Neu kaufen

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Gebraucht kaufen
Gebraucht - Sehr gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 3,89

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Toter Himmel, schwarze Sonne: Warhammer 40.000-Roman
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Toter Himmel, schwarze Sonne: Warhammer 40.000-Roman [Taschenbuch]

Graham McNeill , Christian Jentzsch
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 2 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Mittwoch, 6. Juni: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Wird oft zusammen gekauft

Toter Himmel, schwarze Sonne: Warhammer 40.000-Roman + Die Krieger von Ultramar: Warhammer 40.000-Roman + Feld der Toten: Warhammer-40,000-Roman
Preis für alle drei: EUR 24,89

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
  • Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Die Krieger von Ultramar: Warhammer 40.000-Roman EUR 7,95

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Feld der Toten: Warhammer-40,000-Roman EUR 8,99

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

Warhammer 40.000-Übersicht Jetzt reinlesen [499kb PDF]|Ausführliche Reiheninfo zu allen Warhammer 40.000 Romanen: Jetzt reinlesen [0kb PDF]
  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (1. Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453522982
  • ISBN-13: 978-3453522985
  • Originaltitel: Dead Sky Black Sun
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 248.050 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Graham McNeill
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Graham McNeill auf Amazon

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein weiteres Abenteuer aus der Action-Welt von „Warhammer 40.000“, der Science-Fiction-Variante des beliebten Rollenspiels „Warhammer“. „Toter Himmel, schwarze Sonne“, die furiose Fortsetzung von Graham McNeills „Nachtjäger“, entführt uns in eine düstere, weit entfernte Zukunft, in der letztlich nur eines zählt – zu überleben.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Hammerschläge monströser Maschinen dröhnten entfernt durch die Kammer. Sie hallten tief aus der Domäne der Brutalen Bestatter, begleitet von verderblichen Schwaden stechender Dämpfe und gequälten Schreien. Höhnisch grinsende Gargyle aus gehämmertem und genietetem Eisen umringten die schwindelerregend hohe Kuppeldecke der Kammer und krönten die Spitzen unmöglich hoher, säulenartiger Kolben, die in schmierigen Dampf gehüllt waren und rhythmisch durch große, schädelumrandete Löcher am Rand auf und ab stießen.
Aus einer großen Kluft im Obsidianboden wallte kochendheißer Dampf in brodelnden Hitzeschwaden und stieß auf eine Brücke aus beschlagenen Eisenplatten, die auf massiven Trägern ruhten. Sie wurde von Ketten gehalten, deren eingeölte Glieder so dick wie der Rumpf eines Menschen waren.
