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Totenpfad
 
 

Totenpfad [Kindle Edition]

Elly Griffiths , Tanja Handels
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Was für ein Debüt! Okay, Elly Griffith erfindet den britischen Thriller nicht neu, in dem nur auf den ersten Blick die Landschaft schön und das Leben lauschig ist. Aber der Nebel des Salzmoors, in dessen Rand die Archäologin Ruth sich in ihrem winzigen Cottage bisher so wohl gefühlt hat, kriecht einem unter die Haut. Denn Ruths Gelassenheit schwindet nach und nach - und mit ihm das Vertrauen in Freunde und Bekannte. Denn das erste entdeckte Skelett ist zwar eine historische Sensation. Hinter dem zweiten Fund jedoch verbirgt sich eine Tragödie. Und obwohl Ruth mit frischen Leichen eigentlich nichts zu tun hat, wird sie den mysteriösen Fall hineingezogen, deren Spuren immer tiefer ins Salzmoor, in die Frühgeschichte und letztlich in den eigenen Bekanntenkreis führen. Schnörkellos wie seine Hauptfigur ist "Totenpfad", legt seine (teils natürlich falschen) Fährten auffällig und geschickt zugleich und verzichtet zum Glück darauf, die 316 Seiten personell zu überfrachten. Val McDermid bekommt hier eindeutig Konkurrenz. (kab)

Kurzbeschreibung

Die Knochen sind alt, das ist der forensischen Archäologin Ruth Galloway sofort klar. Das Mädchen hingegen konnte noch nicht so alt gewesen sein. Wie sie zu Tode gekommen ist, kann Ruth nicht mehr ermitteln, aber die Faserreste an ihren Handgelenken lassen vermuten, dass sie gefesselt und der Flut ausgesetzt worden ist. Doch das war schon vor 2000 Jahren geschehen. Es hat nichts mit dem Fall der vermissten Lucy Downey zu tun. Oder? In den anonymen Briefen, die Detective Chief Inspector Harry Nelson von der Norfolk Police seit dem Verschwinden der Fünfjährigen bekommt, ist immer wieder vom Moor die Rede, von Opferungen und heidnischen Ritualen.Darum bittet Harry Ruth um ihre Mithilfe. Als kurz darauf ein weiteres Mädchen verschwindet, muss Ruth entdecken, dass sie den Täter besser kennt, als sie glaubt. Und er sie ...

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein solider Start 23. Dezember 2009
Von Stern
Format:Gebundene Ausgabe
Norfolk, England: ein kleines Mädchen verschwindet spurlos, der ermittelnde Komissar Harry Nelson bekommt mysteriöse Briefe, die vom Täter stammen könnten. 10 Jahre später werden Knochen im Salzmoor gefunden, doch die Archäologin Ruth Galloway zerstört die Hoffnung Nelsons. Die Knochen stammen zwar von einem kleinen vorpubärteren Mädchen, jedoch sind die Knochen bereits 2000 Jahre alt. Als kurze Zeit später ein weiteres kleines Mädchen verschwindet, sind Ruths Theorien und archäologischen Kenntnisse in diesem Fall nur schwer wegzudenken. Doch dadurch gerät sie selbst in große Gefahr.

Dies ist eine Premiere für mich: eine neue Buchreihe, deren Start ich von Anfang an mitverfolgen kann. Und es ist ein solider Start, definiv noch ausbaufähig, aber eine gute Grundlage ist geschaffen! Im Fokus steht das "Ermittlerteam" Ruth Galloway, die Archäologin, und der Detective Harry Nelson, die äußerlich nicht unterschiedlicher sein könnten. Galloway, knappe 40, ist Dozentin für forensische Archäologie an der University of North Norfolk, lebt äußerst zurückgezogen im Salzmoor. Nelson, die Stadt vermissend, lebt durch seine Frau unter eher oberflächen Verhälnissen der Upper Class. Doch hinter der Fassade ähneln sich Ruth und Harry sehr, beide sind sehr ehrgeizig, gehen in ihrer Arbeit vollkommen auf und bewundern insgeheim die Leistungen des anderen. Der Leser spürt es förmlich knistern zwischen den zwei Protagonisten.

