurzgeschichten für diverse Magazine und Anthologien und schrieb mehr als dreißig Romane, von denen etliche heute als Klassiker der amerikanischen Literatur gelten. Philip K. Dick starb am 2. März 1982 in Santa Ana, Kalifornien, an den Folgen eines Schlaganfalls.

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Kundenrezensionen

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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Es ist schon paradox! Da hab ich nun schon einige von Dicks Büchern gelesen und noch immer hat mich keins davon restlos begeistert, aber dennoch bin und bleibe ich begeisterter Leser von Dicks Werken. "Träumen Androiden..." ist ein gutes Beispiel für dieses Phänomen.

Auf der einen Seite enthält das Buch eine Latte an Ungereimtem, Unglaubwürdigem, fehlenden Erklärungen, lückenhaften Charakterisierungen und ist von eher kargem Sprachstil, auf der anderen Seite wartet es mit einer intelligenten Story und allerhand hübschen Einfällen auf, und vor allem: es lässt einen auch nach Ende der Lektüre nicht los. Auf Ebene der dramatischen Umsetzung ist es also eher durchschnittlich, auf einer anderen, meinetwegen philosophischen Ebene ist es schlichtweg klasse. Wie auch in vielen anderen Erzählungen Dicks geht es hier um die zentrale Frage: "Wie definiert man menschliches Leben? Wo ist die Grenze?". Und der Leser ist am Ende genauso verunsichert wie der Protagonist des Buches. Der Roman berichtet von Androiden, die sich für "echte" Menschen halten und von Menschen, die fürchten, Androiden zu sein.

Dick ist es als einem der wenigen (SF-)Autoren gelungen, ein eigenständiges Gesamtwerk mit Anspruch (welch garstig Wort) zu schaffen, bei dem die Unterhaltung dennoch nicht zu kurz kommt. "Träumen Androiden..." ist ein gelungenes Beispiel dafür. Und was die o.g. Kritikpunkte betrifft: Ich gebe viereinhalb Sterne und runde auf!

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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Vergleichbar dem schwierigen Versuch, jemanden der noch nie einen Apfel gekostet hat, den Geschmack eines Apfels zu beschreiben, findet man sich bei dem Versuch, den Inhalt des Buchs zu besprechen, außerstande die vielfältigen Möglichkeiten der Geschichte auszuloten. Die Handlung ist, wie bei Dick meistens der Fall, linear und schnell erzählt: Mann jagt Androiden, die sich illegal auf der Erde eingeschlichen haben.
Tja, aber wie der Protagonist von A nach B kommt ist eine andere Geschichte.

Liest man mit eingeschaltetem Gehirn und erwartet nicht zuviel "cineastisches Beiwerk" findet man sich schnell in einem Kosmos philosophischer Fragen:
Was macht uns zu Menschen?
Wo liegen die Grenzen der Menschlichkeit?
Wer legt die Regeln/Grenzen unseres Zusammenlebens fest?
Wie leben wir unsere Sterblichkeit?
Wann überwindet eine Maschine (Mensch) ihren Hersteller (Schöpfer)?
Prädikat: nichts für Matschbirnen.
Gebrauchsanweisung:
Badewanne mit ätherischen Ölen und reinlegen (sich selbst) und mit lesen beginnen. Ins Bett legen (allein) und fertiglesen. Licht aus und (wenn möglich) von der Geschichte träumen. Aufstehen und besten Freund/Freundin anrufen. Zusammen aufs Dach/Terrasse/Baum/Auto/etc. setzten und über die Geschichte quatschen.
Hinweis:
Buch und Film sind wie zwei verschiedene Sorten Äpfel:
ähnliches Aussehen, verschiedener Geschmack!
Und: beides (Äpfel und Bücher von P. K. Dick) können süchtig machen.
So, das war's. Muss jetzt los und mir einen von den sprechenden Teddybären kaufen. Mein Nachbar hat sich einen sprechenden Osterhasen zugelegt.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Gid Scoop
Der Film "Blade Runner" hat längst Kult-Status. Und das zu recht. Die Romanvorlage ist leider längst noch nicht so bekannt. Und das ist schade, denn obwohl der Film zweifellos ein Meisterwerk ist, ist es das Buch erst recht. Es bietet nicht nur eine wirklich erstklassige Science Fiction-Geschichte, sondern auch ein wahrhaft philosophisches Gedankengebäude. Das fängt bereits beim Titel an: "Träumen Androiden von elektrischen Schafen" bezieht sich natürlich einerseits darauf, dass es in der zukünftigen Welt, in der die Geschichte spielt, kaum noch echte Tiere gibt. Wer ein Haustier besitzt (und sei es nur eine Kröte) genießt gesellschaftliches Ansehen. Das hat zu einem regelrechten Handel von künstlichen Tieren geführt, weil jeder den Schein zu wahren versucht, ein Tier zu besitzen. Die Hauptfigur denkt über die Anschaffung eines künstlichen Schafes nach. Die Frage ist in Bezug auf den Titel also, ob die Androiden, die im Grunde nur ihr Recht auf ein "normales" Leben durchsetzen wollen, auch solch banale Träume berücksichtigen und ausleben möchten und können. Andererseits kann man auch fragen: Müssen Androiden von künstlichen Schafen träumen, weil sie künstliche Menschen sind?!
Mit solchen Fragen wird der Leser in Dicks Roman des öfteren konfrontiert und es macht wirklich Spaß, sich damit auseinanderzusetzen. Wer also für solch nachdenkliche Geschichten etwas übrig hat, ist mit "Träumen Androiden ..." (das auch unter dem Titel "Blade Runner" erhältlich ist) gut beraten. Wer den Film mag, sollte sich die Romanvorlage sowieso nicht entgehen lassen.
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