Hunderte Meter tiefer erleuchtete ein gewundenes Band aus geschmolzenem Metall am Boden der Kluft die Szenerie. In der Kammer stank es nach Schwefeldämpfen und der sengenden Bitterkeit von gehämmertem Metall. Die Brücke führte zu einer massiven, zyklopischen Wand aus dunkel geädertem Stein mit einem großen Eisentor, das bei seiner Herstellung in einem Ozean aus Blut gehärtet worden war. Das mit scharfkantigen schwarzen Stacheln beschlagene Innentor der Festung Khalan-Ghol wurde von zwei gerüsteten Kolossen flankiert, deren polierte Eisenhaut von Millennien des Krieges vernarbt war. Das Tor führte zu den inneren Sälen des neuen Festungsherrn, und die beiden dämonengesichtigen Titanen, die mit den verdorbenen Bannern der Legio Mortis behangen waren, hoben furchterregende Waffen – fähig, ganze Städte in Schutt und Asche zu legen. Sie richteten sie auf ein Dutzend Gestalten, die es wagten, sich dem Tor zu nähern.
Die schreckliche Riesenhaftigkeit der Kammer konnte die Krieger nicht schrecken, die der ächzenden Brücke entgegenmarschierten. Der Anblick war nicht neu für sie. Tatsächlich stammte der Anführer der Gruppe aus einer weitaus älteren und monolithischeren Festung als dieser.
Lord Toramino, Kriegsschmied der Iron Warriors, zog verächtlich einen Mundwinkel hoch, als er die veränderten Augen hob, um über die Läufe der Waffen auf die Titanen zu starren. Wenn dieser Mischling glaubte, eine derart vulgäre Zurschaustellung von Macht könne ihn einschüchtern, war er noch dümmer, als seine minderwertige Abstammung vermuten ließ. Vor drei Tagen hatten sie das Wächterhaus der Festung passiert, ohne von einem Krieger des Mischlings angehalten worden zu sein, obwohl Toramino seitdem Blicke aus übernatürlichen Augen auf sich ruhen spürte. Zweifellos wurden sie auch jetzt von Runenlesern der Kabale beobachtet, doch Toramino hätte das nicht gleichgültiger sein können, während er mit hoch erhobenem Haupt und auf dem Rücken verschränkten Händen weitermarschierte.
Neben ihm knurrte Lord Berossus, während er beobachtete, wie sich die Waffen der Titanen auf sie richteten, und tastete nach seinen eigenen Waffen. Toramino sah Berossus an und schüttelte den Kopf über den Mangel an Zurückhaltung seines Vasallen. Keiner hier konnte sich einem Titan stellen und überleben, aber Berossus’ Reflexmuster waren so fest in ihm verankert, dass keine andere Reaktion möglich war.
Toramino betrat die Eisenbrücke, und das Metall zischte unter seinen gepanzerten Stiefeln und kräuselte sich wie Quecksilber, während sich seine massige gerüstete Gestalt in dem strahlenden Glanz spiegelte. Weit über zwei Meter groß, trug Lord Toramino eine Servorüstung von erlesener Qualität, die auf Olympia selbst handgefertigt und spiegelblank poliert war. Arabesken aus gehämmertem Gold und Onyxsterne zierten die Säume, und in die gesamte Oberfläche waren schreckliche Sigillen des Verderbens graviert. Ein ockerfarbener Umhang aus verwobenen Metallfäden, stärker als Adamantium, umwallte seine massige Gestalt und verdeckte teilweise das Schädelmasken-Symbol der Iron Warriors auf einem Schulterschutz. Auf dem anderen prangte das persönliche Wappen einer gepanzerten Faust über dem schlichten Bild einer Schanze mit einer Bresche.
Ein Iron Warrior aus seinem vertrauenswürdigsten Gefolge trug seinen kunstvoll gestalteten Helm, ein anderer die gestrahlte Standarte, einen achtzackigen Stern aus geschwärzten Knochen auf einem stachelbewehrten, messingumrandeten Rad, aus den Sehnen von tausend schreienden Opfern gewoben. Lange weiße Haare, zu einem straffen Pferdeschwanz zurückgebunden, reichten tief hinunter auf den Rücken, und seine strengen, patrizischen Züge waren verkniffen und eckig – sie kündeten von langen Jahren bitterer Erfahrung. Die Augen unter den buschigen Brauen schillerten golden und schwelten vor unterdrückter Wut.
