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Toter Mann: Der neunte Fall für Erik Winter
 
 
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Toter Mann: Der neunte Fall für Erik Winter [Gebundene Ausgabe]

Åke Edwardson , Angelika Kutsch
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

Leseprobe: Jetzt reinlesen [1.41mb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
  • Verlag: Ullstein Hardcover (28. Oktober 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3550087128
  • ISBN-13: 978-3550087127
  • Originaltitel: Nästan död man
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,8 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 284.655 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Åke Edwardson
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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Vor einer Tür blieb er stehen. Es war still. Still. Der Mann lehnte sich gegen die Tür, als würde er lauschen. Hörte er plötzlich eine Kinderstimme? Ein Kind, das rief? Lachte das Kind? Åke Edwardson pflegt einen eigenwilligen Stil - in bislang zehn Kommissar-Winter-Romanen, und stets auf einer ansehnlichen Zahl von Seiten. Das ist gewöhnungsbedürftig, doch seine zahlreichen Fans lieben den schwedischen Autor für seinen Tonfall. Auch im neunten Buch über den Göteborger Ermittler Erik Winter, das jetzt auf Deutsch vorliegt, zelebriert Edwardson die erzählerische Langsamkeit, die kühle Distanziertheit und seine philosophisch angehauchten Stakkatosätze. Dabei ist der Kriminalfall in "Toter Mann" nebensächlich, im Zentrum steht das Nachdenken über die Liebe und deren unvorhersehbare Wege. So kämpfen Winter selbst und die meisten seiner Kollegen mit Beziehungsproblemen; jemand outet sich als schwul, ein Paar trennt sich, ein Mann leidet unter seiner Einsamkeit. Und natürlich hat auch der eigentliche Fall, in den ein Göteborger Drogenboss, ein erfolgloser Schriftsteller und ein Gemeinderat verwickelt sind, am Ende etwas mit diesem Thema zu tun: Liebe, die über den Tod hinaus anhält, wird zum Mordmotiv. (jul)

Pressestimmen

»Toter Mann ist sicherlich Åke Edwardsons bester Roman.« Nerikes Allehanda »Die Spannung wird wie Nägel in den Leser getrieben.« Norrköpings Tidningar »Für Freunde des schwedischen Kriminalromans ein Muss!« hr »Dem schwedischen Bestsellerautor Ake Edwardson ist wieder einmal ein atmosphärisch dichter Kriminalroman gelungen, der sich Zeit für seine Figuren und ihre Verstrickungen nimmt. Für Freunde des schwedischen Kriminalromans ein Muss!« HR1, Kathrin Fischer, 18.11.09 »Ake Edwardson beweist mit Toter Mann erneut, dass er längst zu den wichtigsten schwedischen Autoren von guter und zugleich fesselnder Kriminalliteratur zählt.« NDR1, 10.11.09 »Edwardson hält seine Leser bis zum tragischen Schluss des Krimis in Atem.« dpa, 30.11.09

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ein neuer Fall? Ein leerstehendes Auto auf einer Brücke und weit und breit kein Fahrer. Nachdem Lars seine Kollegen ruft, sucht er selbst den Halter des Fahrzeuges auf.
Der Fahrer ist wohl auf und hat seinen Lexus nicht als gestohlen gemeldet, als er vor der Polizei erst flieht und dann gefasst wird, kann er sich nur an den Diebstahl am Abend zuvor erinnern, aber an sonst nichts. Dann erhalten Winter und Bergemann beide noch Telefonanrufe, bei denen sich niemand meldet.....
Nach Ankunft der Spurensicherung werden im Fahrersitz ein Einschussloch und auf dem Boden eine Patrone gefunden, aber wo ist der Fahrer?
Alles scheint im Wandel zu sein. Winter kämpft gegen seine Migräne und irgendwie auch gegen seine Frau. Lars gibt endlich zu, ein Verhältnis mit einem Mann zu haben und kann damit nicht richtig umgehen.

