Totem und Tabu und über 1 Million weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle . Erfahren Sie mehr

Neu kaufen

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Gebraucht kaufen
Gebraucht - Sehr gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 7,89

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 0,25 eintauschen?
Totem und Tabu: Einige Übereinstimmungen im Seelenleben der Wilden und der Neurotiker. (Psychologie)
 
 
Beginnen Sie mit dem Lesen von Totem und Tabu auf Ihrem Kindle in weniger als einer Minute.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Totem und Tabu: Einige Übereinstimmungen im Seelenleben der Wilden und der Neurotiker. (Psychologie) [Taschenbuch]

Sigmund Freud
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 10,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 11 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Samstag, 2. Juni: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 0,89  
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch EUR 10,95  
Unbekannter Einband --  
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Totem und Tabu: Einige Übereinstimmungen im Seelenleben der Wilden und der Neurotiker. (Psychologie) gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 0,25 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern.

Wird oft zusammen gekauft

Totem und Tabu: Einige Übereinstimmungen im Seelenleben der Wilden und der Neurotiker. (Psychologie) + Massenpsychologie und Ich-Analyse / Die Zukunft einer Illusion + Das Unbehagen in der Kultur, und andere kulturtheoretische Schriften
Preis für alle drei: EUR 28,85

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
  • Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Massenpsychologie und Ich-Analyse / Die Zukunft einer Illusion EUR 8,95

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Das Unbehagen in der Kultur, und andere kulturtheoretische Schriften EUR 8,95

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details



Produktinformation


Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

›Totem und Tabu‹ (1912/13) ist Freuds erstes großes kulturtheoretisches Werk, in dem er psychopathologische und ethnologische Kategorien in Analogie setzt und ›Einige Übereinstimmungen im Seelenleben der Wil-den und der Neurotiker‹ herausarbeitet. Das Buch gehörte zeitlebens zu des Autors Lieblingstexten und wurde von Thomas Mann als ein »allen großen Beispielen deutscher Essayistik verwandtes und zugehöriges Meisterstück« bezeichnet. Zumal im vierten Essay entfaltet Freud eine kühne spekulative Theorie über die Anfänge der Kultur, indem er die Entstehung von Schuldgefühl und Inzesttabu auf traumatische Vorgänge in der prähistorischen Familie zurückführt: den von der Brüderhorde am Urvater begangenen Mord. In seiner gedankenreichen Einleitung schildert der Ethnopsychoanalytiker Mario Erdheim die zeitgeschichtlichen und biographischen Umstände, unter denen ›Totem und Tabu‹ entstanden ist, und skizziert die Rezeption des Buches sowie die fundamentale Kritik, die aus den Reihen der Kulturanthropologen an ihm geübt wurde. Aber anstatt das Buch als überholt zu verwerfen, regt Erdheim den Leser zu einer gänzlich neuen - »ent-exotisierenden« - Lektüre an: Freuds Pionierleistung bestehe nicht allein darin, dem von ihm entdeckten Unbewußten erstmals in kulturellen und gesellschaftlichen Strukturen nachgespürt zu haben - ›Totem und Tabu‹, aus einem modernen Blickwinkel gelesen, werfe vielmehr auch helles Licht auf die Entstehung von Institutionen in der Gegenwart, auf Gewalt, Herrschaft, Rebellion in unserer eigenen Gesellschaft, sogar auf die Art und Weise des nachträglichen Umgangs mit den Verbrechen des Nationalsozialismus. »Nicht von den Wilden dort, sondern von den Wilden hier ... handelt die Geschichte.«

Über den Autor

Sigmund Freud wurde 1856 in Freiberg (Mähren) geboren. Nach dem Studium der Medizin wandte er sich während eines Studienaufenthalts in Paris, unter dem Einfluss J.-M. Charcots, der Psychopathologie zu. Anschließend beschäftigte er sich in der Privatpraxis mit Hysterie und anderen Neurosenformen. Er begründete die Psychoanalyse und entwickelte sie fort als eigene Behandlungs- und Forschungsmethode sowie als allgemeine, auch die Phänomene des normalen Seelenlebens umfassende Psychologie. 1938 emigrierte Freud nach London, wo er 1939 starb.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Nach einer anderen Ausgabe dieses Buches suchen.
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein großer Entwurf... 27. Februar 2007
Von Shaun TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Dieser 1912/13 aus vier nacheinander in der Zeitschrift Imago veröffentlichten Teilen komponierte Essay mit dem Untertitel "Über einige Übereinstimmungen im Seelenleben der Wilden und der Neurotiker" ist eine kühne Spekulation zum Ursprung sozialer und religiöser Institutionen aus dem von Freud angenommenen Vatermord in der Urhorde, ein erster Versuch also zum Erweitern der Individual- zur "Völkerpsychologie". Ihm sollten weitere Aufsätze in dieser Richtung folgen: "Massenpsychologie und Ich-Analyse" (1921), "Die Zukunft einer Illusion" (1927), "Das Unbehagen in der Kultur" (1930) und "Der Mann Moses und die monotheistische Religion" (1939).

