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Tour de France. Ein Erlebnisbericht von der Grande Boucle 1932
 
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Tour de France. Ein Erlebnisbericht von der Grande Boucle 1932 [Gebundene Ausgabe]

Kurt Stöpel
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 188 Seiten
  • Verlag: Covadonga (6. Mai 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936973105
  • ISBN-13: 978-3936973105
  • Größe und/oder Gewicht: 28,4 x 21,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Tour 07/2004

»Ein Zeitdokument mit bildreicher Sprache und vielen großformatigen Schwarz-Weiß-Bildern, das die Anstrengungen der heroischen Epoche der Tour in Erinnerung ruft.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. Juni 2004

»Eine wunderschöne, 72 Jahre alte Erinnerung breitet Kurt Stöpel in diesem Sommer aus. Endlich ist der Bericht des ersten Deutschen, der Zweiter der Tour de France wurde, wieder erhältlich. Seine von Bescheidenheit und Bildung geprägte Sprache geben der Erzählung vom Kampf mit André Leducq um den Sieg bei der Tour 1932 ebenso Farbe wie die Schwarzweißfotos, mit denen der Covadonga-Verlag die Neuauflage illustriert hat.«

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Leidenschaftlich Rennradsportler, 3. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Tour de France. Ein Erlebnisbericht von der Grande Boucle 1932 (Gebundene Ausgabe)
Kurt Stöpel berichtet vom 'Kampf deutscher Radsportler' im bedeutendsten Straßenrennen der Welt, der Tour de France. 1932 wird er Zweiter. In seinem Buch legt er Zeugnis ab vom größten Rennen seines Lebens.

Unwillkürlich wird man an die Platzierungen deutscher Fahrer bei der Tour de France der letzten Jahre und Jahrzehnte denken. Idole zeichneten sich gleich mehrfach ab am deutschen Radsporthimmel. Aber was macht Stöpel's Leistung demgegenüber so einzigartig?

Sehen Sie sich bitte einmal die Bilder des Buches an. Sehen Sie in die Gesichter der Radsportler. Achten Sie auf ihre vor Schmerz gekrümmten Leiber, verdreckt und erschöpft, am Straßenrand liegend. Straßen? Nein, Geröllwege, Schlammpisten sind das. Es gibt Dreckklumpen und Schlaglöcher, aber keine bequeme Griffschaltung oder gar Funkverkehr wie heute. Die Luft flimmert vor unsäglicher Hitze, dann ein plötzlicher Temperatursturz. Die Fahrer sind Regen, Schnee und Hagel ausgesetzt. Eisige Kälte kriecht in alle Ecken des Körpers. Aber es gibt keinen ausreichenden Schutz, keine schnell gereichte Jacke zum Überziehen. Eine unters Trikot geklemmte Zeitung, das mußte reichen.

Stöpel ist bei dieser Tour weitgehend auf sich selbst gestellt. Nur ein kleines Team unterstützt ihn, so gut es geht. Begleitfahrzeuge? Ja, gab es. Aber Stöpel ist meist abgeschnitten von den eigenen Betreuern. Er muß sich widrigen Reglements unterordnen. Und er muß das offizielle Material nutzen. Die Schläuche dort sind aber schlecht produziert. So muß er oft vom Rad springen, um wieder und wieder einen neuen Schlauch aufzuziehen. Am Ende gewinnt Leducq aufgrund von Zeitgutschriften. Läßt man diese außer Acht, haben Stöpel ganze 3 Sekunden zum Sieg gefehlt! Der große Sportsmann und Freund Leducq erklärt im Ziel, daß sie beide diese Tour gewonnen haben. Er weiß, daß Stöpel stärker war.

Stöpel schildert in einer ungeheuer lebendigen Sprache die ganze Dramatik des damaligen Rennens. Bereits nach den ersten Zeilen schlägt seine Begeisterung für Radrennen auf den Leser über. Man glaubt, jede Etappe des Rennens selbst mitzuerleben. Man fiebert mit, wer schließlich gewinnen wird. Erleichterung macht sich nach all den erlittenen Strapazen breit, als Paris endlich erreicht ist.

Ich bin stolz, auch die Originalausgabe von 1952 mit einer Widmung Stöpels zu besitzen. Selten hat ein Radsportler so schöpferisch und wortgewaltig seine Rennerlebnisse beschrieben wie Stöpel. Damit hat er sich selbst ein Denkmal gesetzt. Es ist dem Covadonga Verlag hoch anzurechnen, das Buch nochmals aufgelegt zu haben. Noch heute möchte ich diesem fairen Sportsmann, diesem 'Philosophen' auf dem Rennrad höchsten Respekt zollen!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein authentischer Roman du Tour, 3. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Tour de France. Ein Erlebnisbericht von der Grande Boucle 1932 (Gebundene Ausgabe)
Es ist schon etwas besonderes! Da hat man seit längerem im Antiquariat nach diesem Buch gesucht und wird dann vom Covadonga-Verlag angenehm überrascht. Endlich kann man ihn lesen, den Erlebnisbericht von Kurt Stöpel zur Tour 1932.
Es ist eine von der Authentizität her kaum zu übertreffende Reportage über den Verlauf der Tour 1932. Dieser Erlebnisbericht liest sich als ein vom Anfang bis zum Ende spannender und authentischer Roman „du Tour".
Statistisch gesehen ist Kurt Stöpels zweiter Gesamtrang im Neu-Radsportdeutschland erst bekannt geworden durch Jan Ullrichs zweiten Platz 1996. Die zeitgeschichtliche Dimension blieb dabei meistens im Hintergrund. Es gab 1932 noch gewaltige Unterschiede bezüglich Härte und Profil der Etappen. Andererseits erinnert die Beschreibung besonderer Kräfte mit Hilfe chemischer Mittel auch an heutige Doping-Gebräuchlichkeiten. Insofern werden Skeptiker und Enthusiasten des Phänomens Tour de France gleichermaßen bedient. Was dennoch bleibt, ist Faszination pur.
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