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Totgedacht: Warum Intellektuelle unsere Welt zerstören
 
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Totgedacht: Warum Intellektuelle unsere Welt zerstören [Taschenbuch]

Roland Baader
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 280 Seiten
  • Verlag: Resch-Verlag; Auflage: 1., Auflage (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3935197268
  • ISBN-13: 978-3935197267
  • Größe und/oder Gewicht: 21,1 x 14,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 21.773 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Roland Baader
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Baader zeigt auf, dass seit Philosophen und Literaten über den Staat und die Gesellschaft nachdenken - also von der Antike bis heute -, sie von Utopien und kollektivistischen Gesellschaftsbildern fasziniert sind. Insbesondere die totalitären Systeme des 20. Jahrhunderts - Kommunismus, Sozialismus, Nationalsozialismus - waren zunächst Kopfgeburten von Intellektuellen.
Aber auch die ''weicheren'' Varianten eines latenten Totalitarismus - wie Wohlfahrtsstaat, Multikulturalismus und Political Correctness - wurden und werden aus dem Schoß der Intelligenzia geboren und sind mit Millionen von Schriften und Reden zu mächtigen Zeitgeistströmungen geworden.Gesetzmäßigkeiten und psychologische Muster herauszufinden und dem Licht der logischen Analyse auszusetzen, ist Aufgabe dieses Buches.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
110 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Volkmar Weiss TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Baader macht darauf aufmerksam, daß an den geisteswissenschaftlichen Fakultäten der deutschen Universitäten Zehntausende Soziologen, Psychologen, Historiker usw. zu „Intellektuellen" ausgebildet werden, während in den naturwissenschaftlichen, technischen und ingenieurwissenschaftlichen Fächern die Zahl der Studenten ständig sinkt. Während in diesen volkswirtschaftlich wichtigen Fächern der prozentuale Anteil derjenigen, die in der Lage sind, ein derart anspruchsvolles Studium erfolgreich abzuschließen, geringer wird, erhöhen die geisteswissenschaftlichen Disziplinen ihre Studentenzahlen Jahr für Jahr. Und sogar der Notendurchschnitt der Studenten wird ständig besser, da die geistigen Anforderungen für eine sehr gute Note ständig heruntergeschraubt werden, ihre Professoren sich aber dadurch einbilden können, auch jedes Jahr besser zu werden. Was sie aber in Wirklichkeit lehren und ihre Studenten studieren, ist ihre Massenarbeitslosigkeit. Dafür hassen die Intellektuellen die kapitalistische Gesellschaft, die Unternehmer, die Ingenieure und Erfinder und mißtrauen ihnen, und erdenken sich ihrerseits immer neue Visionen einer idealen Gesellschaft, in der alle Menschen zwar gleich sind, die Denker, die selbst nicht produzieren und erfinden, jedoch die Macht haben. Daß diese Gesellschaften bisher immer totalitäre waren, stört die Intellektuellen dabei nicht. Um der aktuellen Arbeitslosigkeit zu entgehen, müssen die Intellektuellen - gemeinsam mit der ebenfalls wachsenden Zahl von Juristen - sich immer neue gesellschaftliche Aufgaben ausdenken, mit der sie dem produktiven Sektor knebeln und Mittel entziehen. Neben der Bewältigung der Vergangenheit, der Kontrolle der politischen Korrektheit, der Erforschung des Friedens und aller psychischen Probleme sind es nicht nur die Gefahren der Gentechnik, sondern die Gefahren jedweder Technik und Veränderung, die nach der Gründung von Vereinen, Stiftungen, Kommissionen und Lehrstühlen rufen, die sich gegenseitig in ihrer Wichtigkeit als Bedenkenträger bestätigen. Besonders begehrt sind Dauerarbeitsplätze im Öffentlichen Dienst und Abgeordnetenmandante. Von dort aus läßt sich die bürokratische Hemmung jedweden unternehmerischen und wissenschaftlichen Fortschritts am besten betreiben. Nur der Kapitalismus kann sich bisher leisten, ein akademisches Proletariat in wachsender Zahl auszubilden, stellt Baader richtig fest. Aber wie lange noch, ohne daß die gesamtwirtschaftlichen Schäden dieser Entwicklung offensichtlich sind und kaum noch zu reparieren? - fragt der Leser. Wer ist John Galt? Denn die Zahl der Studenten pro Professor wird immer größer, weil eben auch das nicht mehr wie bisher vom produktiven Sektor bezahlt werden kann. Und die Hälfte dieser Akademikerinnen bleibt kinderlos, und verläßt sich auch in diesem Punkte auf die anderen. Baader ist mit dieser Gesellschaftskritik ein großer, aber für viele inhaltlich sehr unbequemer Wurf gelungen.
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66 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Entlarvung! 10. März 2003
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Baader fuehrt in diesem Buch den Beweis, dass alle grossen politischen Katatrophen des vergangenen Jahrhunderts (Weltkriege, Maoismus, Sozialismus) auf Ideen von Intellektuellen beruhen, die sich nicht mit dem Liberalismus, mit dem weitgehend freien Spiel der Marktkraefte und seinem Allokationsmechanismus abfinden konnten.
Schon immer habe ich mich gefragt (und nie verstanden), warum (nicht nur, aber) insbesondere linksorientierte Intellektuelle aus ihrer Einstellung eine Ueberlegenheit ableiten und so fest daran glauben. Baader sagt dazu:
"Im Gegensatz zum Sozialismus ist der Kapitalismus keine Kopfgeburt. Und deshalb hassen ihn die Intellektuellen. Hingegen fuehrt sie der konstruktivistische Rationalismus wie magisch zur Gesellschaftsklempnerei - und am liebsten zum umfassendsten Modell aller Gesellschaftsklempnerei, zum Sozialismus."