Teil I ("Die Inzestscheu") macht den Versuch, anhand der noch heute vorkommenden Ureinwohner Australiens deren vor jeder Religion installiertes System des Totemismus zur Verhinderung inzestuöser Verbindungen der Clan-Geschlechter zu erklären. Mitglieder desselben Totem (Stammvater einer Sippe, zugleich ein bestimmtes Tier bzw. dessen Charakter) dürfen nicht in Beziehung zueinander treten (sog. Exogamie, also eine Inzestscheu). Auch weitere daraus abgeleitete Vermeidungen und Verbote, z.B. zum Verhindern von Kontakten zwischen Schwiegersohn und Schwiegermutter werden geschildert. Freud sieht in dieser Inzestscheu der Wilden die nämlichen infantilen Seelenzüge des männlichen Neurotikers, der als Knabe die erste sexuelle Objektwahl Mutter und Schwester gegenüber nicht überwunden hat, oder zu ihr in Regression zurückgekehrt ist. Dem modernen Menschen seien diese Inzestwünsche längst nicht mehr bewusst und der Verdrängung anheim gefallen.

In Teil II ("Das Tabu und die Ambivalenz der Gefühlsregungen") wird der aus dem Polynesischen stammende Begriff des "Tabu" als ein ältester und ungeschriebener, noch vor jeder Religion entstandener Gesetzescodex vorgestellt. Was "tabu" ist, dem kommt eine geheimnisvolle Kraft zu, es umgibt dieses zugleich Ehrfurcht als auch Abscheu. Freud zieht Parallelen zum Vermeidungsverhalten des Zwangskranken: das Kernverbot der Neurose sei, wie beim Tabu, das der Berührung, egal ob man sich bestimmte Gedanken daran oder die eigentliche Berührung versage. Grundlage des Tabu (wie auch der Zwangsneurose) sei ein verbotenes Tun, zu dem eine starke Neigung im Unbewußten bestünde. Und so wie sich die Tabu-Zonen ausweiten können, so auch bei der Zwangserkrankung die Gegenstände des Zwangs. Auch der König bei den Primitiven habe einen Tabu-Status, das Volk fürchte ihn auf der einen Seite und wolle ihn auf der anderen Seite töten, sich an seine Stelle setzen. Dem entspräche nach Freud das ebenso ambivalente Verhältnis aus Misstrauen und Hochschätzung, welches der Sohn seinem Vater gegenüber zeige. Der Dämonen-Glaube entstehe gerade aus der Projektion von Schuldgefühlen des Trauernden dem Verstorbenen gegenüber, aus uneingestandenen ambivalenten Todeswünschen, die sich nach dem Ableben des Totgewünschten rächen. "Das Tabu ist ein Gewissensgebot, seine Verletzung lässt ein entsetzliches Schuldgefühl entstehen", damit - so Freud - sei es wahrscheinlich die ursprünglichste Form des Gewissens in der Menschheitsgeschichte.

Teil III ("Animismus, Magie und Allmacht der Gedanken") geht auf die Ursprünge der Religion aus dem Animismus ein, jene Vorstellung von der Belebtheit der uns unbelebt erscheinenden Natur. Alles, auch der Mensch, sei beseelt, und die Seelen könnten hin- und herwandeln zwischen den unbeseelten Dingen der Natur, es ist also eine dualistische Naturphilosophie. Mit Magie ist die Strategie des Animismus gemeint, der Seelen und Geister Herr zu werden, sie zu beeinflussen, z.B. im Voodoo-Kult, wo der einem Bildnis zugefügte Schaden den eigentlich gemeinten Feind schädigt. Der Kannibale versucht sich über das Verzehren des Feindes dessen Eigenschaften einzuverleiben. Der Magie liegt demnach ein Zutrauen in die eigene "Allmacht der Gedanken" zugrunde. Den Bogen hin zur Neurose findet Freud hier wiederum, da hierbei auch nicht die Realität des Erlebens, sondern die des Denkens für die Symptombildung maßgeblich sei. Der Neurotiker sei sozusagen gegen seine bessere Einsicht "abergläubisch", und die Zwangshandlungen wären quasi "magischer" Natur. Die Kulturentwicklung sieht Freud parallel zur libidinösen Entwicklung des Einzelnen: von einem zunächst narzistischen Stadium im Animismus (Allmacht der Gedanken) zu einer zweiten Phase der Religionen als einer Objektfindung, welche durch die Bindung an die Eltern charakterisiert erscheint, schließlich zur dritten Stufe der wissenschaftlichen Phase als Reifezustand des Individuums, welches sein Lust- hin zu einem Realitätsprinzip entwickelt hat.