Als sie sich der Mauer näherten, spien die Kolben beiderseits des Tors gewaltige Ströme stinkender, öliger Gase aus. Ächzend und kreischend öffneten sich die kolossalen Schlösser, dass der Staub von der Kammerdecke rieselte.
Die Titanen senkten die gewaltigen Waffen, und ihre oberen Körperhälften drehten sich auf Bronzegelenken, packten das stachelbewehrte Tor und zogen. Dampf strömte aus schnaufenden Faserbündelmuskeln, und das furchtbare Tor öffnete sich langsam. Smaragdfarbenes Licht fiel in die Kammer, während Toramino und Berossus zwischen den gewaltigen Todesmaschinen durch in das Allerheiligste des Festungsherrn schritten.
Toramino erinnerte sich noch an den Ort; er war oft hergekommen, um Khalan-Ghols Vorgänger die Ehre zu erweisen – einem großen und schrecklichen Krieger, der zur finsteren Majestät eines Dämonenpatriarchen aufgestiegen war. Die Wände bestanden aus schlichtem schwarzen Stein, der mit Gold und Silber durchzogen war und trotz der von dem Terrazzoboden aus pulverisiertem Knochen aufsteigenden Hitze vor Feuchtigkeit glänzte. Fahles weißes Licht fiel aus einer Vielzahl hoher, schmaler Fenster in der Ostwand in schillernden Streifen auf den Boden, das der Kammer jegliches Leben entzog und ihren Insassen eine Todesblässe auferlegte.
Zwanzig Iron Warriors hatten am anderen Ende der Kammer rings um einen polierten silberweißen Thron Haltung angenommen, auf dem ein Krieger in einer ramponierten Servorüstung saß.
Es wurmte Toramino, dass er als angeblich Gleichgestellter vor den neuen Festungsherrn trat. Der Mischling war ein Bastard, eine Promenadenmischung, und ungeeignet, das Blut von der Rüstung eines Iron Warriors zu wischen, ganz zu schweigen davon, sie in der Schlacht zu befehligen. Dieser Affront für die Ehre der Legion war beinahe mehr, als Toramino ertragen konnte, und während er zusah, wie sich der Festungsherr jetzt von seinem Thron aus miteinander verschmolzenem Eisen und Knochen erhob, spürte er in sich Hass aufsteigen wie eine giftige Flut aus Galle.
Das Aussehen des Mischlings entsprach Toraminos Meinung von ihm dergestalt, dass er unrein war und nichts vom Adel der Alten Olympias hatte. Sein kurz geschnittenes schwarzes Haar saß über einem zerklüfteten, vernarbten Gesicht mit nüchternen Zügen, und seine Rüstung war verbeult und verschrammt und trug immer noch die Spuren von Kämpfen. War es dem Mischling egal, dass er gerade zwei der ältesten und edelsten Kriegsschmiede von Medrengard empfing? Dass der Kriegsschmied dieses Emporkömmlings eine derart niedere Promenadenmischung zu seinem Nachfolger ernannt haben konnte, wollte ihm nicht in den Kopf.
»Lord Honsou«, sagte Toramino, während er sich zu einer Verbeugung vor dem Mischling zwang, bei der er die Hände auf dem Rücken verschränkt ließ. Sein Tonfall war förmlich, und er sprach mit leisen Zischlauten, obwohl er darauf achtete, einen spöttischen Unterton einfließen zu lassen.
»Lord Toramino«, antwortete Honsou. »Ihr ehrt mich mit Eurer Anwesenheit. Und Ihr ebenfalls, Lord Berossus. Viele Jahre sind vergangen, seit Khalan Ghols Mauern unter der Wucht Eurer Schritte erbebten.«
Der Boden ächzte unter dem Gewicht von Lord Berossus, einem ungeschlachten Ungeheuer aus dunklem Eisen und Bronze mit einem grinsenden Totenschädelgesicht....