Ein weiteres Zitat: "Viele Intellektuelle haben geradezu einen (heimlichen) Ekel davor, mit all den anderen "Massenmenschen" um einen Job konkurrieren zu muessen. Deshalb sehnen sie sich oft zurueck noch autoritaeren Gesellschaften, wo der Gebildete und der Vornehme des Geistes, der Haltung und des Standes "automatisch" zur angesehenen Fuehrungsschicht gehoerte; oder, wenn ein Zurueck nicht moeglich oder aus ideologischen Gruenden nicht erwuenscht ist, dann arrangiert man sich lieber mit Despotien, wo wenigstens der Parteiintellektuelle und der Indoktrinationsgehilfe mehr gilt als die Herden der Planerfueller. Dass stattdessen in der Marktwirtschaft die "Hersteller des Plunders fuer die Massen" zur obersten Einkommensschicht zaehlen, erfuellt die Gebildeten mit Abscheu. Hinter dieser "edlen Gesinnung" steckt in Wirklichkeit eine tiefe Verachtung fuer die "Massenmenschen" der Neuzeit, sowie die Furcht und Weigerung, sich mit ihnen messen zu muessen."

Wirklich intellektuelle Treffer! Dieses Buch hat gerade in Deutschland, vor dem Hintergrund erodierender Sozialsysteme sowie die Oekonomie laehmende Staatsapparate und Steuersysteme, hohe Aktualitaet. Dieses Buch werde ich ab jetzt allen schenken, die immer reflexartig antikapitalistische Positionen herunterbeten und sich dabei unverstaendlicherweise ueberlegen fuehlen.

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73 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
klare, polemische Analyse! 8. September 2004
Format:Taschenbuch
"Totgedacht - Warum Intellektuelle unsere Welt zerstören" steht in einer langen Tradition von Büchern in denen Autor Roland Baader eine gesellschaftskritische Auseinandersetzung mit der regierenden politischen und wissenschaftlichen Klasse sucht. Baader hat als Diplom-Volkswirt und Unternehmensberater einen stark ökonomisch geprägten Hintergrund, analysiert die wirtschaftspolitischen Fehlentwicklungen stets klar und mit deutlicher Sprache. Bereits in seinen Werken "Die belogene Generation" oder "Logik der Freiheit" rechnet er mit den intellektuellen Machteliten ab. Die Folgen historischer Fehlentwicklungen durch gnadenlos verfolgte Utopien auf ökonomischer und politischer Ebene wurden im Nationalsozialismus, Kommunismus und Sozialismus sichtbar.

Primäres Ziel Baaders ist es, die Freiheit der Menschen und ein Denken in Freiheit zu verteidigen, wobei er sich hier besonders an die junge Generation wendet, deren Lebensgrundlagen und -perspektiven durch borniertes und nicht nachhaltiges Handeln einer sich immer wichtiger nehmenden und lobbygesteuerten Politklasse zunehmend erodiert werden. Baader verdeutlicht wirtschaftliche Zusammenhänge, nennt die Erfolg versprechenden Handlungsmuster zur Erzielung dauerhafter Wohlstandserfolge und kritisiert die deutsche Vollkaskomentalität und das Denken in Umverteilung statt Selbstverantwortung.

