Erst sollte man den "Strohbär" aus gleicher Feder lesen, dann den "Totenbaum". Zum einen, um die Charaktere kennen zu lernen, zum anderen, um die Verweise zu verstehen. Man hat dann einfach mehr davon.
Die Geschichte selbst ist wieder hochkarätig geschrieben. Man wundert sich im Nachhinein, wie der Autor so lange die Spannung aufrecht halten kann. Das letzte Drittel habe ich in einem Stück gelesen. Ich konnte das Buch einfach nicht weglegen. Als ich um 4:05 Uhr (morgens) fertig war, konnte ich trotz Müdigkeit nicht einschlafen.
Und die Ereignisse haben mich noch tagelang verfolgt, positiv verfolgt, denn ich musste mich immer wieder an bestimmte Szenen erinnern, die so detailliert beschrieben waren, als hätte ich sie in einem Film gesehen.
Wieder ein tolles, ein spannendes Buch, ein wirklich empfehlenswertes Meisterwerk.