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Natürlich ist auch an diesem Montag nichts so, wie es scheint. Und so ist die vermeintliche Leiche, die da an Brennan vorbeigleitet, auch kein Mensch, sondern eine simple Ratte, die Sergeant-détective Luc Claudel von der Mordkommission in Montreal in Schießlaune erlegt hat. Kurz darauf aber machen die beiden Kriminologen tatsächlich einen grausamen Fund. Denn unter einer dünnen Erdschicht finden sie die Skelette von drei jungen Frauen. Kein Kleidungsstück verrät, wann die Mädchen zu Tode kamen; nur ein paar antike Schmuckstücke werden gefunden. Für Claudel ist diese magere Beweislage Anlass genug, den Fall zu den Akten zu legen. Aber Brennan wendet die modernsten Methoden an, um den Knochen ihr Geheimnis zu entreißen. Und kommt einem Verbrechen auf die Spur, das sie selbst in tödliche Gefahr zu bringen droht ...
Totenmontag ist Brennans siebter Fall, und fast wäre es ihr letzter geworden. Dass man dies bis zum Ende glaubt, ist Reichs unglaublich spannender Fabulierkunst zu verdanken, die immer wieder überraschende Wendungen erfindet. Totenmontag ist ideal für lange, eiskalte Wintertage -- auch wenn es einem beim Lesen noch mal so kalt den Rücken herunterläuft. --Thomas Köster -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Ein aktuelles Verbrechen ? Oder ein historischer Fall ?
Die Altersbestimmung ist also vorrangig.
Unsere Heldin stürzt sich - wie wir sie kennen - voller Eifer und Elan auf diesen Fall. Dabei erfährt sie - wie nicht anders zu erwarten - wenig Hilfe durch ihren Intimfeind, Monsieur Claudel von der zuständigen Polizeibehörde.
Trotzig ermittelt sie auf eigene Faust und erlebt dabei hanebüchene Situationen und Gefahren, die selbst einen James
Bond in rechtschaffene Schwulitäten bringen würde.
Dieses Buch, wie auch die vorherigen Werke von Kathy Reichs,
erinnert stark an die guten alten amerikanischen Krimiserien,
die Donnerstag Abend um 21.00Uhr im ZDF liefen.
Wie Petrocelli, der Anwalt oder Quincy, der Gerichtsmediziner.
Als ob Ärzte, Gerichtsmediziner oder Anwälte nicht so schon
genug um die Ohren haben. Nein ! Da wird selbst ermittelt und recherchiert. Die Helden geraten dabei immer in höchste Gefahr,
aus der sie sich - natürlich in letzter Sekunde - immer selbst
befreien können. Und immer gegen den Widerstand der mehr oder weniger trotteligen Polizei. Und selbstverständlich wird
nebenbei auch noch der Fall gelöst. Und auf die Mütze gibt's
auch immer was. Wegen der Spannung. Und Beziehungsprobleme
hat's auch. Wegen der Gefühle. Und immer einen etwas spinnerten
Kumpel. Wegen dem Lustigen.
So geht es auch der lieben Tempe. Armes Ding. Ganz verbeult,
unglücklich verliebt, Tochter-Probleme, n' Haufen Arbeit,
umgeben von doofen Polizisten usw. usw.
Ich sag's ja 007 im Kleinformat. Respekt !
Da die Schriftstellerin im echten Leben mit der Materie der
Gerichtsmedizin bestens vertraut ist, ist wenigstens der
'wissenschaftliche Teil' der Bücher äusserst interessant und
fundiert dargestellt.
Warum Tempe Brennan in 'Totenmontag' zur Altersbestimmung der
Skelette aber alle Möglichkeiten der forensischen sowie der archäologischen Wissenschaft ausschöpft, das Lederstück in dem
eine der Leichen verpackt war jedoch überhaupt nicht berück-
sichtigt, bleibt ein Rätsel. Ein sachlicher Fehler.
Unser eiskalter Freund Ötzi lehrt uns doch, welche vielfältigen
Rückschlüsse aus Lederfragmenten herauszulesen sind.
Egal. Ich lese sie trotzdem gerne die Bücher der Kathy Reichs.
Übertrieben, aber spannend. Flüssig geschrieben. Man legt den
'Totenmontag' nicht so leicht aus der Hand.
Die Schriftstellerin sollte aber darauf achten, durch die ständigen Wiederholungen und Übertreibungen nicht langweilig
zu werden.
Sonst sag' ich: Lesenswert !
Drei Sterne für das Buch, einer für die Sympathie.
Im siebten Buch dieser Reihe ist Tempe eigentlich nach Montreal gereist, um in einem Fall auszusagen, aber sie wird in einen anderen Fall hineingezogen: Die Skelette dreier junger Frauen wurden in einem Pizza-Schnellimbiss gefunden. Tempe ist gezwungen mit ihrem Lieblingsfeind, Detective Claudel zusammen zu arbeiten. Claudel meint, dass es sich um historische Skelette handelt und wiegelt daher ab. Er möchte mit dem Fall nichts zu tun haben. Aufgrund der von ihr durchgeführten Untersuchungen kann Tempe aber mit Sicherheit sagen, dass die Skelette entweder aus den fünfziger, achtziger oder neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts stammen...
So wie die Herkunft der Skelette geheimnisvoll bleibt, wird auch Tempes Beziehung zu Ryan immer rätselhafter: Ryan ist zwar wie immer charmant und sexy, hat aber für Tempe kaum Zeit. Sie fragt sich daher, ob er jemand anderen kennengelernt hat.
Eine ältere Dame, die behauptet über die Skelette Bescheid zu wissen, verstirbt plötzlich. Tempes beste Freundin, die sich eine Auszeit von ihrer Ehe genommen hatte, verschwindet unvermittelt. Tempes Wohnung wird durchwühlt & verwüstet, alle Gläser und Spiegel zerstört... Um sich von den Problemen mit Ryan und ihren Ängsten abzulenken, ermittelt Tempe auf eigene Faust und gerät dabei direkt in die Höhle des Bösen.....
Fazit: Reichs hat endlich wieder zu sich gefunden. Ihr trockener Humor und ihre Wortspiele sind besser denn je. Es ist ihr wieder einmal gelungen, Erklärungen und Auflösungen geschickt in den Fall einzubringen, ohne dabei herablassend zu wirken (z.B. über das Stockholm Syndrom). Manchmal hätten die Erläuterungen allerdings ein wenig kompakter sein können. Trotzdem und trotz des langsamen Anfangs ist „Totenmontag" ein echter Pageturner und hat volle fünf Sterne verdient!
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