Letztendlich läuft alles auf einem Sommerlager auf der Insel Bänno hinaus, bei dem 1975 ein Mädchen verschwand und nie gefunden wurde. Selbst Winter ist ihr damals auf den Schären entgegengesegelt....

Es gibt viele kleine Geschichten, Winter auf Kriegsfuss mit seiner Frau und seiner Schwester Lotta, alte Geschichten werden wieder aufgewärmt, ein schwuler Kollege und mehrere Beziehungsstreits: ein typischer Edwardson, bis sich dann zum Schluss alles zu einem großen Ganzen zusammenspinnt und man sehnlich den Schluss erhofft. Der ist jedoch nicht immer so schön und positiv, wie man ihn gerne hätte. Aber Edwardson schreibt ja auch Geschichten aus dem Leben.

Seltsam, aber wie gewohnt, ein etwas verworrener Anfang. Aber Edwardson wird uns schon aufklären!
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Buchdoktor HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Lars Bergenhem, Kriminalinspektor in Göteborg, findet nachts ein verlassenes Auto auf einer Brücke, von der schon mehrere Menschen in den Tod gesprungen sind. Im Inneren des Fahrzeugs entdeckt Bergenhem ein Projektil und ein Einschussloch. Während er noch über einen im Wasser treibenden Toten nachsinnt, trifft der Ermittler zu seiner Verblüffung Roger Edwards, den Halter des kostspieligen Lexus, quicklebendig an. Sein Auto sei ihm am Abend vorher gestohlen worden, behauptet Edwards, als er kurz Zigaretten holte, den Diebstahl habe er noch nicht angezeigt. Bergenhem gehört zum Ermittler-Team von Kommissar Erik Winter. Winter sorgt sich um seinen Kollegen; denn Bergenhem laboriert an einer alten Verletzung und hat sich in letzter Zeit auffällig von anderen Menschen zurückgezogen. Winter, Vater zweier kleiner Töchter, ist zu stark mit eigenen Problemen beschäftigt, um seine Fürsorgepflicht gegenüber seinem Mitarbeiter konsequent wahrzunehmen. Da Winters Frau Angela ein lukratives Stellenangebot aus dem Ausland erhalten hat, müssen die Winters sich bald entscheiden, ob sie Schweden verlassen wollen und ob der noch nicht 50-jährige Erik dann seinen Beruf aufgeben wird.

In einer weiteren Szene beobachten wir einen Autor, der sich bei der Arbeit gestört fühlt und darüber in Streit mit seinem rücksichtslosen Nachbarn gerät. Als schließlich ein Mord an diesem nervenden Nachbarn geschieht und ein weiteres Auto auftaucht, dessen Besitzer sich nur zögernd meldet, wird es für Winter und seine Kollegen Zeit, nach Verbindungen zwischen den beiden Tatorten, zwei Autos, einer Waffe und lange zurück liegenden Ereignissen zu suchen, über die der Autor Jacob Ademar gerade schreibt. Die Beweislage ist dünn; die Verbindung zu einem ungelösten Fall aus dem Jahr 1975 erscheint zunächst nur als vage Hoffnung. Damals verschwand das Mädchen Beatrice spurlos aus einem Sommerlager auf einer Schäreninsel. Erik Winter war zu dem Zeitpunkt 15 Jahre alt. Winter ist überrascht, dass er sich kaum an den Vorfall erinnern kann, obwohl die Insel auf der anderen Seite des Sunds so nah lag, dass er sie von seinem Elternhaus hätte sehen können.

