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Totenkuss: Thriller
 
 
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Totenkuss: Thriller [Broschiert]

Uta-Maria Heim
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Produktinformation

  • Broschiert: 279 Seiten
  • Verlag: Gmeiner; Auflage: 1., Aufl. (8. Februar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3839210593
  • ISBN-13: 978-3839210598
  • Größe und/oder Gewicht: 20 x 12 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 830.750 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Uta-Maria Heim
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»... Sprachkundig bis in die letzte Dialektverästelung, menschenkundig, geschichtsbewusst und tratschlustig - mit allen Mitteln der Kunst täuscht Uta-Maria Heim Provinz an. Um unverbrüdert vom Chaos Leben zu erzählen ...« Tobias Gohlis, Die Zeit

Kurzbeschreibung

Da zieht's dir doch die Schuhe aus mitsamt den Socken! Der rote Karle hockt mit 86 im hintersten Schwarzwald und traut seinen Augen nicht: Der Serienmörder Olaf Hahnke ist aus der Justizvollzugsanstalt Stuttgart-Stammheim ausgebrochen. Ein Skandal bahnt sich an, von Schorndorf über den Gardasee bis hinunter in die Toskana. Ein Pädophiler wird überfallen und erpresst. Er glaubt, Olaf Hahnke zu kennen. Damit ist er nicht allein. Jeder scheint mit ihm zu tun gehabt zu haben. Und Kriminalhauptkommissar Timo Fehrle träumt davon, endlich den Fall seines Lebens zu lösen: er will den Mord an seiner Schülerliebe Petra aufklären. Aber die Einzige, die schonungslos durchblickt, ist Rosa, Karles unbarmherzige Schwester. Sie kommt aus einer Totengräberfamilie und kennt sich aus in der Rechtsmedizin. Sie weiß, schuld an allem ist der Totenkuss: ein Aberglaube, der in früheren Zeiten ganze Dörfer das Fürchten gelehrt hat.Da zieht's dir doch die Schuhe aus mitsamt den Socken! Der rote Karle hockt mit 86 im hintersten Schwarzwald und traut seinen Augen nicht: Der Serienmörder Olaf Hahnke ist aus der Justizvollzugsanstalt Stuttgart-Stammheim ausgebrochen. Ein Skandal bahnt sich an, von Schorndorf über den Gardasee bis hinunter in die Toskana. Ein Pädophiler wird überfallen und erpresst. Er glaubt, Olaf Hahnke zu kennen. Damit ist er nicht allein. Jeder scheint mit ihm zu tun gehabt zu haben. Und Kriminalhauptkommissar Timo Fehrle träumt davon, endlich den Fall seines Lebens zu lösen: den Mord an seiner Schülerliebe Petra. Aber die Einzige, die schonungslos durchblickt, ist Rosa, Karles unbarmherzige Schwester. Sie kommt aus einer Totengräberfamilie und kennt sich aus in der Rechtsmedizin. Sie weiß, schuld an allem ist der Totenkuss, ein Aberglaube, der in früheren Zeiten ganze Dörfer das Fürchten gelehrt hat.

Eine ideale Urlaubs- und Strandlektüre nicht nur für hartgesottene Psychofreaks und Fans düsterer Parallelwelten. Denn über das selige Schaudern triumphiert immer noch die mörderische Natur.

