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Toxicity
 
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Produktinformation

  • Audio CD (27. August 2001)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Smi Col (Sony Music)
  • ASIN: B00005N648
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (137 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.040 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Prison song
2. Needles
3. Deer dance
4. Jet pilot
5. X
6. Chop suey!
7. Bounce
8. Forest
9. Atwa
10. Science
11. Shimmy
12. Toxicity
13. Psycho
14. Aerials

Produktbeschreibungen

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Spitzenwerte auf der Metal-Skala
SOAD können gar nicht mittelmäßig sein, stellte einmal ein Musikjournalist treffend fest. Schon ihr 1998 von Mischpult-Legende Rick Rubin produziertes Debüt-Album System Of A Down war ein Metal-Masterpiece und gilt als eines der Schlüsselwerke des Genres. Ein Tour als Support von Slayer folgte. Die Musik des in Los Angeles beheimateten Quartetts mischt auf teils bizarre Weise verschiedene Stile mit ihrem Hardcore Metal, u.a. Hip Hop, Punk, Jazz, Gothic und nahöstliche Folklore. Letzteres liegt an der Tatsache, dass alle Musiker armenische Vorfahren haben. Auch Ihr zweites Album Toxicity aus dem Jahr 2001 glänzte wieder mit tödlichen Riffs, brutalen Rhythmen und wirklich expliziten Texten. In 14 Songs attackierte das Quartett alles, was zwischen Drogendealern und US-Regierung auffällig ist. Rage Of The Machine lassen grüßen, könnte da mancher behaupten - doch System Of A Down legen da wo RATM stehen, gerade erst den zweiten Gang ein... Nach Toxicity erschienen noch die Longplays Steal This Album! (2002), Mezmerize und Hypnotize (beide 2005). Mitte 2006 entschloss sich die Band, eine Ruhepause einzulegen, um sich Soloprojekten und ihrem Familien zu widmen. Wann es weitergeht, lässt Gitarrist Daron Malakian offen: „Es ist noch ein langer Weg, wenn es überhaupt je passiert.“

Produktbeschreibungen

Lüttjemann und Püttjerinchen. Ein Märchen.

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50 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der absolute Hammer !!, 23. November 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Toxicity (Audio CD)
Wer denkt, das selbstbetitelte Erstlingswerk (1998) der aus Armenien stammenden Musiker wäre das verrückteste Album überhaupt, wir mit Toxicity eines Besseren belehrt! Was sind das für Musiker?? Kommen sie von einem anderen Planeten?? Wenn man sich diese Scheibe so anhört könnten solche Fragen durchaus aufkommen. Diese Band in die Schublade des New Metal zu drängen ist eigentlich die pure Frechheit! Denn im New Metal bleibt es eben nicht aus, S.O.A.D. mit solchen Bands wie z. B. Limp Bizkit, Korn oder Linkin Park zu vergleichen. Und gerade dieser Vergleich ist bodenlos lächerlich. Klar handelt es sich bei genannten Bands um gute Vertreter ihres Fachs, aber gerade deshalb sind S.O.A.D. kein New Metal, denn was diese Band in einen Song packt, dafür brauchen Fred Wurst und seine Kollegen umgerechnet etwa zwei komplette Alben! Alleine die erste Singleauskopplung Chop Suey! rechtfertigt den Kauf dieses Albums, da dieser eine Song besser ist als die letzte Scheibe von Limp Bizkit. Brachiale Rhytmuswechsel, fast unmögliche Breaks und eine Härte, wie sie eingentlich nur noch von Slayer produziert wird. Doch wie viele Stimmen hat eingentlich Rauschebart Serj Tankian?? Seine Palette reicht von Tom Araya-artigen Vocals über wahnsinnig emotionale Gesangslinien bis hin zu derben Growls. Und was Mr. Tankian mit seiner Stimme betreibt, macht Saitenmann Daron Malakian mit seinem Instrument noch besser. Ein Monster-Riff jagt das nächste und auch etliche spielerische Kabinettstückchen zaubert er aus seinem rechhaltig gefüllten Ärmel. Die nötige, hochproffessionelle Unterstützung kommt schließlich noch von Basser Shavo Odadjian und Drummer John Dolimayan. Das Ganze wird abgerundet durch sehr provokante, alles andere als sinnlose Politik bezogene Texte. Aber auch andere Themen trägt Tankian in fast beängstigender Inbrunst vor.