Der Thriller hat leider ab Mitte des Buches an Fahrt verloren. Er wurde recht zäh und auch der erhoffte Knall und das fulminante Ende ließen auf sich warten. Dadurch dass viel von Mythen, Legenden, Riten usw. die Rede war, hatte ich auch ein Ende in dieser Richtung ertwartet, da war es sehr enttäuschend und simpel für mich. Zumal der Täter für mich seit dessen Auftreten feststand. Das wäre nicht weiter schlimm gewesen, hätte es ein Motiv gegeben, das mythischer gewesen wäre.

Schade, aber die Buchreihe hat eine zweite Chance verdient, denn basierend auf der Grundlage, kann es nur noch besser werden! (Hoffentlich!)
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von €nigma
Format:Gebundene Ausgabe
Als im Salzmoor die Knochen eines Mädchens gefunden werden, vermutet der Polizist Harry Nelson, es könnte sich um die Überreste der vor 10 Jahren verschwundenen Lucy handeln. Um seine Theorie zu verifizieren, bittet er die forensische Archäologin Ruth Galloway um Hilfe. Deren Fachkenntnis ermöglicht zwar rasch die Feststellung, dass es sich um einen Fund aus der Eisenzeit handelt, dennoch hat dieser Fund den Polizisten darin bestärkt, die Ermittlungen im Fall der verschwundenen Lucy wieder zu intensivieren.
Kurz darauf verschwindet erneut ein kleines Mädchen und die Polizei erhält merkwürdige Briefe, in denen es von Zitaten aus der Bibel und aus der klassischen Literatur sowie von Anspielungen auf die nordische Mythologie nur so wimmelt. Hat man es mit einem psychisch gestörten Mörder zu tun?
Die Protagonistin dieses ersten Bandes einer bereits geplanten Reihe ist keine perfekte Superheldin, sondern eine Frau Ende Dreißig, die beruflich erfolgreich ist, aber kein nennenswertes Privatleben hat. Sie ist übergewichtig, eher schüchtern und hat nicht besonders viel Selbstbewusstsein, ihre wichtigsten Bezugs"personen" sind ihre zwei Katzen. Ruth ist sehr sympathisch und bodenständig. Auch die Figur des männlichen Protagonisten, Harry Nelson, ist gut ausgearbeitet, man kann ihn sich gut vorstellen.
Der Erzählstil ist geradlinig, was das Buch schnell und einfach zu lesen macht. Die Spannungskurve bleibt bis kurz vor dem Schluss relativ flach, es handelt sich also nicht gerade um einen hochspannenden Thriller. Dennoch kommt keine Langeweile auf, da man interessante Informationen über die Arbeit von Archäologen erfährt, ohne durch zuviel Fachwissen überfordert zu werden, und da die Autorin außerdem recht humorvoll schreibt.
Zur Veranschaulichung befindet sich im vorderen und hinteren Einband des Buchs eine Karte des Salzmoors und der in der Nähe angesiedelten Örtlichkeiten,die es ermöglichen, die Wege der Romanfiguren stets zu verfolgen. In einem Nachwort äußert sich die Autorin zu Fakten und Fiktivem.
Ich würde gern weitere Bände mit Ruth Galloway als Hauptfigur lesen und vergebe für dieses Buch 4 Sterne.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Verena VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Aufwachen hat etwas von Auferstehung. Sich mühsam aus dem Schlaf wühlen, Umrisse erkennen die sich aus der Dunkelheit lösen [...]".
Auf diese Art und Weise beginnt für Dr. Ruth Galloway, Expertin für forensische Archäologie der Einstieg in einen scheinbar ganz normalen Tag.
Die rüstige aber auch sehr emotionale und zurückhaltende Frau hat schon bei diesem Satz, durch ihre dargelegte sympathische Art, die Distanz zwischen Leser und Papier überwunden. Ungeahnt lebensnah und persönlich wird durch die einfache Beschreibung des alltäglichen Aufstehrituals der Lebensumstand von Ruth skizziert. Dies geschieht mit einer solchen Liebe und einem immensen Gespür für das richtige Maß das die ersten Seiten und Schritte Ruths vor meinen Augen dahin zogen.
Man muss die Archäologin einfach aufgrund ihrer ehrlichen aber auch süßen und zum schmunzeln bringenden Lebenseinstellung mögen:
Ja, ich bin eine alleinstehende Frau mit Übergewicht und ohne Anhang. Und ich habe Katzen. Na und? Zugegeben, manchmal rede ich auch mit ihnen, aber ich erwarte immerhin nicht, dass sie antworten [...]", so eine von ihr selbst stammende Beschreibung.