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Victor
Format:Taschenbuch
Toter Himmel, Schwarze Sonne ist die Fortsetzung der Uriel Ventris Reihe und ein weiterer Beweis dafür das Heyne und Christian Jentzsch es nicht schaffen irgendeinen Warhammer Roman ordentlich zu übersetzen.

Abaddon the Despoiler heißt im Deutschen seit Äonen schon Abaddon der Vernichter - Plünderer ist zwar die richtigere Übersetzung, jedoch wäre es schön wenn der deutsche Kanon, den es ja auch schon seit fast 20 Jahren gibt berücksichtigt wird.
Von den Brutalen Bestattern mal ganz abgesehen.
Ist es denn so schwer Eigennamen NICHT zu übersetzen?

Mit dem Lexicanum und einer großen Fangemeinde hat Heyne eigentlich genug kompetente Leute die so ein Buch nochmal querlesen können und zur Not auch Verbesserungen geben könnten.
Es ist nicht das erste Buch aus der Warhammerreihe von Heyne das eine miese Übersetzung vorweist, zwar ist eine Besserung erkennbar, doch offen gesagt sollte nach so vielen Jahren voller Fehler eigentlich schon längst eine Konsequenz gezogen werden.

Die Brutalität ist in diesem Roman wesentlich höher und alptraumhafter als in anderen Büchern, selbst die Gotrek und Felix Reihe von William King besitzt weniger "Gore", vor allem fehlt in "Toter Himmel, Schwarze Sonne" die humoristische Note, die so einer Brutalität die comichafte und komische Note verleihen.
Die Grausamkeit ist detailliert, sadistisch und oft sinnlos, aber sie charakterisiert den Täter und verdeutlich die Unmenschlichkeit derjenigen die sie praktizieren und unterscheidet sie von den Protagonisten.

Ein weiterer Haken an dem Buch sind die Anspielungen auf den - bisher unübersetzten - Roman "Storm of Iron" in dem Honsou als Hauptfigur vorkommt und vor allem die Vorgeschichte zu "Toter Himmel, Schwarze Sonne" erzählt wird, es finden sich dutzende Anmerkungen und Verknüpfungen die aber alle ins Leere Laufen, wenn man "Storm of Iron" nicht kennt.
Warum nicht zuerst dieser Roman übersetzt wurde, ist mir rätselhaft.

Was ich positiv finde ist das die "Kultur" der Verräter endlich näher dargestellt wird, ebenso wie "Der Verräter" zeigt "Toter Himmel, Schwarze Sonne" viel von der Heimat und der "Kultur" und verleiht ihnen mehr Hintergrund.
Vor allem wird so die Irrsinnigkeit, die Grausamkeit, der ganze psychopathische Schrecken der Verräter verdeutlicht. Sie sind keine missverstandenen Individuen in einem ungerechten System, sondern Schlächter und Monster die freiwillig sich und alles andere dem Bösen verschreiben und nicht weniger als die Vernichtung aller Wesen anstreben.
Teilweise finden sich in den Beschreibungen beinahe Expressionistische Züge, wenn die industrielle Alptraumlandschaft von Medrengard beschrieben wird, kehren Erinnerungen an die expressionistische Literatur und Poesie vor und während des 1. Weltkrieges zurück.
Der Moloch, der sinnlose Krieg, die gesichtslose und menschenverachtende Stadt tauchen auch in "Toter Himmel, Schwarze Sonne" auf.