Fazit: Alle, aber auch alle Bands die ansatzweise den Namen New Metal begerbergen wirken gegen S.O.A.D. wie arme Statisten und werden gnadenlos an die Wand gespielt. Und wer bei einem Album wie Toxicity (wohlgemerkt keine Anzeichen von DJ's oder sonstigem Turntable-Gekacke) nicht hysterisch vor seiner Stereo-Anlage auf und abhüpft, der ist klinisch tot! Alle Daumen hoch für System of a down, denn nur eine Band dieses Formats hat es verdient, in die großen Fußstapfen der Bewegung „Metal" zu treten.

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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der Meilenstein wird gelegt!, 21. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Toxicity (Audio CD)
Vom ersten aufschreckenden Akkord von „Prison“ bis hin zum letzten Flüstern von „Aerials“ beweisen SoAD, dass sie nicht lediglich eine weitere Rock Band sind, sondern eine musikalische Bereicherung, die noch Großes vorhat.

Drei Jahre nach ihrem atemberaubenden, selbstbetitelten Erstlingswerk, brachten SoAD den lang ersehnten Nachfolger „Toxicity“ auf den Markt. Und im Gegensatz zu vielen anderen Bands, die nach einem guten ersten Album nicht an den Erfolg anknüpfen können, legt System of A Down noch eine Schippe drauf. Und was für Eine, denn es ist wirklich ein Genuss dem Album zu lauschen! Das Album besitzt eine gute Tonqualität & der Gesang, sowie die Instrumente sind gut eingespielt worden.

Technisch haben sich SoAD ein gutes Stück weiterentwickelt. Angefangen bei den eher im Hintergrund, dennoch super agierenden Mitgliedern Shavo (Bassist) und John (Drummer), welche ihre Kunstfertigkeiten auf ihren Instrumenten weiter vertieft haben, über Daron (Gitarrist), der seinem Instrument die genialsten und verrücktesten Akkorde, Riffs und Soli entlockt bis hin zur (auf dieser Platte) absoluten Ausnahmeerscheinung der Band, Serj, dem Sänger. Die Stimme von ihm hat sich zum ersten Album nochmals derart gesteigert, dass einem vor Ehrfurcht nur die Kinnlade auf die Zehen fallen kann. Er haucht den Texten solch ein Leben ein, so dass diese (fast) schon ein Eigenleben entwickeln.

Daron Malakian, der Mann hinter der meisten Musik von SoAD, ist musikalisch sicherlich genauso hoch einzustufen wie Serj & dessen Gesangskünste. Seine differenzierte Weise Musik zu produzieren, von sanft (z. B. der Anfang von „Chop Suey“ oder „Aerials“) bis hart (z. B. „Science“, „Jet Pilot“) verdient auf jeden Fall Respekt. Was mir persönlich sehr gut gefällt, sind seine spärlichen Gesangseinlagen, bei denen er m. E. nach Gefühle rüber bringt, die selbst ein Tankian nicht besser machen kann. Hier ist z. B. sein Solo-Part bei „Needles“ zu nennen. Manchen (wenige) Textpassagen kann Daron einfach besser vermitteln, als es der wirklich geniale Serj kann. Nun ja, nicht jeder ist perfekt...
Der Doppelgesang dieser beiden Kerle, in Refrains und in verschiedenen Passagen der Lieder zu hören, nimmt unangefochten eine herausragende Stellung in der ganzen Musikszene ein. Das ist einfach nur Wahnsinn.

Die Texte sind teils sehr politisch, jedoch muss man sich schon näher mit diesen befassen & zweimal hinhören, denn System of A Down verpacken diese teilweise so versteckt in Metaphern, dass sie mehrere Bedeutungen haben können. Nun ja, so findet jeder das, was er gerne hören will. Jedoch scheut die Band sich nicht, auch brisante Themen beim Namen zu nennen, so z. B. das Gefängnissystem der USA in „Prison“ oder generelle Gesellschaftskritik an Amerika in „Deer Dance“ oder aber den Völkermord an den Armeniern in „X“.

Die Musik von SoAD hat sich seit dem ersten Album noch verfeinert, so dass die brutale Kraft dieser Band besser dosiert zum Einsatz kommt. Gekonnt spielt die Band ihre Stärken, den schnellen Wechsel von Laut zu Leise, von Schnell zu „Langsam“, brachial aus. Teilweise wird der typische Sound mit traditionellen Klängen aus dem Heimatland der Truppe gepaart: Armenien.

Bei den ersten Durchläufen des Albums weiß man nie, was einen die nächste Sekunde erwartet. So variabel, wie SoAD hier zu Werke gehen, das schafft kaum eine andere Band. Die Lieder strotzen nur so von verschiedenen Ideen, die Rhythmuswechsel kommen manchmal nur für einen Ton zum tragen. Gepaart wird diese pure Energie mit den oben schon erwähnten alles überragenden Gesangslinien, welche von tiefem Grollen über emotionsgeladene Gesangspassagen bis hin zu hohem Gekreische alles liefert, was vielen andere Sänger gar nicht zu Stande bekommen. Auch zu den langsamen Passagen der SoAD Musik findet Serj Tankian die richtige Note.

