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Touching The Void Blu-ray [UK Import]


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Produktinformation

  • Format: Import
  • Region: Region B/2
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Nicht geprüft
  • Studio: Channel 4
  • Erscheinungstermin: 16. Juni 2009
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (52 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001U3EOGW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 92.655 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Im Mai 1985 wagen Joe Simpson und Simon Yates die gefährliche Erstbesteigung der Westwand des 6.356 Meter hohen Siula Grande in den peruanischen Anden. Erschöpft aber euphorisch erreichen die beiden den Gipfel. Doch beim Abstieg stürzt Joe. Sein Kniegelenk ist zerschmettert. In den Anden ein Todesurteil. Unter extremen Bedingungen versucht Simon, seinen Partner abzuseilen. Aber dann stürzt Joe über eine verborgene Klippe und hängt hilflos in der Luft. Schneegestöber machen Sicht und Kommunikation unmöglich. Joes Gewicht zieht Simon langsam den Abhang hinunter. Um selbst zu überleben, bricht Simon ein Bergsteigertabu und schneidet das Seil durch. Er glaubt seinen Freund tot und kämpft sich von Schuldgefühlen gequält ins Basislager. Doch Joe lebt. Gefangen in einer Gletscherspalte steht er dem physisch und psychisch Unmöglichen gegenüber.

Movieman.de

Der Film ist als Semi-Doku inszeniert und gewinnt dadurch eine fesselnde Authetizität, die einen einfach nicht mehr losläßt, wenn man sich einmal darauf eingelassen hat. Der Film basiert auf dem Bestseller eines der beiden Bergsteiger, Joe Simpson, und ist einfach nur eines: atemberaubend. Kein absehbares Hollywood-Bergsteiger-Epos mit aufgesetztem Krimiplot, sondern einfach nur eine gnadenlose Überlebensgeschichte. Tief eindrücklich auf emotionaler, moralischer und optischer Ebene. Fazit: absolut sehenswert

Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild leidet unter Artefakten, der Ton ist fantastisch, die Extras sind stimmig und sinnvoll.

Bild: Die anamorphe Optik leidet unter einer bestimmten Form von Artefakten: Schwenks führen zu alternierenden, eingefrorenen Bildern (00.10.45). Nahezu jeder Schwenk ist somit mißglückt, was schon recht störend ist. Ansonsten ist das Bild recht ordentlich und wartet mit einer brauchbaren Schärfe auf. Einige Szenen im Schnee können überstrahlen (00.49.19) und dunkle Szenen neigen zu einem recht intensiven Rauschen (00.58.58, dunkle Höhle).

Ton: Schlich grandios. Der Sound ist in perfekter Weise animiert. Jedes Geräusch besitzt eine dramatische Eindringlichkeit, die sich aus einer höchst realistischen Direktionalität und einer transparenten Weiträumigkeit ergibt (00.20.55, Schritte im Schnee). Immer, wenn man irgendwo Eis krachen hört, weiß man exakt, wo im Raum sich dies abspielt. Der Wind umspielt gespenstisch lebensecht die Gehörgänge (00.50.36). Leider sind die Stimmen der deutschen Version außergewöhnliuch steril und vordergründig angelegt.

Extras: Die Interviews beleuchten u.a. die Thematik vom Umsetzten des inneren Monologes des Bergsteigers, die zu der Idee der des Doku-Dramas führte. Zwei Dokus befassen sich mit einem erneuten Besuch der Orte des Geschehens und liegen in einer souveränen deutschen Voice-Over-Bearbeitung vor. --movieman.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kundenrezensionen

4.8 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von stegie7@web.de am 17. Dezember 2004
Format: DVD
Eine wahre Begebenheit mit Hilfe der tragischen Helden dargestellt und wieder aufgearbeitet, einfach klasse inszeniert! Von einem Freund der Bergsteiger ist, wurde mir diese DVD ans Herz gelegt und er hat recht - es ist so spannend und ergreifend anzuschauen, Gänsehaut und Erleichterung wechseln sich ab!!! Jedem der Dramen liebt, die Freiheit und natürlich auch die Berge :o)) ist diese DVD zu empfehlen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von yetishooter am 6. März 2010
Format: DVD
In vorherigen Rezensionen wurde der Erzählstil des Films bemängelt. Meines Erachtens handelt es sich bei diesem Film um eine Dokumentation und nicht um einen Abenteuerfilm mit überraschenden Höhepunkten oder Wendungen im Drehbuch. Und das ist auch gut so! Viele Bergsteigergeschichten wurden bereits verfilmt, viele als Abenteuerfilm. Man denke nur an die aktuellen Verfilmungen der Nanga Parbat Expedition 1970 oder der Eiger-Tragödie von 1936 um Toni Kurz. Die beiden Filme geben die Ereignisse einigermaßen wahrheitsgetreu wieder (ja ja, ich weiß! 1970 - heißes Thema!!!), aber vorauf es ankommt, die psychische und auch physische Konstitution der Bergsteiger kann man in einem Hollywoodfilm doch nur erahnen. Was Toni Kurz in der Nacht am Seil hängend gefühlt hat, was er dachte,... wir werden es natürlich nie herausfinden.

