Ich kann dem Vorredner nicht zustimmen. Das viele Menschen meinen, selbst nicht zu träumen oder nur ,normale" Träume im Gegensatz zu denen im Buch erwähnten zu träumen, ist zwar richtig.
Aber das liegt an einem blokierten Zugang zum Unbewussten, der für jeden Mensch wieder herstellbar ist.
Dieckmann - Arzt und ehemals Professor an der FU Berlin - stellt aus seiner therapeutischen Praxis ganz hervorragend dar, wie man mittels der Sprache des Unbewussten - den Träumen - Menschen helfen, sie therapieren kann. Sicher - der Zugang zum Unbewussten muss erst in der Therapie hergestellt werden.
Aber jeder Mensch, der meint, er würde nicht träumen, wäre überrascht, was für Bilder in ihm zu Tage treten können. C.G. Jung sah im Unbewussten - im Gegensatz zu Freud - einen aktiven, lösungsorientierten Teil unserer Seele, die 2. Hälfte unserer Psyche. Und es ist erstaunlich, wie das Unbewusste, wenn man den Zugang zu ihm findet, in der Lage ist, Lösungen anzubieten.
Dieckmann stellt das ganz hervorragend dar, er ist auch ein sehr guter Formulierer. Das Buch ist grossartig, Schade, dass es nicht in einer Neuauflage zu kaufen ist. Ich würde es jedenfalls jedem empfehlen.