Für Chaosspieler, Fans von einem düsteren und weniger heldenhaften 41. Jahrtausend und diejenigen die ein wenig Hintergrundwissen mitbringen, ist das Buch ein empfehlenswertes Stück Warhammer Literatur.
Wer aber über Dawn of War zu Warhammer kam, oder derjenige der bisher eher weniger mit dem Hintergrund zu tun hatte, der sollte eher zu der Gaunts Ghost Reihe greifen, auch "Doppelter Adler" mag ihm gefallen, "Toter Himmel Schwarze Sonne" eher nicht.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
CHAOS 2. Oktober 2007
Von Vanderrob
Format:Taschenbuch
Eines Vorweg: Dieses Buch ist das mit weitem Abstand blutigste, welches bis dato im WH 40K Univerum erschienen ist. Ohne da jetzt irgendwelche ohnehin keine Ahnung habenden Politiker auf dumme Gedanken bringen zu wollen; aber wenn es für ein Buch eine Altersfreigabe geben sollte dann für dieses. Der Autor versucht meiner Meinung nach eine durchaus Potential habende Story dadurch aufzuwerten, das er sich in seitenlangen Beschreibungen von Folterungen, Blut und Qualen ergeht. Klar, das Chaos ist nun mal kein Kindergeburtstag und wenn sich noch jemand die Frage stellen sollte was am Chaos so viel schlimmer ist als am Imperium dem sei die Lektüre des Buches ans Herz gelegt.
Nichtsdestotrotz leidet das Buch meiner Meinung nach daran, das es schlicht zu lang ist. Die Story ist prinzipiell wie bereits gesagt gut, reicht aber für die dicke des Buches nicht aus. Außerdem frage ich mich, wer auf die Idee gekommen ist gewisse Kreaturen "brutale Bestatter" zu nennen und diese seitenlang auch so zu titulieren - es liest sich einfach merkwürdig im schlechtesten Sinne des Wortes. Nur "Bestatter" wäre meines Erachtens besser gewesen.
Wie dem auch sei, wer die die Vorgänger "Nachtjäger" und "Die Krieger von Ultramar" besitzt kommt ohnehin nicht darum herum sich das Buch zu kaufen.
Es sei allerdings noch hinzugefügt das wie einer meiner vorigen Rezensenten bereits richtig anmerkte einige Fragen aufgeworfen werden die hoffentlich in einem weiteren von Uriel handelndem Buch geklärt werden.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Nach Nachtjäger und Die Krieger von Ultramar präsentiert Graham McNeill seinen dritten Roman aus dem Warhammer 40000-Universum. Eine zentrale Rolle spielt wieder der Space Marine Uriel, der durch seine stellenweise unkonventionelle Vorgehensart auffällt. Der Autor schafft mit Uriel einen Elite-Soldaten, welcher nicht mit der dogmatisierten Masse in einen Topf geworfen werden kann. Erst damit ist es möglich, überhaupt gute und solide Science-Fiction Romane über Space Marines zu schreiben, in denen es nicht nur um diese geht, sondern sie auch handlungstragende Personen sind.
Doch im Gegensatz zu den ersten beiden Büchern steht nicht der heroische Kampf für den Imperator und damit der gesamten Menschheit im Mittelpunkt. Vielmehr wird der Versuch unternommen, die Protagonisten Uriel und Pasanius auf deren Nullpunkt zu bringen, damit sie direkt an einem Scheideweg stehen. Ohnehin gelten die Space Marines als Grenzwächter zwischen dem Wohl der gesamten Menschheit und deren Auslöschung durch das Chaos.
Der Autor versucht die starken und krassen Unterschiede zwischen den beiden Soldaten und deren Umgebung und Gegnerschaft in Worte zu fassen. Die Chaos-Welt ist so abstoßend beschrieben, dass es kaum als plastische Welt vorzustellen ist. Ebenso verhält es sich mit der Masse an Gegnern, in deren Kampf Uriel und sein Gefährte landen. Auf beiden Seiten stehen sich Millionen von Chaos-Space-Marines mit tausenden von Panzern gegenüber, und die beiden zwischen den Fronten. McNeill versucht dem ungleichen Kampf ein Gesicht zu verleihen, und es ist ein sehr hässliches Gesicht. Es ist abstoßend, eklig, blutig, teilweise richtig widerlich. Es wird gemetzelt, gefoltert, geschändet, es kommen Sklaven zu Hunderttausenden ums Leben, nur um den Kampf ein Stück weiter voranzutreiben. Es werden Experimente unternommen, die schwer in Worte zu kleiden sind. Bei diesem Roman handelt es sich mit großem Abstand um den brutalsten und blutigsten der bisher auf Deutsch erschienenen Warhammer 40000-Bücher. Eine Altersbeschränkung erscheint bei so was im Buchbereich nicht unbedingt sinnlos. Was bisher ein essentieller, aber nur am Rande erwähnter Bestandteil dieses Universums war, wird hier stellenweise sehr explizit dargestellt und beschrieben. Einerseits die Verehrung des Gott-Imperators mit all seiner Gütigkeit und dem Wohlwollen für die Menschheit, anderseits auch die Gewalt und die Vorgehensweise, um dieses Wohl zu schützen und zu verteidigen. Doch da die Gegner noch Schlimmeres vorhaben und unternehmen, ist jedes Mittel, außer der Verrat, um die Errungenschaften der Menschheit zu verteidigen, recht und billig. Dies wird in diesem Buch in all seiner Tragweite dem Leser erst richtig bewusst.

