Und wieder ein Fall für Alex und Mike. Dieses Mal führt uns Linda Fairstein in New Yorks Theaterwelt. Das Schöne an ihren Büchern ist, dass Sie sich für ihre Krimistories immer wieder eine andere Szenerie in New York aussucht, diese exzellent recherchiert und uns so ganz nebenbei einen tollen Blick hinter die Kulissen bietet. Man darf immer wieder gespannt sein, welche Ecke New Yorks als Nächstes näher in Augenschein genommen wird. Finde ich super und das unterscheidet die Bücher auch von anderen Krimireihen. Es macht sie interessanter.
Insgesamt war mir die vorliegende Geschichte irgendwann mal etwas zu verwirrend, weil doch arg viele Charaktere und Beziehungen auftauchten, aber es blieb dennoch spannend und wurde logisch und glaubhaft aufgelöst. Frau Fairsein weiß einfach wovon sie schreibt. Schön übrigens, dass dieses Mal am Ende des Buches mehr als 2 Seiten über ihren beruflichen Werdegang als Staatsanwältin und ihre Ähnlichkeit zu ihrer Heldin Alex Cooper geschrieben wurde.
Insgesamt erneut ein sehr gutes Buch der Reihe, das man getrost auch einzeln lesen kann.
Zum Running Gag wird mittlerweile, dass die deutschen Titel der Bücher mit dem Inhalt gar nichts, aber auch GAR NICHTS, zu tun haben. Es gibt im ganzen Buch keinen Tod, der in irgendeiner Verbindung mit einem Mahl steht, nichts in einem Restaurant oder sonst irgendwie. Wie schon bei den letzten beiden Büchern frage ich mich wieso Blanvalet das macht zumal der Originaltitel doch schlüssig ist. Es muss doch möglich sein, einen passenden deutschen Titel zu finden, der noch nicht mit Lizenzen belegt ist und Käufer zum Kauf animiert.