Dieser Inhalt ist eine Zusammensetzung von Artikeln aus der frei verfügbaren Wikipedia-Enzyklopädie. Seiten: 86. Nicht dargestellt. Kapitel: Friedrich Dürrenmatt, Stanisław Lem, Václav Havel, Umberto Eco, Ilse Aichinger, Tschingis Aitmatow, Antonio Tabucchi, Salman Rushdie, Simone de Beauvoir, Italo Calvino, Harold Pinter, Milan Kundera, Christa Wolf, Doris Lessing, Cees Nooteboom, Marguerite Duras, Eugène Ionesco, Jorge Semprún, Sarah Kirsch, Per Olov Enquist, Christoph Hein, Peter Huchel, Javier Marías, Paul Nizon, Andrzej Szczypiorski, Pavel Kohout, W. H. Auden, Claudio Magris, Julian Barnes, Fulvio Tomizza, Helmut Heißenbüttel, Jürg Laederach, Ágota Kristóf, Péter Nádas, Sławomir Mrożek, Aleksandar Tišma, Dubravka Ugrešić, António Lobo Antunes, Tadeusz Różewicz, Zbigniew Herbert, A. L. Kennedy, Inger Christensen, Sándor Weöres, Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur. Auszug: Simone de Beauvoir (* 9. Januar 1908 in Paris; † 14. April 1986 ebenda; vollständiger Name Simone Lucie-Ernestine-Marie Bertrand de Beauvoir) war eine französische Schriftstellerin, Philosophin und Feministin. Die politisch engagierte Verfasserin zahlreicher Romane, Erzählungen, Essays und Memoiren gilt als Vertreterin des Existentialismus. Mit ihren beiden existentialistischen Romanen L'Invitée (1943; dt.: Sie kam und blieb) und Le Sang des autres (1945), 1984 von Claude Chabrol als Das Blut der Anderen verfilmt, erlangte Simone de Beauvoir Anerkennung als Schriftstellerin. Der Welterfolg Das andere Geschlecht (1949) gilt als ein Meilenstein der feministischen Literatur und machte sie zur bekanntesten Intellektuellen Frankreichs. Simone de Beauvoir wurde als ältere von zwei Töchtern des Ehepaares Georges und Françoise Bertrand de Beauvoir in Paris, Boulevard Montparnasse 103, geboren. Ihr Urgroßvater Bertrand war ein höherer Amtsträger in der Finanzverwaltung der Normandie gewesen, hatte reich geheiratet, das Landgut Meyrignac im Limousin als Familiensitz gekauft und den...