Pressestimmen
Jemand hat sich der unheilbar Kranken, der Schmerzgepeinigten und Untröstlichen und ihrer Todeswünsche angenommen und sie - ohne deren Zustimmung - erfüllt. Während Commissaris Van Leeuwen ermittelt und seine eigene Trauer zu bewältigen versucht, kommt er selbst dem Opferschema dieses Todesengels immer näher.
Während viele seiner Krimikollegen sich mit blutigen Inszenierungen begnügen, schreibt Claus Cornelius Fischer über den Schmerz, den jeder Tod hinterläßt. Und über dei Qualen des (Über-) Lebens. Während der Todesengel unterwegs ist, wacht eine Polizistin am Bett einer Sterbenskranken: "Ihre Lider lagen auf den Augen wie tote Haut. darunter bewegten sich die Augäpfel hin und her, von rechts nach links und zurück; sie suchten einen Ausweg, selbst im Schlaf, und Julika suchte mit ihr." Ulrich Baron --SPIEGEL online, 24.Juni, 2009 -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Kurzbeschreibung
In Amsterdam werden mehrere Menschen ermordet aufgefundet. Ihnen allen gemeinsam ist, dass die Opfer keinen Sinn mehr im Leben sahen; der Tod kam als Erlösung zu ihnen. Die Ermittlungen führen Commissaris Bruno van Leeuwen in ein kleines Dorf im Norden Hollands, wo vor fast fünfzig Jahren ein schreckliches Verbrechen begangen wurde ...
Über den Autor
Claus Cornelius Fischer wurde 1951 in Berlin geboren und lebt heute in München. Er schrieb unter anderem für "Die Welt" und "Die Zeit" und ist seit 1976 freier Schriftsteller, Übersetzer und Drehbuchautor. Seit 1989 hat er zahlreiche Romane und Drehbücher für Film ("Blueprint" mit Franka Potente) und TV ("Tatort") geschrieben.