Während man in den 80ern mit quietschenden Bubblegum-Keyboards auf sich aufmerksam machte und alle Prog's [nicht zu unrecht] den 70er Jahren nachweinten, entwickelten sich durchaus urtümliche Seitentriebe der musikalischen Landschaft, wie das hier vorliegende Album aus dem Jahre 1982. Gabrielle Roth reicherte die derzeit aufstrebende Ambient-Szene geschickt mit einfallsreicher Percussion, sowie gutplazierten Bass-Grooves an. Bass-Grooves, die nicht im Funk-Stil wuchtig daherzappeln, sondern eher minimalistisch, aber akzentuiert die Rhythmus,- u. Percussion-Kadenzen schlaksig und federleicht in eine hypnotisierende Tranceeinheit verflechten. Trotz dieser Dynamik kennzeichnet diese Scheibe eine heitere Ruhe. Durch und durch tanzbar mit tiefreichenden Chill. Hier lässt sich Tanz als meditativer Einstieg erfahren, oder auch einfach mal abschalten ohne »einzuschlafen«.
TON:
Die Klangqualität der hier vorliegenden 82er(85er CD-)Ausgabe zeigt sich detailreich in allen Konturen, saftig und trocken im Bass, und nahezu rauschfrei, sprich audiophil; dass der Ausführende sich fragt, was denn hier - von Modetrends abgesehen - ein komplettes ReMastering erforderlich gemacht haben mag.
Personal:
Kevin Ansell [eguit]; Robert Ansell [taos dr,tomtom,toneblocks,fingerdrum, shaker,triangle]; Alex Blake [bass,voc]; Sammy Figueroa [conga]; Michael Mandel/TC James [synth]; José+/ Manuel Martinez [cymbals,dr,hiHat / bells,tonebox,woodblock]; Gabrielle Roth [writer,rhythm,producer] ...
Tracks:
1 Zone VI · 2 Totem · 3 Red Wind · 4 Eternal Dance · 5 Ritual · 6 Eliana · 7 La Canción De Manuel
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Klangqualität: 5 Sterne
Eigenständigkeit: 4-5 Sterne
Interpretation: 4 Sterne
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© apostrophé 2011