Der Ablauf der Geschehnisse am Siula Grande ist passionierten Bergsteigern ebenso hinlänglich bekannt wie die, der beiden oben genannten Ereignisse. Mit dem Dokumentationsstil und den permanenten Erzählsequenzen ist es den Machern von "Sturz ins Leere" gelungen, die typische Schwäche der Hollywood-Bergsteigerfilme zu umschiffen. Was dachte Simon Yates, als er das Seil durchschnitt? Was dachte er, als er den Bergschrund unterhalb des Überhangs sah. In Hollywood-Filmen werden solche, für Bergsteiger höchstinteressante Fragen nicht beantwortet.
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35 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von realkenai & family TOP 1000 REZENSENT am 31. Juli 2005
Format: DVD Verifizierter Kauf
Es gibt einige Begebenheiten aus der Welt der Bergsteiger, die sind es wirklich Wert erzählt zu werden - sei es z. B. die von dem französischen (schweizerischen?) Freeclimber und Extrembergsteiger, der bei einem stinknormalen Unfall einen Fuß verlor, trotzdem danach begann die 8000er dieser Erde (nochmals) zu erklimmen und dabei spurlos verschwand - die von der Bergsteigergruppe, deren Flugzeug in den Bergen Kanadas abstürzte und die ihre Verletzten mehrfach gegen die vom Blutgeruch angelockten Bären verteidigen (diese vertreiben) mussten, während zwei von ihnen nach einem tagelangen Marsch Hilfe organisierten, oder eben die an Sich simple Geschichte aus dem Jahre 1985, die "Sturz ins Leere" in einer Art Doku-Spielfilm erzählt.
Im Folgenden werde ich mich bemühen zwecks Spannungserhalts nicht alle Details zu verraten, werde also etwas "schwammig" bleiben.
Handlung:
In dem 3-Personen-Stück geht es um die englischen Bergsteiger Joe Simpson und Simon Yates, sowie ihren Zufallsgehilfen Richard Hawking. Erstgenannte haben sich vorgenommen in den Anden eine Erstbegehung (Siula Grande 6356m) zu unternehmen. Die allerdings entpuppt sich als erheblich schwieriger als erwartet und dann - bereits zu diesem Zeitpunkt sowieso in erheblichen Schwierigkeiten - verletzt sich einer von ihnen auch noch schwer. Beim Versuch ihn abzuseilen geraten beide in Lebensgefahr und das Sicherungsseil wird mit einem Messer durchtrennt. Doch Tage später kriecht der Totgeglaubte ins Camp.
State:
Wenn mir auch der Biss oder der Mut zum Extrembergsteigen fehlt, so habe ich selbst in Europa und Alaska doch bereits auf einigen 3000ern gestanden und auch in den "unteren" Regionen des Denali "rumgekrebst".
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Buchholz am 1. Februar 2005
Format: DVD
In meinen Augen steht nicht unbedingt der Berg im Vordergrund der Handlung, sondern eher der Kampf ums Überleben. Man kann sich
sehr gut in die physischen und psychischen Gegebenheiten
hineinversetzen. Grandiose Bilder der Orginalschauplätze, Interviews mit den Bergsteigern sorgen für ein absolut packendes Filmerlebnis mit "Gänsehautgarantie" !!!
Der Film ist nicht nur für Bergsteiger sehr sehenswert!!!
Verdient eigentlich 10 Sterne
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Maria Ruhl am 23. März 2007
Format: DVD
Ich habe diese Doku im Fernsehen gesehen. Sie gehört mit zum Packendsten und Berührendsten, was ich je an Verfilmung gesehen habe. Der Überlebenskampf der Bergsteiger, ihre schweren Entscheidungen und der eiserne Wille zu Leben waren intensiv mitfühlbar und erlebbar.

Sehr sehr empfehlenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lothar Hitzges am 22. November 2008
Format: DVD
Die zwei alpin erfahrenen Bergsteiger Joe Simpson und Simon Yates versuchen 1985 in Peru die 6.350 m hohe Westwand des Siula Grande zu besteigen. Die Erstbesteigung erfolgt routiniert und im vorgesehenen Zeitrahmen. Beim Abstieg stürzt Joe und bricht sich ein Bein. Der Bruch ist kompliziert und schmerzhaft. Simon versucht daraufhin Joe in mehreren Schritten abzuseilen. Beim letzten Stück rutscht Joe über einen Grad und kann sich selbst nicht mehr an die Wand bringen. Simon gelingt es nicht ihn heraufzuziehen und trifft nach einigen Stunden die Entscheidung, das Seil zu durchtrennen.

Joe stürzt in eine Gletscherspalte. Simon schlägt schlägt sich ins Basislager durch und ist ershöpft. Joe erwacht in der Gletscherspalte und kann einen Ausgang finden. Er entdeckt Simons Fußspuren und folgt ihnen krieschend. Joe gibt nicht auf und erreicht unter unendlichen Qualen ebenfalls das Basislager.

Der Film wird spannend erzählt. Neben einer beeindruckenden Bildersprache am Berg kommen die drei Protagonisten in Interview Sequenzen zu Wort und schildern ihre persönlichen Eindrücke. Ein ausgezeichneter Film dicht an einer Dokumentation.
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