Ebenso fesselnd und atmosphärisch geladen zeigt sich die Umgebung. Ein Salzmoor, direkt am Watt, abgelegen von der durch Hektik geprägten Zivilisation. Mittendrin in dieser mit archäologischen Funden durchsetzten und eine nicht geringe Mystik ausstrahlenden Landschaft wohnt Ruth. Weit und breit nur unberührte Natur, außer einem meist leer stehendem Wochenendhaus und der Wohnung von David, einem Vogelkundler mit dem sie noch nie ein Wort gewechselt hat. Dort fühlt sie sich wohl, dort kann sie sich und ihre Arbeit entfalten.

Der Krimi, den ich zu Anfang durch diese Beschreibungen schon fast vergessen hatte, wird ohne Risse, fließend in den Erzählfluss eingebaut. Unüblich ist dabei, das die Hauptakteurin selbst keine polizeiliche Ausbildung aufweisen kann sondern durch ihr Wissen über Knochen nach und nach in den Fall hinein rutscht.
Dies macht in gewisser Weise auch den großen Charme des Buches aus.
Es kann vollständig auf Fachwörter-überfüllte Dialoge zwischen hochgebildeten Kriminalchefs verzichtet werden. Das gesamte Buch bleibt auf der Basis eines normalen Menschen und erscheint deshalb so wahrhaft" und glaubwürdig.

Der Fall" der verschwunden Lucy wird dem Leser durch 2 Perspektiven nahe gebracht. Zum einen
natürlich durch die Erlebnisse und Gedanken Ruths, zum anderen durch die Nachforschungen von Detective Chief Inspector Harry Nelson, der das polizeiliche Verfahren leitet.
Letzterer ist der grummelige aber nicht minder sympathische Gegenpool zur charakterstarken Doktorin. Nach und nach wächst die Verbindung zwischen den beiden und Ruth sieht sich immer stärker in die Ermittlungen hineingezogen. Teils widerwillig, teils gefesselt von dem sich auf-tuenden Mysterium hilft sie wo sie kann.
Das eigene Kind zu verlieren, es bei Nacht und Nebel entführt zu wissen wie in einem grausamen Märchen - das muss der Alptraum einer jeden Mutter sein. Doch Ruth ist keine Mutter. Sie ist Archäologin, und es wird Zeit dass sie sich an die Arbeit macht. Nelson braucht ihre professionelle Hilfe.", und so kniet sie sich in die Nachforschungen hinein.

Nach und nach wird der Erzählfluss von kursiven Absätzen unterbrochen. Stimmen, die aus dem Nichts zu kommen seinen. Leises Flüstern, einprägendes Flehen. Sie offenbaren den Sinn aller Anstrengungen. Fesseln den Leser, lassen ihn erneut mit den Personen und ihren Ermittlungen mit fiebern.

Ich habe mich beim Lesen häufig dabei ertappt zu vergessen mir Notizen zu machen. Ich war wie gebannt von der Geschichte, sodass ich alles im mich kaum noch wahrnahm.

Mein Fazit:
Bei diesem Buch handelt es sich um eine einzigartige Geschichte welche durch sympathische und lebensnahe Personen gestützt und getragen wird.
Sie scheinen beinahe zum Leben erwacht, so alltäglich und klar werden sie beschrieben.
Der Krimi, eingebettet in diese Atmosphäre passt sich nahtlos ein und wirkt keinesfalls übertrieben oder überspitzt.

Ein sehr schönes Buch was ich beinahe an nur einem Abend verschlungen habe.
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Vor 1 Monat von Simone veröffentlicht
Schwierig..
war es für mich, mich in dieses Buch so richtig reinzulesen und mit den Akteuren warm zu werden. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Mierella veröffentlicht
sehr atmosphärisch...
Mir hat das Buch sehr gut gefallen bis auf zwei Dinge: zum einen der Schreibstil in Gegenwartsform, zum anderen wurde wie in so vielen Krimis leider auch hier wieder eine Katze... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Johannes Holborn veröffentlicht
Wohin auch das Auge blicket - Moor und Heide nur ringsum
Inhalt:
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Vor 6 Monaten von sabatayn76 veröffentlicht
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Vor 8 Monaten von Nijura veröffentlicht
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Vor 10 Monaten von XYZ veröffentlicht
Totenpfad
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Vor 14 Monaten von Bücherwurm - Eine Kundin aus Wülfrath veröffentlicht
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