Doch im Gegensatz zu Nachtjäger ist die Geschichte nicht so spannend. Zwar beschreibt McNeill auf seine detailreiche Art wieder alles, doch so richtig fesselnd ist es nicht. Die Geschichte lässt sich sehr einfach und zügig durchlesen, sie ist aber nicht allzu anspruchsvoll. Eine blutige Szene jagt die nächste, teilweise hat man den Eindruck als findet ein Wettbewerb der Grausamkeiten statt. Was beschrieben wird, ist schmutzig und vielleicht für den einen oder anderen erschreckend oder gar abstoßend. Doch genauso ist der Krieg in dem Warhammer 40000-Universum. Von einer Geschichte über Elite-Soldaten, die ihre Ehre durch einen Todeseid wiedererlangen müssen, erwartet man aber auch keinen romantischen Spaziergang über eine sommerliche Blumenwiese mit sehnsuchtsvollen Blicken in den Sonnenuntergang. Man erwartet Kampf, Heldenmut, Blut und das Entscheiden für die, hoffentlich, richtige Seite. Leider fehlt es aber doch an gewissem Tiefgang in punkto Charakterentwicklung sowie Geschichte. Das ist sehr schade, da sowohl die Seite des Chaos, als auch die des Imperiums mehr zu bieten haben. Dies haben schon andere deutschsprachige Warhammer 40000-Romane bewiesen.

Leuten, die sich noch nie mit Warhammer 40000 auseinandergesetzt haben, ist das Buch nicht zu empfehlen. Für Fans der Space Marines ist er genau das, was man sich ab und an wünscht; hart, brutal und blutig.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Eine sinnlose Geschichte aus dem 40k-Universum
Ich bin ein Warhammer 40.000 Spieler und habe einiges aus dem Universum gelesen. Generell eignet sich der Hintergrund für unzählige spannende Sci-Fi-Geschichten. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Gaiasson veröffentlicht
Genialstens
Eines der härtesten und besten Bücher aus dem WH40K-Universum.

Wer schon immer mal wissen wollte,was auf einem Chaosplaneten so abgeht und woher die Iron... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. November 2008 von Akula
Eine Welt des Chaos!
Uriel und Pasanius, wegen des Codex Astartes aus dem Orden der Ultramarines ausgestossen, finden sich durch göttliche? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Januar 2008 von Andreas Koppe
Vorbildlich
Treue dem Imperrator auf ewiglich naja, nachdem Urielmit seinem Freund Pasanius aus dem Orden ausgestossen wurde, frag ich mich warum eigentlich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Januar 2008 von Michael Rohleder
einfach nur warhammer
Also ich habe jetzt schon einige W40K romane gelesen darunter auch denn vorgänger dieses buches "Die Krieger von Ultramar". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Dezember 2007 von P. Neumeier
Mittelmaß
Von diesem Teil bin ich echt hin und her gerissen, der Schreibstil ist am Anfang des Buches wirklich schlecht und mit überflüssigen Dialogen voll gestopft, verbessert... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. November 2007 von Nonson
Gespaltene Vorstellung
Nachdem ich auf den Fortgang der Serie sehnsüchtig gewartet habe, bin ich doch ein wenig entäuscht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. September 2007 von Thomas DEATH Wolf
Gelungene Fortsetzung
Ich habe mich bereits viele Wochen auf das Buch gefreut, bevor es endlich bei mir ankam, und ich kann vorneweg sagen, dass ich wie bei den anderen Büchern der Reihe auch,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. September 2007 von Eric Jentsch
BLUT,BLUT und noch mehr BLUT !!!
Als ein Fan aller deutschsprachigen Warhammer-Romane seit William Kings "Ragnar"-Büchern konnte ich natürlich auch das Erscheinen dieses Werkes nicht erwarten,vor... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. September 2007 von Stefan Holsten
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:









Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de