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Die Tränen der Maori-Göttin. Roman Taschenbuch – 7. April 2012

4.4 von 5 Sternen 83 Kundenrezensionen

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Lange arbeitete Sarah Lark als Reiseleiterin und kam dabei naturgemäß viel in der Welt herum. So entdeckte die 1958 in Bochum geborene Autorin ihre Liebe zu Neuseeland. Und irgendwann kam sie dann auf die Idee, ihre Faszination für dessen grandiose Landschaften in Worte zu fassen. Sarah Larks Neuseelandromane tauchen tief ein in die Magie und Faszination dieses Landes und vermitteln eine Begeisterung, die sie zur Bestsellerautorin hat werden lassen. Doch auch historische Romane, die nicht in Neuseeland spielen, gehören inzwischen zu ihrem Repertoire. Diese veröffentlicht sie unter dem Pseudonym Ricarda Jordan.


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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
"Die Tränen der Maori-Göttin" bildet nach "Das Gold der Maori" und "Im Schatten des Kauribaums" den Abschluss von Sarah Larks Kauri-Trilogie und ist angesiedelt in dem Zeitraum von 1899 bis 1904.

Frau Lark entführt uns dieses Mal nicht nur nach Neuseeland, sondern auch nach Südafrika. Während der Teil, der in Südafrika spielt, die Landnahme durch die Voortrekker, die Buren an sich sowie den Burenkrieg thematisiert, widmet sich der in Neuseeland spielende Teil in erster Linie den Neuerungen der Ingenieurskunst, FlugpionierInnen und wieder der Gleichberechtigung (Frauen und Maori). Übergreifende Themen sind Rassismus und Calvinismus.

Die Verwandschaftsverhältnisse sind in der Kauri-Trilogie zwar etwas kompliziert, aber Frau Lark hat den Aufbau und die Einführung so gestaltet, dass man diesen dritten Band auch lesen kann, ohne die Vorgänger zu kennen. Ausserdem gibt es einen Stammbaum, der alles noch einmal verdeutlicht. Mir hat es sehr gut gefallen, dass sie einen grossen Teil des letzten Teiles einer eigentlich in Neuseeland angesiedelten Trilogie in Südafrika hat spielen lassen und das dann auch so plausibel & spannend durch die Beteiligung Neuseelands bzw. des Britischen Empire am Burenkrieg miteinander verknüpft hat.

Die Liebe kommt natürlich in auch nicht zu kurz, so dass "Die Tränen der Maori-Göttin" eine flüssig erzählte und ausgewogene Mischung mit nur ganz wenigen Längen ergibt und ein für mich fesselndes Leseerlebnis in allerbester Lark-Manier war.

Unbedingt lesenswert!
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Naja, kann man mal lesen. Aber wenn man diesen Abschluss der Geschichte verpasst, fällt auch kein Sack Süßkartoffeln in Neuseeland um...
Beide Erzählstränge (daheim in NZ und in Afrika) drehen sich in erster Linie um die Suche nach dem richtigen Seelenpartner für die in dieser Hinsicht etwas verirrten Schäfchen Atamarie, die Burin Doortje (die in Südafrika zur vernagelten Calvinistin erzogen wurde), die grundgute Zuludame Nande und die etwas schlichte Roberta, die als Lehrerin tätig ist. Auch Rosie bekommt am Ende ihren grundguten Traumprinz aus dem Rennstall ab.
Nicht fehlen darf als böse Antagonistin die arbeitsscheue Sängerin aus New Orleans, die dem Helden ein Kind anhängt und sich dann vom Acker macht, um Jahre später allen anderen wieder das Leben zu versauern.
Leidlich spannend erzählt das alles, Paarsuche international, Frauen am (Flugzeug)-Steuer und die historisch belegte erste Flugrunde über Neuseeland durch einen manisch-depressiven Ingenieur - natürlich ist in Wirklichkeit die toughe Maori (Atamarie) der Baumeister der Höllenkiste!
Na, wie gesagt, kann man mal lesen, aber wenn nicht, verpasst man auch nicht allzuviel. Dem Leser ist natürlich, anders als den etwas begriffsstutzigen Damen der Heldenriege, gleich klar, welche Partner die 'einzig Wahren' sind. Das hätte man auch deutlich kürzer haben können und dafür mit etwas mehr echter Handlung. Der Leser wäre sicher dankbar!
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Format: Taschenbuch
Ich finde das Buch durchaus empfehlenswert, es ist seichte Lektüre, die aber dennoch viel Hintergrundwissen über die Kultur der Maoris, Neuseeland, Südafrika und den Burenkrieg enthält.
Das Buch gehört zwar mit zur Neuseeland-Trilogie, dennoch muss man die Bänder davor nicht gelesen haben, um den Inhalt und die Geschichte zu verstehen. Aber die Trilogie insgesamt finde ich wirklich lesenswert und interessant.