Erik Winter steht an der Schwelle zum chronischen Erschöpfungssyndrom, das bei Ermittlern in skandinavischen Krimis mittlerweile alltäglich zu sein scheint. Die Anforderungen im Beruf, mangelnde Anerkennung der Arbeit der Polizei in der Öffentlichkeit, wie auch die Kriminalität an sich, türmen sich wie ein Berg vor Winter auf. Mit noch nicht einmal 50 Jahren wirkt Winter noch nicht alt genug, um so desillusioniert und in der schlechten körperlichen Verfassung zu sein, in der er Edwardsons Lesern entgegentritt. Dass Winter sich nur langsam an junge Kollegen gewöhnt und sich zu keiner Entscheidung aufraffen kann, mag eine Alterserscheinung sein, könnte jedoch auch auf eine beginnende Depression oder eine ernste körperliche Erkrankung hinweisen. Anstatt sich in ärztliche Behandlung zu begeben und daran zu arbeiten, dass seine Dienstfähigkeit wieder hergestellt wird, sitzt Winter seine gesundheitlichen Probleme aus und hält sich an einer fadenscheinigen Selbstdiagnose fest. Der dritte im Bunde der depressiven Ermittler ist Kriminalinspektor Frederik Halders, Witwer, Vater von zwei Kindern, der mit einer Kollegin zusammenlebt und unzufrieden darüber ist, dass er noch nicht zum Kommissar befördert wurde. Auch Halders private Probleme belasten die Zusammenarbeit in Winters Team.

Edwardson spannt seine Leser auf die Folter, indem er zunächst nur Andeutungen platziert und einige falsche Fährten auslegt. Dass seine Figuren zu Beginn der Handlung noch namenlos sind, schärft die Aufmerksamkeit des Lesers und lenkt dessen Blick von der ersten Seite an auf jedes Detail der Handlung. Die akribische Darstellung der Einzelheiten, sowie die melancholische Novemberstimmung unter düsterem Winterhimmel haben mich beim Lesen des Buches in ihren Bann gezogen. Verbindungen zwischen dem Herbstwetter draußen und den persönlichen Krisen der Ermittler in der Lebensmitte drängen sich auf. Besonders in Erik Winters Leben schließt sich offenbar ein Kreis. Der Kommissar bewegt sich bei seinen Ermittlungen in seine eigene Vergangenheit, als er sich mit einem Informanten trifft, den er lange kennt, und als er sich mit einem Kollegen austauscht, mit dem er früher gemeinsam Streife ging. Der Titel "Toter Mann" lässt im Deutschen breiten Raum für Assoziationen: Toter Mann ist nicht nur das bewegungslose Treiben eines Schwimmers auf dem Wasser, Erik Winter könnte bald selbst ein toter Mann sein, wenn er weiter Raubbau mit seiner Gesundheit treibt.

Ake Edwardsons stimmungsvoller Krimi "Toter Mann" entwickelt seine Spannung daraus, dass zunächst mögliche Verdächtige namenlos bleiben und man sich beim Lesen die Verbindungen zwischen den Charakteren erst erarbeiten muss. Nach einem weitgehend gemächlichen Erzähltempo überrascht der dramatische Schluss des Buches. Wer stärker an der Innensicht der handelnden Figuren interessiert ist als an spektakulären Taten und rasanten Wendungen, kann mit Edwardsons neuntem Krimi um Erik Winter gemütliche Lesestunden verbringen.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Toter Mann von Ake Edwardson 11. November 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Zuerst möchte ich sagen, dass "Toter Mann" das bisher erste Buch von Ake Edwardson ist, welches ich gelesen habe. Daher war mir sein Schreibstil völlig unbekannt.

Das Buch beginnt damit, dass der Polizist Lars Bergenhem nachts ein verlassenes Auto, in dem sich Einschusslöcher befinden, auf einer Brücke entdeckt und dies seinen Kollegen meldet. Kriminalkommissar Winter und seine Kollegen untersuchen den Fall. Ziemlich zeitgleich wird man mit der Streitsituation der Nachbarn Ademar, einem Schriftsteller, der versucht, über das Verschwinden eines Mädchens in den siebziger Jahren ein Buch zu schreiben, und Sellberg eingeführt. Schon nach kurzer Zeit fallen Schüsse. Es ist bis dahin noch nicht klar, wer in welchem Zusammenhang mit den Schüssen steht und ob hierbei eine Verbindung zu dem verlassenen Auto besteht. Dies wird nach und nach klar. Ebenso verwickelt in die Geschichte ist der Politiker Jan Richardsson, da man die Leiche von Sellberg in seinem Auto findet. Plötzlich verschwindet Richardsson und man bekommt mehr Einblicke in das Leben der verschiedensten Menschen, unter anderem dem Leben von Richardsson´s Frau. Das Buch erzählt sowohl von den privaten als auch den persönlichen Problemen und Sorgen der Darsteller, also der Polizisten, der Verdächtigen und der Hinterbliebenen. Man bekommt einen guten Einblick in die Gefühlswelt der Menschen und man wird immer wieder in das Jahr 1975 zurückversetzt, in dem ein Mädchen aus dem Sommerlager verschwand. Es gibt viele offene Fragen und Rätsel in dieser Geschichte, die es nach und nach zu lösen gilt und letztendlich fügt sich dann doch jedes Teil seiner Geschichte zu, wie bei einem Puzzle, so dass der Leser das ganze Ausmaß der Geschichte versteht.

