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Tour de France
 
 
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Tour de France [Gebundene Ausgabe]

Julian Barnes , Gertraude Krueger
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 319 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch; Auflage: 1., Aufl. (19. August 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462033050
  • ISBN-13: 978-3462033052
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 829.647 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Julian Barnes
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"In 'Tour de France' verbinden sich die verschiedenen Begabungen von Julian Barnes. Er zeigt sich als scharfer Beobachter, eleganter Stilist und geistreicher Romancier." (San Francisco Chronicle)
"Anregend amüsant, liebevoll ironisch, höchst lesenswert" (Financial Times)

Kurzbeschreibung



Der französischste aller Engländer - Julian Barnes


Ob Charme oder Chanson, Kunst oder Küche, französische Lebensart oder Literatur - Julian Barnes weiß fast alles über Frankreich. Er schreibt darüber mit Esprit und großer Kenntnis und lädt den Leser ein zu einer vielseitigen "Tour de France".
Julian Barnes ist schon als Junge mit seinen Eltern als Tourist nach Frankreich gereist. Auf den Fahrten im Familienwagen durch die Provinz nahm er das Land auf der anderen Seite des Kanals jedoch anfangs mit der Überheblichkeit des typischen Inselbewohners wahr - eigenartig schmeckender Käse, blutiges Fleisch, undefinierbare Soßen, bitterer Kaffee und viele Kathedralen. Doch dieser hartgesottene junge Brite kann letztlich dem Zauber der französischen Zivilisation nicht widerstehen. Barnes lernt Französisch und geht nach dem Studium ein Jahr als Austauschlehrer nach Rennes. Julian Barnes hat sich immer wieder schreibend mit Frankreich befasst, mit Aspekten des Alltags, mit Film, Musik und Literatur, wie der Band "Tour de France" anregend zeigt. Insbesondere aber interessiert sich Barnes für Gustave Flaubert, den großen Romancier des 19. Jahrhunderts. Flauberts Leben, die Figuren seiner Romane, die Korrespondenz und die Flaubertsche Familie sind Teil von Julian Barnes' schriftstellerischer Welt geworden.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Frankophilie revisited 8. Januar 2004
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Seit ehedem zieht es den britischen Schriftsteller Julian Barnes nach Frankreich. Seit seinem ersten Besuch als junger Knabe, gemeinsam mit seinen Eltern, ist er dem Land verfallen, "Tour de France" legt von seiner Manie Zeugnis ab. Das Buch sammelt Texte aus den letzten Jahren, die allesamt weder Essays noch Rezensionen, sonder eine Zwitterform sind, über Baudelaire, Mallarmé, Chansons, das französische Alltagsleben, die ebenfalls frankophilen Schriftsteller Henry James und Edith Wharton und Gustave Flaubert. Barnes Hingabe, sein ausschweifendes Schwärmen für das Land jenseits des Kanals machen das Buch zu einer ebenso unterhaltsamen wie kurzweiligen Lektüre.
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Frankreich aus Liebhabersicht. 7. September 2010
Von Redaktion Literaturtipp.com TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Traumland Frankreich? Sicherlich nicht für den damals 13-jährigen Autor Julian Barnes, der mit seinen Eltern jeden Sommer dort verbringen musste. "Überall lauerten hier Gefahren von Knoblachkauenden zwielichtigen Gestalten, die zum Frühstück Rotwein tranken und ihr Brot (...) mit dem Taschenmesser aufschnitten." Von seiner steifen Heimat England war er da anderes gewohnt. Selbst als Erwachsener wird er immer wieder den zurückhaltenden Umgang seiner Kindheit mit der Leichtlebigkeit der Franzosen vergleichen und hebt auch in "Tour de France" die Unterschiede zwischen Frankreich und England in Sachen Kunst, Literatur und Lebensart hervor. Ein Buch nur für Briten? Keineswegs! Das aus dem Englischen von Gertraude Krueger übersetzte Werk spricht jeden Frankreichliebhaber an, ganz egal, ob westlich, südlich oder östlich der Insel.