Zur Geschichte:
Lizzie und Michael führen erfolgreich ihre Schaffarm und haben zwei erwachsene Söhne, Patrick und Kevin. Kevin ist mehr der "Frauenheld" und Patrick eher der ruhige Typ. Beide sind recht erfolgreich in ihren Jobs. Kevin lernt die Schauspielerin und Sängerin Juliette LaBrea kennen, wegen der er dann auch später nach Südafrika geht, ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten.
Roberta, wie Juliette ebenfalls in Kevin verliebt, reist ihm als Helferin für die Flüchtlings- und Gefangenenlager der Schwarzen und Buren hinterher, in der Hoffnung, er entscheidet sich für und verliebt sich in sie.
Atamarie, Halb-Maori und die beste Freundin von Roberta, schlägt so ganz aus der Art. Während Roberta eine stille und zurückhaltende Lehrerin ist, die sich dementsprechend kleidet, interessiert sich Atamarie für die Ingenieurswissenschaft und hat den großen Traum, Fliegen zu können. Diesen Traum teilt sie mit Robert Pearce, mit dem sie eine Liason beginnt, die aber nicht so ganz nach ihren Wünschen verläuft.

Das Buch enthält viele kleinere Geschichten, die allesamt zusammenhängen, wie in jedem der Bände zuvor. Dementsprechend wechselt das Geschehen und der Ort öfter, was das Buch spannender macht. Ich spreche eine Leseempfehlung hierfür aus.
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Format: Taschenbuch
Bei diesem Buch ist es zu empfehlen, den ersten Band "das Gold der Maori" zuerst zu lesen, da man sonst mit den doch sehr verzwickten Verwandtschaftsverhältnissen leichte Schwierigkeiten bekommt.
Dieser Roman spielt zum Teil in Neuseeland und zu ca. einem Drittel in Südafrika zur Zeit des Burenkrieges. Das macht ihn interessant.
Der Burenkrieg wird eingehend geschildert. Es war interessant zu erfahren, dass die Engländer, die Frauen und Kinder der Buren in Konzentrationslager steckten, um deren, im Guerillakrieg kämpfenden Männer, mürbe zu machen. Auch der Umgang mit den Schwarzen also den Ureinwohnern Südafrikas wird detailliert geschildert und es werden einem die Grundlagen klar, weshalb es in Südafrika zur Apartheit kam, die erst in den neunziger Jahren abgeschafft wurde.
Der Handlungsstrang, der in Neuseeland spielt, befasst sich hauptsächlich mit der Entwicklung der Fliegerei, den Lenkdrachen der Maori, Frauenemanzipation und der Kultur der Maori. Ich war wirklich überrascht zu lesen, dass Neusseland das erste Land war, das das Frauenwahlrecht einführte. Sehr fortschrittlich für die damalige Zeit. Auch die Maori durften wählen und sassen sogar im Parlament. Davon konnten die Ureinwohner anderer Länder, siehe Südafrika, nur träumen.
Die Darsteller sind hauptsächlich mit der Suche nach dem richtigen Partner(in) beschäftigt. Man ahnt schon recht früh, wer für wen der/die Richtige ist, aber im Roman gibt es einiges hin und her. Ob dies in der damaligen Zeit wirklich möglich war, wage ich zu bezweifeln, Den Roman macht es aber spannend. Die Personen werden plastisch beschrieben, man konnte sich gut in sie hineinversetzen.
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