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Von Reinhard Busse TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
*Sein Atem pfiff, seine Lungen brannten, und ihm tat das Bein weh. Das war normal, nach dem Sprung. Nach dem Sturz, weil er nicht sauber gelandet war. Jetzt aber flog er, verfolgt vom wabernden Licht der Scheinwerfer, hinaus in die Nacht. Er dachte an nichts, außer an den Takt seiner Beine und die schmerzenden Stöße seines Atems. Er hatte sich die Strecke auf der Karte genau eingeprägt. Er zählte mit den Schritten die Meter, warf den Kopf in den Nacken und zwang sich, noch schneller zu laufen, obwohl er Seitenstechen hatte, lähmendes Seitenstechen, und seine Lunge schier platzte ...*
~~~~~~~~~~
Ein Totenküsser ist ein früher Verwandter des Vampirs, der lebendig in seinem Grab liegt und an seinem Leichentuch zehrt, an seinen Händen saugt, seine Körperteile aufisst und dabei kräftig schmatzt. "Totenkuss" steht als Bild für die Fantasien des Serienmörders Olaf Hahnke, für seine nekrophilen Neigungen, für seine mangelnde Therapierbarkeit. Aber auch als Bild für die archaischen Ängste, die er bei seinen Opfern und denen, die ihn jagen, heraufbeschwört.
Olaf Hahnke ist bereits bekannt aus den Kriminalromanen "Totschweigen" und "Wespennest". Er sitzt als dreifacher Mörder lebenslänglich in Haft: Auf Campingplätzen hat er um die Jahrtausendwende drei junge, behinderte Frauen missbraucht und getötet. Weil er seine Opfer jeweils zudeckte, nennt man ihn den "Mantelmörder". Aufgrund der Tatortanalysen glaubt Kriminalhauptkommissar Timo Fehrle, dass es davor noch einen Fall gegeben haben muss: Demnach kommt Hahnke als Täter für ein bereits 24 Jahre zurückliegendes Verbrechen infrage. 1984 wurde in Schramberg, Fehrles Heimatort, die 15-jährige Petra Clauss ermordet. Timo hat das Mädchen gut gekannt. Der Fall wurde nie gelöst. Und möglicherweise gehen noch mehr Morde auf Hahnkes Konto. Doch der Mantelmörder hat dazu stets geschwiegen.
Nunmehr entkommt Hahnke aus der Justizvollzugsanstalt Stuttgart-Stammheim. Er flieht über das Justizvollzugskrankenhaus Hohenasperg, wo tatsächlich eine Sicherheitslücke klafft, die innerhalb der nächsten fünf Jahre behoben werden soll. Mithilfe des pädophilen Grundschullehrers Ludger Sachs, den er brutal erpresst, flieht er in einem alten VW-Bus.
Die Reise bzw. Flucht führt quer durch Italien: Die Marken, die Adria, Florenz, die Toskana, Rom. Der Kontrast zwischen der Postkartenidylle und der Jagd nach einem skrupellosen Killer könnte erschreckender nicht sein.
KHK Timo Fehrle wittert den Fall seines Lebens.
Fazit: Uta-Maria Heim's Erzählstil ist dicht, ihre Figuren sind glaubwürdig gezeichnet, ihre Geschichte gut durchdacht und geschickt konstruiert.
[Reinhard Busse]
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tuppi
Format:Broschiert
Der dreifache Mörder Olaf Hanke wurde wegen eines Bandscheibenvorfalls von der JVA Stuttgart-Stammheim nach Hohenasperg verlegt. Dort gelang ihm die Flucht über einen sechs Meter hohen, mit Stacheldraht versehenen, Zaun. Er hatte drei junge, behinderte Frauen sexuell missbraucht und ermordet.
Kriminalhauptkommissar Timo Fehrle ist überzeugt, dass Hanke früher ein weiteres Mädchen zum Opfer fiel, aber die Tat konnte ihm nicht nachgewiesen werden. Da Fehrle das Opfer seit seiner Jugend kannte, wurde er wegen Befangenheit von dem Fall abgezogen.
Der rote Karle ist 86 und seit dem 2. Weltkrieg traumatisiert. Seine Schwester Rosa (83) sieht einen Zusammenhang zwischen Hanke und einem anderen Mörder und zwischen Hanke und Fehrle.

Die einzelnen Kapitel sind nach Datum gesetzt und beginnen jeweils mit einer kleinen Geschichte von verschiedenen Leuten. Es beginnt am Sonntag, 4. Mai und endet am Pfingstmontag, 12. Mai und unter jedem Datum steht eine kleine Überschrift. Mit den Kurzgeschichten konnte ich nicht viel anfangen, ich fand sie eher störend. Auch konnte ich die Titel nicht mit den Kapiteln in Verbindung bringen. Durch die vielen Wechsel der Figuren und Schauplätze war der Zusammenhang für mich nicht ersichtlich: Es gab eine neugierige Nachbarin, von der ich nicht weiß, was sie gesehen hat. Zudem wurde von einer unbekannten Figur erzählt, die Zwiegespräche mit der toten Petra führte. Und der sonderbare "rote Karle" kam mir auch so vor, als ob er nicht dazugehört ' aber er hat einiges zu verbergen. Nach der Hälfte des Buches begann Rosa mit Mumaßungen über Verbindungen der einzelnen Charaktere zueinander. Der Totenkuss wurde erstmals auf Seite 142 erwähnt und auf Seite 158 erklärt. Leider wurden die Zusammenhänge erst knapp 100 Seiten vor Ende deutlicher. Den Ausgang der Geschichte fand ich ebenfalls verwirrend.

Das in lila gehaltene Cover, auf dem eine Kette mit Kreuz-Anhänger zu sehen war, hat mich angesprochen, ebenso der Klappentext. Der gesprochene Dialekt von einzelnen Charakteren und die schwäbischen Ausdrücke haben mir ebenfalls gefallen, das gab der Geschichte eine kleine Auflockerung. Die einzelnen Figuren wurden gut dargestellt, auch wenn ich die Zusammenhänge nicht verstanden habe. Die Story wurde teilweise aus der Vogelperspektive und teilweise in der ich-Form einzelner Figuren erzählt.

Leider fehlte mir der berühmt 'rote Faden'...
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nichts für Krimifans 27. Juli 2010
Von chris
Format:Broschiert
Durch ständiges Wechseln zwischen drei Zeitebenen und kaum nachvollziehebare Gedankenvorgänge ist dies eine der schlechtesten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Völlig unglaubwürdig sind die politischen Ansichten der alten Leute. Nichts für Krimifans.
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