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Träumen Androiden?, 1 Audio-CD [Audio CD]

Philip K. Dick , Sophie von Kessel , Udo Wachtveitl , Max Tidorf , Marina Dietz
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

1999
Hörspielbearbeitung und Regie: Marina Dietz Sprecher: Udo Wachtveitl, Sophie von Kessel, Max Tiedorf u.v.a.

Spezialdetektiv Rick Deckard macht Jagd auf vier entflohene Androiden, verliebt sich in die künstliche, aber wunderschöne Rachael und philosophiert, ob künstliche Menschen mit Gefühlen wirklich wertlose Menschen sind. Die Hörspielversion lässt die faszinierende Erzählung Träumen Androiden von elektrischen Schafen? Von Philip K. Dick meisterhaft wiederaufleben.


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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Der HÖR Verlag DHV (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3895847747
  • ISBN-13: 978-3895847745
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 12,8 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 997.903 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Wenn radioaktiver Regen auf die Erde niedergeht, wird es zur moralischen Pflicht, für das dort verbliebene Leben Verantwortung zu übernehmen. Die Menschen in der Welt des Philip K. Dick befinden sich in einer schlimmen Zwickmühle: Einerseits sind die wenigen echten Tiere viel zu teuer für den Normalbürger, andererseits achten die Nachbarn streng darauf, dass jeder sich fürsorglich um ein solches Haustier kümmert. In diesem Dilemma befindet sich auch Rick Deckart, der für Kopfgeld Jagd auf entflohene Androiden macht.

Um sein elektrisches Schaf gegen ein echtes Tier eintauschen zu können, kommt ihm ein neuer Auftrag gerade recht: Er soll die neuen Androiden vom Typ Nexus 5 eliminieren. Diese künstlichen Menschen sind so perfekt, dass sie nur noch mit Hilfe eines ausgeklügelten Testverfahrens von echten Menschen unterschieden werden können, denn ihre verzögerten emotionalen Reaktionen sind messbar. Doch im Laufe der Ereignisse wird dieser Test immer fragwürdiger.

Aus Philip K. Dicks Meisterwerk um die Frage nach dem Menschsein ein Hörspiel zu machen, ist ein gewagtes Unterfangen. Aber schon einmal ist etwas Vergleichbares gelungen: In Blade Runner wurden nur einige der Ideen aus dem Roman Träumen Androiden von elektrischen Schafen? aufgegriffen. Trotzdem ist diese atmosphärische Umsetzung in die Filmgeschichte eingegangen. In der 60-minütigen Hörspielbearbeitung kann natürlich wieder nicht der ganze Roman bearbeitet werden, aber man erfährt doch einiges von der Vielschichtigkeit der Vorlage. Wem weder Film noch Roman bekannt ist, der mag beim ersten Hören etwas verwirrt sein von der verschlungenen Handlung, die in so kurzer Zeit erzählt wird. Doch diese Verwirrung entspricht durchaus der Romanvorlage. Wer dagegen den Film kennt, für den werden viele der Bilder plötzlich mit neuen Inhalten gefüllt.

Die Hörspielbearbeitung des Bayerischen Rundfunks ist durchweg mit guten Sprechern besetzt, atmosphärisch untermalt und gut geeignet als erster, zweiter oder dritter Kontakt mit den Welten des Philip K. Dick, der die Grundfesten unserer Realität wie kein anderer erschüttern kann. --Birgit Will -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Philip K. Dick wurde 1928 in Chicago geboren. Schon in jungen Jahren schrieb er zahllose Stories und arbeitete als Verkäufer in einem Plattenladen in Berkeley, ehe er 1952 hauptberuflich Schriftsteller wurde. Er verfaßte über hundert Erzählungen und Kurzgeschichten für diverse Magazine und Anthologien und schrieb mehr als dreißig Romane, von denen etliche heute als Klassiker der amerikanischen Literatur gelten. Philip K. Dick starb am 2. März 1982 in Santa Ana, Kalifornien, an den Folgen eines Schlaganfalls.