Der erste Teil des Buches ist interessant, jedoch noch nicht spannend. Insgesamt gibt es in dem Buch immer mal wieder Stellen, die etwas langatmig geschrieben sind, finde ich. Spannend wird das Buch etwa ab der Hälfte. Die Geschichte selbst ist gut durchdacht, jedoch fand ich einige Dialoge eher schwierig zu lesen, da mir nicht immer gleich klar war, wer mit wem spricht. Ebenso fand ich die vielen Ortschaften, die genannt werden, verwirrend. Alles in allem finde ich, dass dies ein gutes Buch ist, mit einer eigentlich einfachen, jedoch sehr komplex dargestellten Geschichte. Der Schreibstil ist nicht gerade leicht zu lesen, aber das Buch hat sich gelohnt und hat mir gefallen.
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Vor 1 Monat von Simone veröffentlicht
Quando, quando, sag' mir wann.....!
Ja - wann es denn mal für den nichteingeweihten Edwardson-Leser etwas durchsichtiger wird bei der Lektüre dieses Buches - frage ich mich nun immer noch. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Rüdi veröffentlicht
Neues von Kommissar Winter
In seinem typischen Schreibstil lässt Ake Edwardson den Leser in die Story eintauchen. Er beginnt mit mehreren Geschichten, die am Anfang nebeneinander herlaufen: Ein... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Sam veröffentlicht
Erik Winters 9. Fall
Kriminalinspektor Lars Bergenhem findet ein verlassenes Auto auf einer Brücke im nächtlichen Göteborg, das von seinem Besitzer, Roger Edwards, nicht als gestohlen... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von subechto veröffentlicht
Schweden habens schwer...
Åke Edwardson ist seit Jahren ein zuverlässiger Lieferant solider skandinavischer Krimikost, und auch der neunte Band der Romanserie rund um den Göteborger... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von K. Brandner veröffentlicht
Wer ist hier eigentlich tot....?
Ich habe bislang alle Ake Edwardson gelesen (in der bisher erschienenen Reihenfolge) und fand dieses richtig schwer, um reinzukommen. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von M. Ehrt veröffentlicht
Verschiedene Handlungsstränge - unerwartetes Finale
Die verschiedenen Personen und Handlungsstränge zu Beginn der Geschichte verwirren den/die LeserIn genauso wie Kommissar Erik Winter selbst. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Dagmar Starke veröffentlicht
Empfehlenswert ... für Erik-Winter-Fans
Dieses Buch muss man in Ruhe lesen und vor allem sollte man Erik Winter schon lange kennen, sonst wird man es frustriert aus der Hand legen. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Anna Amalia veröffentlicht
Schwierig, den Überblick zu bewahren
Dies war mein erstes Buch von Ake Edwardson.

Die Geschichte beginnt mit einem auf einer Brücke verlassen aufgefundenen Auto, welches Schusslöcher... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. April 2010 von Nijura
Beginnend auf einer Schäreninsel im Sommer 1975
Es war der erste Krimi, den ich von Åke Edwardson gelesen habe und sein Schreibstil hat es mir angetan. Es ist kein Buch, das man auf die Schnelle lesen kann. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Februar 2010 von stjerneskud
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