Vroudenspil ist anspruchsvoller geworden. Das ändert aber nichts am Spaß - im Gegenteil!
Ist "Tote Narren" ein Konzeptalbum? Scheint ein bisschen so. Mit "Aus dunkler Tiefe" geht's los. Aber nicht ein fieser Krake taucht auf (obwohl sie jetzt einen Kraken haben), sondern es sind wahrscheinlich die toten Narren selbst die aus einem Strudel gleich einem Karusell aus der Tiefe auftauchen. Ein schöner Anfang, dieser Reigen, den die Melodie spinnt.
Dann die Stücke, die Geschichten erzählen, die Musik mal langsam, mal schnell. Sie lädt immer zum Tanzen ein: zum Schunkeln, zum Rumhüpfen, egal. Außer "Aus dunktler Tiefe gefallen mir besonders: "Wir fahren zur See", "Säbeltanz", "der Vogt" und "Hexenjammer".
Ich finde, die CD ist gelungen. Allerdings würde ich für einige Kleinigkeiten (z. B. Textstellen) gerne einen halben Stern abziehen. Da es nicht geht, runde ich auf und gebe 5 Sterne.
Empfehlung: Auf ein Konzert gehen und dann zum Wiederaufwärmen des Partygefühls die CD wieder und wieder anhören.
Und - es ist egal, ob die CD anders ist als die letzte. Wäre sie genauso, dann wäre sie vielleicht nur ein Abklatsch. So ist es etwas Neues, Lebendiges.