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Tränen am Oubangui.
 
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Tränen am Oubangui. [Broschiert]

Cornelia Canady
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert
  • Verlag: Augsburg: Verlagsgruppe Weltbild GmbH, (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B003RRSNDO
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.165.190 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Vollkommen überrascht 21. Februar 2003
Format:Taschenbuch
Eigentlich gehöre ich nicht zu den Lesern, die Rezesionen schreiben. Zweimal im Jahr kommt das dann doch vor. Anlass ist immer eine dafür unbedingt notwendige Selbstbeobachtung die mir zeigt, dass ich ein besonderes Buch lese:
Mich interessiert der 20h15-Krimi nicht mehr und
ich wache um 1 Uhr früh auf und lese 2 Stunden um dann morgens zu verschlafen.
Cornelia Canady beschreibt in Ihrem Buch die Geschichte einer (Ihrer?)ungewöhnlichen Liebe in noch ungewöhnlicherer Umgebung.
Die Fazination des zentralafrikanischen Urwaldes, mit seinen Menschen, seinen Lebewesen, seinen Pflanzen, Geräuschen und ständigen Abenteuern und dazu eine fast schnulzige (Cornelia verzeichen Sie mir) Liebesgeschichte zwischen Tahim und Julia.
So wie das geschrieben ist, ist das selbst erlebt, zumindest das Meiste davon. Das es kein Happy End gibt spricht für die mögliche Autentität.
Packend, interessant, leerreich und dabei immer spannend und lebensnah. Selbst kleine Dinge so erzählt, dass man selber mitten unter Pygmäen oder unter den spielenden Affen sein könnte.
Vielen Dank für die kurzweiligen Stunden und aufregenden Momente!
Peter
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Finger weg! 3. Oktober 2007
Von N. Peters
Format:Taschenbuch
Die Autorin scheint hier ihre eigenen Erfahrungen zu einem Roman verarbeitet zu haben.
Vorneweg: ich habe mich lange nicht mehr so über ein Buch aufgeregt, wie über dieses. Eigentlich habe ich es nur zu Ende gelesen, um einen richtig schönen Verriss schreiben zu können.
Das Buch erschlägt einen nur so mit Vorurteilen und billigen Klischees. Da fährt diese Möchtegern-Fotografin nahezu völlig unvorbereitet in den Urwald und kreischt bei jedem Krabbeltier vor Panik. Trotz aller Angst und Panik kann sie einen ganzen Pygmäen-Stamm nur mit einer Zigarette für sich gewinnen und wird sofort bei ihnen aufgenommen. Sie und der Rest des Expeditionsteams schlagen dort ihre Zelte auf und gewinnen ganz schnell die Freundschaft der Pygmäen. Alles ganz einfach.
Als sie sich mit dem Expeditionsleiter verkracht, flieht sie aus dem Dschungel und lernt in der Hauptstadt Bangui natürlich ganz zufällig den reichsten Mann des Landes kennen: den Libanesen Tahim. Prompt verliebt sie sich in sein exotisches Aussehen, kündigt in Deutschland Job und Wohnung und zieht zu Tahim nach Bangui. Dort werden Partys gefeiert und Champagner in Strömen vergossen. Nebenbei regt sie sich über die Afrikaner auf, die ja viel zu viele Kinder in die Welt setzen. (Zitat zu ihrer Freundin, einer Schwarzen: "Wir arbeiten konzentrierter und organisieren unser Leben besser. Wir setzen nicht fünf Kinder in die Welt, wenn wir gerade mal Geld für eines haben. Wir denken weiter voraus als ihr, aber das kann man alles lernen.")
Zwischendurch reist sie immer mal wieder in den Dschungel, um ihre "Freunde", die Pygmäen zu besuchen. Dabei regt sie sich auf, dass diese durch den Kontakt zur "zivilisierten" Welt immer mehr Krankheiten bekommen und gleichzeitig ihre eigene Lebensweise aufgeben wollen. Dass sie dazu beiträgt, indem sie zB Pflanzen für eine Plantage mitbringt, fällt natürlich überhaupt nicht auf.
Die große Liebe zu Tahim ist aber auch nicht so ganz das Wahre, hat sie doch leider übersehen, dass Tahim der größte Holzkonzessionär des Landes ist. Mist aber auch, damit will er nämlich nicht aufhören und das geht ihr doch etwas gegen das Umweltschützerherz. Naiv, wie sie ist, bekommt sie das aber auch erst Monate später mit. Aber soooo dramatisch ist das auch wieder nicht, kann er sie doch durch schöne Schmuckgeschenke besänftigen und schließlich ist er ja gut im Bett. Dumm nur, dass der Schmuck aus Elfenbein besteht... Leider sieht sie das bei aller Tierliebe natürlich auch nicht selbst, sondern auch das muss ihr erst gesagt werden.
Boah, was hab ich mich aufgeregt!

Kurz: Finger weg von diesem Buch!
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18 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Eigentlich habe ich mir das Buch aufgrund des rührseeligen Titels gekauft und hatte gehofft, ein verheultes Wochenende mit Schmusedecke und Liebeskummer zu verbringen. Weit gefehlt ! Zwar erzählt das Buch die intensive Liebesgeschichte zwischen Julia und Tahim, wer jedoch tiefe Melancholie unter tropischer Sonne erwartet, wird von dem treffsicheren Humor der Erzählerin eines besseren belehrt. Die höchst amüsant beschriebenen Erlebnisse - vor allem mit Insekten und allerlei Kriechzeug - haben mich mehrfach schallend lachen lassen. Trotzdem nur drei Sterne, da ich mir als Afrikaverliebte doch etwas anderes vorgestellt hatte und die schöne Liebesgeschichte durch die lustige Erzählung teilweise lächerlich wirkt. Schade ! Ausserdem bekommt man den Eindruck vermittelt, trotz Hitze, Staub und Armut, ist es ganz leicht dorthin auszuwandern. Aber wie gesagt, kurzweilig und unter welchem Aspekt man es auch immer lesen mag, genau das richtige für ein faules Wochenende.
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