Teil IV ("Die infantile Wiederkehr des Totemismus") geht auf verschiedene Totemismustheorien ein, die aber Freuds Meinung zufolge sämtlich zu kurz griffen. Denkwürdig sei der Gedanke Darwins über den sozialen Urzustand des Menschen gewesen, wonach jener - ähnlich wie bei den Lebensgewohnheiten der höheren Menschenaffen - in kleineren Horden mit Dominanz durch ein eifersüchtiges ältestes und stärkstes Männchen gelebt habe, dass eine sexuelle Entfaltung der unterlegenen Männchen verhindert habe. Diese darwin'sche Urhorde habe also die Exogamie der jungen Männer geradezu heraufbeschworen, welche sich nur zu Führern anderer Horden entwickeln konnten, wo sie dann ebenso unumschränkt herrschten. Auf diese Weise entstanden Regeln wie: kein Sex mit Herdgenossen und - nach Einsetzung des Totem: kein Sex innerhalb des Totem. Über die Analyse von Tierphobien kleiner Kinder gelangt Freud auf die zugrunde liegende Angst vor dem Vater, die nur auf das Tier verschoben worden war. Er findet daraus folgernd Parallelen zwischen dem (individualpsychologischen) Ödipuskomplex des Knaben und dem (sozialpsychologischen) Phänomen des Totemismus. Über das Studium der Opferkulte in den alten Mysterien schließt Freud schließlich, das das Opfertier das Totemtier und später der Gott oder Gott-Sohn selbst gewesen sei (vgl. Jesu Worte beim Abendmahl: "Dies ist mein Leib, der geopfert wird zur Vergebung der Sünden"). Wie aber konnte das gehen? Freud konstruiert, dass der gewalttätige, zugleich gefürchtete wie beneidete Urvater von seinen Söhnen ermordet worden sei. Im Akt des Verzehrens (sie waren sicher Kannibalen) eigneten sie sich seine Stärke an, die Totemmahlzeit wurde so zur Wiederholung und Gedenkfeier dieser ursprünglichen Tat. Als sozusagen späte Reue der ambivalent eingestellten Söhne hätten sie dann die Tötung des Totemtieres verboten und auf die eigentlichen Früchte ihrer Bluttat, nämlich die freiwerdenden Frauen verzichtet, solchermaßen die merkwürdige Exogamie begründend. Aus dem Schuldbewusstsein der Söhne seien so die beiden Tabu des Totemismus, also die Schonung des Totemtieres und die Inzestscheu hervorgegangen. Schlussendlich, und dies ist die resultierende Hauptaussage, zu der sich Freuds Essay erhebt, sei die Allgegenwart des Ödipuskomplexes schon in der Urhorde offenbar der Ausgangspunkt zu aller kulturellen und religiösen Entwicklung gewesen.

Die Ausbreitung der Gedanken aus verschiedenen Richtungen nach einer enormen vorausgehenden ethnologischen Lektüre zu einer sicherlich sehr spekulativen Gesamtschau kultureller Entwicklung ist in keinem seiner sozialpsychologischen Aufsätze vergleichbar stringend durchgeführt worden. Ein bewunderungswürdiges Werk, gerade auch wenn man nicht in allem ihm zustimmen wird. Es ist ein Klassiker, der auf jeden Fall lohnt, studiert zu werden. Von mir daher ohne Zögern 5 Sterne. (27.02.07)
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Büchlein ist in gewisser Weise ein Klassiker. Wie durchaus im 19ten Jahrhundert üblich stellt es eine Anzahl angelesener und eigener Beobachtungen in eine Reihe. Freud's Erkenntnise sind genauso scharfsinnig wie die Schlussfolgerungen aus heutiger Sicht oft voreilig, naiv oder absurd wirken. Dennoch zeigt das Büchlein in verständlicher und prägnanter Form, wie sehr Rituale des modernen Menschen und die der Naturvölker (Wilde genannt) sich gleichen, was besonders bei einem Neurotiker sehr deutlich wird.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gute Verarbeitung 29. Mai 2010
Format:Taschenbuch
Über den Inhalt der Freud'schen Schriften darf man sich wahrlich kein Urteil erlauben.

Die Verarbeitung des Buches ist gut, der Einband okay, Seiten gut greifbar - nicht zu dünn.
Was man sich halt heutzutage von einem Buch erwartet.
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten

Legen Sie Ihre eigene Lieblingsliste an

Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de