Partikularinteressen, bürokratische Regelungswut und die Untergrabung der Familie als Identitätsstifter nennt Baader als Teilaspekte des bundesdeutschen Niedergangs. Er beschreibt ein Land das zu lange von seinen Nachkriegserrungenschaften gezehrt hat und nun an einem Scheideweg angekommen ist. Hauptgrund dafür ist die Ausbildungsmisere, durch welche an den geisteswissenschaftlichen Fakultäten deutscher Universitäten so genannte Intellektuelle" ausgebildet werden, während die produktiven naturwissenschaftlich-technischen Fakultäten unterrepräsentiert sind. Gut arbeitet der Autor dabei den Aspekt der Neidgesellschaft heraus.

Deutschland fördert unternehmerisches Denken nicht etwa, sondern baut immer mehr Hürden auf, um den Selbständigen ihr Tun zu verleiden und sie ins Ausland abdrängen. Basis dafür ist die Arroganz der politisch Mächtigen gegenüber dem reinen, verhassten Gewinnstreben, das keine idealistische Theorieummantelung zulässt. So werden Zukunftstechnologien -wie die Gentechnik- einseitig ausgelegt, Gefahren aufgebauscht und Chancen kleingeredet. Die Massenarbeitslosigkeit erschreckt die Mächtigen kaum noch, sie ist zur Gewohnheit verkommen, die unabwendbar scheint. Ohne schlechtes Gewissen verfolgt die "Elite" ihre Starrsinnshaltung gegen Freiheit des Individuums, Leistungsgerechtigkeit und Marktwirtschaft. Die eigene Unfähigkeit selbstverantwortlich zu handeln zwingt sie dazu anderen ihren Erfolg zu missgönnen und abspenstig zu machen.

Baader legt ein Buch mit Ecken und Kanten vor. Es liest sich wie ein Manifest zur Stärkung und Revitalisierung des marktwirtschaftlichen Denkens eines Ludwig Erhard. Mit seinem leider oft recht polemischen Schreibstil gewinnt das Buch allerdings nicht. Es hebt sich jedoch erfreulich von der "Christiansen-Isierung" der politischen Landschaft ab. Der Resch-Verlag bestätigt damit seine bedeutende Rolle in der Edition gesellschafts- und wirtschaftspolitischer Sachbücher.

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Vor 4 Tagen von Richard Arnold veröffentlicht
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Vor 8 Monaten von Jens Mander veröffentlicht
Krieg den Intellektuellen
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Veröffentlicht am 12. August 2008 von Philipp Kneis
Neoliberalismus in aufklärerischer Verpackung
Mehr individuelle Freiheit, weniger Regulierungswut seitens der öffentlichen Stellen, mehr Entfaltungsraum für das eigene kreative Potenzial. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Februar 2008 von Manfred Luger
gute polemische Analyse - fragliche Lösungen
Baader stellt gut dar warum so viele (links-)Intellektuelle freiheitlichen Systemen, vor allem aber nicht nur im wirtschaftlichen Bereich, so abgeneigt gegenüber stehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juni 2005 von Karsten M. Heil
Interessante Einführung in Liberalismus jedoch zu polemisch.
Ich habe die polemischen Ausfälle Baaders genossen, da er etliche Probleme ohne langes Drumherumzureden auf den Punkt bringt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2003 von F. Valeri
Unerträglich -
mehr gibt es zu diesem Buch eigentlich nicht zu sagen. Nach Seite 107 habe ich es einfach aufgegeben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Dezember 2003 von "harun68"
Warum hassen Intellektuelle die Freiheit...
...und lieben den Staat? Roland Baader gibt eine profunde Antwort, und manche überspitzte Formulierung sei ihm verziehen, da er für eine gerechte Sache streitet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Juli 2003 von Guenter G Tenzler
Totgedacht? Baader versus Intellektuelle
Mit "Totgedacht. Warum Intellektuelle unsere Welt zerstören" legt Roland Baader nun sein neuestes Buch vor. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. September 2002 von mike.alpha.mike
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