Trotz erster Erfahrungen mit ungesalzener Butter, bluttropfendem Fleisch und ungewohnter Suppe kann Julian Barnes schon recht bald dem Zauber der französischen Zivilisation nicht mehr widerstehen. Ob Kunst oder Küche - die französische Lebensart zieht ihn vollständig in seinen Bann. Und so erzählt er in elegantem, oftmals ironischem Stil von den Helden seiner späten Jugend: den Chanson-Sängern Boris Vav und Jacques Brel, sowie dem berühmten Regisseur Truffaut und dessen filmischen Glanzleistungen. Das bereits 1907 erschienene Buch "Frankreichfahrt" kommt in "Tour de France" ebenso zur Sprache wie das gleichnamige Radsportereignis, das sich weltweit großer Beliebtheit erfreut. Ob Autor Julian Barnes davon jedoch noch immer begeistert ist, ist fraglich. Immerhin gestaltete sich seine "live"-Anwesenheit bei der Tour weniger spektakulär: "Erst kommen die Werbekarawanen und die Teamfahrzeuge mit Rennmaschinen auf dem Dach, (...) dann folgt die Ankündigung, dass die Fahrer in zehn Minuten eintreffen und das nahende Rattern des Fernseh-Hubschraubers. Dann (...) geschieht Folgendes:" Ehe man auch nur mit dem Kopf drehen kann, zischen die Radprofis an einem vorbei, sodass zwei wie im Fluge vergangene Minuten mit dem grellen Hupen des Schlusswagens zu Ende gehen...

Französische Ereignisse wie die "Tour de France" in Ehren, besonders interessiert sich Julian Barnes aber für den großen Romancier des 19. Jahrhunderts Gustave Flaubert. Ausführlich beschreibt er wie andere Autoren sein Leben und Werk interpretieren, bespricht seinen weltberühmten Roman "Madame Bovary" aus verschiedenen Positionen und macht auch vor dessen Freunden und Bekannten nicht Halt. Ohne Frage hat Gustave Flaubert die französische Literatur erheblich beeinflusst und seine literarische Figur "Emma" übt noch immer große Faszination auf heutige Leser aus. Doch ob Julian Barnes ihm deswegen den Hauptteil seines Buches opfern muss, bleibt fraglich. Verwirrend ist dabei der Titel "Tour de France", der eine gleichwertige Beschreibung von Charme, Kunst und Literatur Frankreichs vermuten lässt und keineswegs eine Kurzbiographie Gustav Flauberts.

Seine große Liebe zum Land der "Tour de France" wird bei Julian Barnes in jeder Zeile deutlich: In der Episode über die nach Frankreich mitgebrachte Asche seiner Eltern, in der (Leidens)Geschichte über seinen Lieblingsautor Gustave Flaubert und nicht zuletzt in seinen scharfen Beobachtungen der Bewohner Frankreichs.
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Tortur de France 23. August 2009
Format:Taschenbuch
Leider hält dieses Buch nicht das, was der Titel verspricht. Es handelt sich um keine Tour de France, wie man es nach Lesen der Einleitung vermuten könnte. Vielmehr setzt sich der Autor sehr intellektuell, gebildet und eloquent mit verschiedenen Themen, die Frankreich zuzuordnen sind, auseinander, wie Chansons, klassische Autoren wie Flaubert, Baudelaire u.a., der Tour de France. Nur nähert er sich keinem dieser Themen direkt, sondern beschreibt sie anhand von Sekundär- und sogar Tertiärliteratur. Also nicht gerade etwas, was man nach Lesen des Titels vermutet, sondern allenfalls eine sehr indirekte "Liebeserklärung". Und es bedeutet echte Arbeit, wenn man nicht Literaturkritiker oder Romanist ist, dieses Buch durchzulesen. Nichtsdestotrotz hat der Autor einen beeindruckenden Schreibstil, der mich doch immer wieder dazu verleitet, das Buch - nach angemessenen Pausen - weiter zu lesen. Als Reiselektüre nicht zu empfehlen. Und das zauberhafte fehlt......
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