Zum Schluss bleibt zu sagen, dass sich System of A Down mit diesem Album selbst ein Denkmal errichtet haben, welches auch in Jahren noch von Vielen als eines der wichtigsten Alben der Neuzeit angesehen werden wird. Wer diese Album nicht besitzt und etwas Interesse an melodiöser, härterer Musik zeigt, der sollte nicht mehr zögern, sondern sich in die Tiefen dieses Meisterwerkes stürzen. Wen dieses Album nicht abhängig macht, dem ist nicht ganz klar nicht mehr zu helfen!

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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kreativ und unvorhersehbar, 5. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Toxicity (Audio CD)
Wie beschreibt man ein Album, das sich eigentlich gar nicht beschreiben läßt? System of a Down wollen nicht so recht in irgendeine Schublade passen. Ihre Musik ist roh, aber doch kanalisiert, wild und sanft zugleich und noch dazu Punk, Death Metal, Hardcore, Thrash und NüMetal in einem, gespickt mit Fetzen armenisch-orientalischer Folklore. Derartige Beschreibungsversuche könnten passen und treffen es trotzdem nicht. Wer blickt da noch durch? Damit ließe sich auch erklären, warum ich mit Toxicity zuerst überhaupt nichts anfangen konnte, sie mittlerweile aber zu meinen meistgehörten Platten gehört.

Also, zurück zum Ausgangsproblem: wie beschreibt man ein solches Werk? Vielleicht, indem man es mit dem Vorgänger vergleicht. Das selbstbetitelte Debüt von System of a Down liegt bei Veröffentlichung dieser Scheibe bereits drei Jahre zurück und zeigt die ersten Gehversuche der Band. Damals hat man sich noch sehr stark an Punk und Hardcore orientiert und das ganze in dreifacher Geschwindigkeit heruntergeklopft. Serjs Stimme hatte dabei auch noch nicht ganz den Weg gefunden und wurde so auf vielfältige Art und Weise malträtiert, wirkte wenig kontrolliert und manchmal sogar unpassend. Im Jahr 2001 ist das anders. Toxicity merkt man die starke Weiterentwicklung des Gesamtkunstwerks System of a Down an. Die Stimme des Frontmannes ist immer noch sehr variabel, beschreitet aber doch eingefahrene Wege: Wortfetzen (Prison Song), getragener Gesang (Chop Suey!), gehetzt wirkender Gesang (Psycho), Thrash-Geschrei in bester Slayer-Manier (Jet Pilot) und Death Metal Growls (Prison Song) stehen im wilden Wechsel zueinander, passen aber wie Faust aufs Gretchen.

Auch musikalisch hat man sich weiterentwickelt, wobei hier von Kontrolle an dieser Stelle überhaupt keine Rede mehr sein kann. Das Songwriting bewegt sich irgendwo zwischen den eingangs erwähnten Welten und ist zu keiner Zeit vorhersehbar. Bestes Beispiel ist und bleibt hier der Titelsong, der dem Hörer anfänglich überhaupt keine Möglichkeiten gibt, sich auf einen einzigen Rhythmus einzuschießen. Aber egal auf welchem Terrain sich die vier Jungs bewegen, sie tun es mit ausgesprochener Sicherheit, Professionalität und einem untrüglichen Gespür für intensive musikalische Reisen. Überaus variables Drumming, knallharte Riffs, ein betörender Bass und natürlich der markante Gesang wurden hier in bester Manier produziert , abgemischt und so gut es geht geordnet von Mr. Rick Rubin himself, der sich durch seine Produzentenarbeit ja auch nicht unbedingt in eine bestimmte Schublade stecken läßt (u.a. gehören Slayer und Jonny Cash zu seinen Klienten).

Alles in allem läßt sich sagen, daß die Band ihren Wahlspruch der "stereophonic experience" mehr als verdient hat. Musikalisch überaus kreativ und einfach nicht mit irgendeinem Label abzustempeln, darüber hinaus lyrisch einfach alles plattwalzend bewegen sich System of a Down irgendwo zwischen allen Welten in ein Jahrtausend hinein, das sich ebenso chaotisch entwickelt wie sie selbst. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Geniestreich der Jungs. In meiner ewigen Bestenliste hat die Platte schon jetzt einen sicheren Platz in den Top Ten.

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