In den 70ern war Karsten ein linker Politaktivist, weshalb er sich nun gut hineinfühlen kann in die hübsche Studentin und Anarchistin Pil, die mit dem Professor und Familienvater das Lotterbett teilt und soeben nach einer Aktion einen Polizisten totgefahren hat. Karsten unterstützt sie nach Kräften beim Versuch, das Rechtssystem auszutricksen, doch tragen sowohl seine Familie als auch die Karriere dabei schwere Schäden davon. Als Pil freigesprochen wird und ein Leben an der Seite eines anderen beginnt, entdeckt Karsten sein Gewissen.
Unter dem reisserischen Titel verbirgt sich ein gut gespielter einsfühlsamer Film zum Thema Schuld. Wie geht man mit eigener und fremder Schuld um? Macht man sich schuldig schon dadurch das eigene Wissen zu verschweigen? Welche Auswirkungen hat mein Handeln auf alle Beteiligten. Unbdedingt ansehen!