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bladerunner, die Dritte 8. September 2002
Von pholker HALL OF FAME REZENSENT
Nach den Versionen des Buches und des Films hier nun die des Hörspiels. Damit meine ich nicht nur, dass es sich einfach um ein drittes Medium handelt, sondern wörtlich eine dritte, komplett neue Version der Geschichte - und zwar keine schlechte.
In Dicks Buch "Do Androids Dream Of Electric Sheep", deutsch "Der Bladerunner", sind die von Rick Deckert und Kollegen gejagten Replikanten nichts weiter als Androiden, denen man kaum Sympathie entgegenbringt. Viel ist hier auch, was in dem Film nur peripher, bzw. garnicht abgehandelt wird, z. B. wird ein starkes Gewicht auf die Geschichte um den Besitz künstlicher und echter Tiere gelegt, die nach dem Aussterben vieler Arten zu Statussymbolen erhoben werden; dann ist die von Dick erfundene Religion des Mercerismus von Bedeutung, die der Film komplett ausspart.
Der Film wiederum, dessen Aufführung Dick leider nicht mehr erlebt hat (nur das Drehbuch hat er vor seinem Tod noch lesen können - was aber nicht der Grund für sein Ableben war), legt den Schwerpunkt eher auf die Frage: Was ist Leben? Er zeichnet das Porträt nicht nur des Replikantenjägers Deckert, sondern auch die einzelner Replikanten - und schließlich entpuppen letztere sich moralisch gar als menschlicher als die Menschen selbst. Nicht unbedingt der Romanvorlage entsprechend, aber sehr schön neuerzählt mit eindrucksvollen Bildern, guten Schauspielern und sphärischer bis bombastischer Musik von Vangelis. Ein neuer Aspekt, der im Buch nicht anklang, war die Frage nach der wahren Identität Deckerts; besonders der Directors-Cut drängt die Frage auf: ist Deckert selbst ein Replikant?
In der Hörspielversion wird diese Frage wieder gestellt und auch beantwortet (ich will hier allerdings nicht verraten, wie, um keinem die Spannung zu nehmen). Die Deckert-Frage ist allerdings das einzige, was das Hörspiel mit dem Film verbindet. Es lehnt sich wieder stärker an das Buch an, indem es beispielsweise auch auf den Mercerismus eingeht und auch die Geschichte mit den Tieren wieder mehr in den Vordergrund rückt. Trotz der Anlehnung ist die Geschichte des Hörspiels jedoch eine eigenständige, neue. Andere Personen treten in den Vordergrund, andere Höhepunkte werden gesetzt, und auch das Ende ist ein eigenes, das sich von dem des Buches wie des Films unterscheidet.
Sehr erfrischend, das neue Gewand dieser vielschichtigen Story, auch gut umgesetzt, vor allem im Sound. Ein bisschen schwach fand ich die Sprecher (dafür leider einen Stern Abzug, sonst wären es vier geworden), fühlte mich insgesamt aber gut unterhalten.
Wer Philip K. Dick mag, sollte die Hörspielversion auf jeden Fall mal testen. Vielleicht werden einige diese neue Auslegung als Mißinterpretation des Buches verreißen - kann man sicherlich auch so sehen. Ich jedoch finde neue Perspektiven stets interessant, und die liefert das Hörspiel sicherlich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervoragende Umsetzung des Buches 8. Juni 2000
Von Ein Kunde
Wer den Film BLADERUNNER liebt, aber mit der literarischen Vorlage von P.K.Dick nicht viel anfangen konnte, sollte dieses Hörspiel kaufen. Es bietet eine athmosphärisch extrem dichte Umsetzung des Buches, ist dabei aber sehr viel glaubwürdiger. 1999 ausgezeichnet mit dem höchsten deutschen Science Fiction-Preis, dem Kurd Lasswitz-Preis, in der Sparte Hörspiel; und das zurecht!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr nahe am Buch 2. Dezember 2003
ist dieses Hörspiel. Die Regie hat den Roman, meiner Meinung nach, sehr gut umgesetzt, wobei natürlich die Hörer, die die Nähe zum Film erwarten zeimlich entäuscht werden: Thyrell ist zum Beispiel Rosen. Aber was soll's: Es ist näher am Buch, als am Film, was ja nicht schlecht sein muß.

Die Rollen sind von den Sprechern her auch sehr gut besetzt, obwohl der Sprecher von Roy, etwas gegenüber den anderen abfällt.

Die Story macht es aber ohne Probleme wieder wett.

Fazit: volle 4 Sterne

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