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Träume bewußt steuern. Über das Paradox vom Wachsein im Schlaf
 
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Träume bewußt steuern. Über das Paradox vom Wachsein im Schlaf [Taschenbuch]

Celia Green , Charles McCreery , Rolf Lahusen
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 263 Seiten
  • Verlag: Fischer (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596140781
  • ISBN-13: 978-3596140787
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 406.985 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Kaum ein Gebiet ist so interessant und komplex wie das der Träume und der Traumforschung. Celia Green und Charles McCreery widmen sich einem Grenzbereich, dem Phänomen des »luziden Träumens«, wenn der Träumende genau weiß, daß er träumt, und sich bewußt ist, daß das Geschehen beeinfllssen kann. Zahlreiche Fallbeispiele zeigen, wie diese Steuerung erfolgen und wie man die Technik des luziden Träumens erlernen kann.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Das in leicht verständlichem Stil geschriebene Buch hat eine hohe Zahl von Erfahrungsberichten, die zur Illustration von wissenschaftlichen Befunden und theoretischen Ausführungen dienen.

Die Autoren beschreiben die Art der Wahrnehmung, der intellektuellen Fähigkeiten und der Gefühle in luziden Träumen, den Grad der gezielten Einflußmöglichkeiten wie auch die Beschränkungen, denen manche Handlungen darin unterliegen. Sie gehen auch auf die vermeintlichen Gefahren - wie Schlafdefizit, Realitätsflucht oder Horrortrips - ein, für die sie keine Indizien sehen, und nicht zuletzt auf die Chancen, die luzides Träumen in der Therapie seelischer Störungen und körperlicher Krankheiten bieten.

Sie betonen, es habe sich zumindest in der Beseitigung von Alpträumen bewährt. Bei alledem muß es nicht vom Zufall abhängen, ob jemand luzid träumt - Green und McCreery stellen die wichtigsten Methoden vor, mit denen sich dieser Zustand - auch autodidaktisch - gezielt herbeiführen läßt oder die Häufigkeit seines Eintretens gesteigert werden kann.

Am spannendsten finde ich die Kapitel, in denen die Autoren die Beziehungen zwischen luziden Träumen und diesen ähnlichen oder eng mit ihnen zusammenhängenden Erlebnissen beschreiben und interpretieren. Hier sind vor allem Erscheinungserlebnisse zu nennen sowie außerkörperliche Erfahrungen, bei denen die Betreffenden ihren eigenen Körper verlassen, oft über diesem schwebend auf ihn hinunterblicken. Ich empfinde es als wohltuend, daß die beiden nicht in die Falle spiritistischer Deutungen tappen, sondern ihrem wissenschaftlichen Anspruch treu bleiben, diese Phänomene als Halluzinationen einstufen und sogar eine sie alle einschließende Hypothese über die Merkmale von Halluzinationen entwickeln. Sie tun dies, ohne in den umgekehrten Fehler zu verfallen, Halluzinationen als sinnlos oder gar als per se krankhaft zu bewerten. Analog betrachten sie die Zusammenhänge zwischen derartigen Bewußtseinszuständen und gewissen Schlafstörungen, sogenannten "Schlaflähmungen", die vor dem Hintergrund der hierbei gewonnenen Ergebnisse erklärbar und behandelbar werden.

Zu guter Letzt untersuchen sie die mit dem luziden Träumen verbundene Gehirnaktivität und andere mit ihm einhergehende Körperreaktionen, schließen auf eine besonders hohe Aktivität des Gehirns und insbesondere der rechten, eher ganzheitlich arbeitenden Hirnhälfte in diesen Zuständen.

Das Fehlen einer klar formulierten, schlüssigen philosophischen Ausgangsposition der Autoren führt manchmal zu nicht ganz logischen, schwammigen Aussagen, und Äußerungen anderer Wissenschaftler werden nicht immer sauber zitiert. Trotz solcher Schwächen beinhaltet das Buch die informativste Gesamtdarstellung des Themas, die ich bisher kenne.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kneif mich mal... 10. September 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
...damit ich weiß, daß ich nicht träume, ist eine gebräuchliche Floskel, die jeder schon mal verwendet hat. Aber steckt etwas dahinter, gibt es wirklich einen Zustand, in dem man nicht oder nur schwer in der Lage ist, zwischen Traum und Realität zu unterscheiden? Gibt's nicht, werden viele sagen. Stimmt nicht. Es geht um den sogenannten „Luziden Traum", wird ein Zustand bezeichnet, in dem man sich im Traum des Traumes bewußt ist. Das eröffnet einem eine ganze Reihe von Möglichkeiten, auf die im Buch „Träume bewußt steuern" von Celia Green und Charles McCreery auch eingegangen wird. Celia Green hat mit ihrer Arbeit „Lucid dreams" 1968 selbst Grundlagenforschung auf diesem Gebiet betrieben. Thematisch gut unterteilt werden in 15 Kapiteln verschiedene Techniken und Besonderheiten erklärt. Dabei geht es um Definitionsfragen, Methoden zum Herbeiführen und zur Kontrolle von Träumen, sowie um Phänomene wie außerkörperliche Erlebnisse, Schlaflähmung und falsches Erwachen. Auch der Behandlung von Alpträumen ist ein Kapitel gewidmet.

Eine „Anleitung" zum luziden Traum ist dieses Buch keinesfalls, weil es so etwas kaum geben kann. Man sollte sich auch schon vorher mit dem Thema befaßt haben, denn zum Einstieg ist dieses Buch nur bedingt brauchbar. Das Buch richtet sich in erster Linie an Psychologen und erst dann an die breite Leserschaft. Es wird doch recht oft auf Fachbegriffe zurückgegriffen, wobei einem seltener das Buch selbst, wohl aber das sehr gute Literaturverzeichnis im Anhang weiterhilft. Als weiterführende Literatur ist es aber gut geeignet. Eindeutig aufwertend wirken nicht zuletzt die zahlreichen Fallstudien. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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