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Tote Mädchen lügen nicht
 
 
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Tote Mädchen lügen nicht [Gebundene Ausgabe]

Jay Asher , Knut Krüger
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (197 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: cbt HC; Auflage: 9 auflage (16. März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570160203
  • ISBN-13: 978-3570160206
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
  • Originaltitel: 13 Reasons Why
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (197 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.106 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jay Asher
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»In meinen 33 Jahren als Buchhändlerin habe ich noch kein Buch erlebt, das eine solche Begeisterung ausgelöst hat, Harry Potter eingeschlossen! Ich habe versucht, es beim Lesen aus der Hand zu legen. Es ist unmöglich.« (amerikanische Buchhändlerin )

"Jay Asher hat es weder sich noch seinen Figuren leicht gemacht. Das bewahrt sein Buch davor, eine banale Anleitung zum Seelenklempnern zu sein. Das ist vielleicht das Geheimnis, weshalb das Buch an amerikanischen Highschools von Hand zu Hand wanderte. Es ist nicht pädagogisch, nicht altklug, es ist kompliziert." (FAZ )

„Jay Asher erzählt diese aufwühlende Geschichte nicht eindimensional, sondern bedient sich mehrerer Erzählebenen und verschiedener Stimmen. Am Ende bleibt die erschreckende Erkenntnis, dass auch unbeabsichtigte Kränkungen weitreichende Folgen haben können.“ (EMMA )

Kurzbeschreibung

Die Stimme der Toten, ein Ruf nach Leben

Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit 13 Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ...

Ein Roman, der unter die Haut geht.


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129 von 140 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Vergangenheit lässt sich nicht ändern, 9. April 2009
Von 
Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Tote Mädchen lügen nicht (Gebundene Ausgabe)
Vor dem Lesen dieses Buches solltet Ihr Sicherheitsvorkehrungen treffen. Nämlich die, die Euch absolut ungestört lesen lassen. Ihr werdet jede Ablenkung, jedes Telefonklingeln, jedes Ansprechen und jede Türklingel dafür hassen, dass es Euch aus dem Bann dieses Buches zieht. Immer wieder werdet Ihr nervös sein, auf das Buch schielen und innerlich darum flehen, endlich weiterlesen zu können! Wetten?

Zwei Wochen nach dem Selbstmord von Hannah bekommt Clay ein Päckchen nach Hause geschickt. In diesem befinden sich sieben Spielkassetten, die mit der Stimme von Hannah besprochen sind. Hannah erklärt gleich zu Anfang, dass jeder Zuhörer, der seinen Namen auf diesen Kassetten hört, einen Teil dazu beigetragen hat, dass sie sich das Leben nahm.

Ebenso verweist Hannah auf eine Karte, die einige Zeit zuvor an den Zuhörer dieser Kassette per Post eingegangen ist. Auf dieser Karte befinden sich Kreuze. Kreuze, die Orte markieren, die wichtig für die Handlung sind und an die sich Clay begeben wird.

Obwohl der Ich-Erzähler zunächst an einen üblen Scherz glaubt, klebt er direkt förmlich an den Kassetten und somit an den Erzählungen von Hannah. Genau wie der Leser will er der Sache auf den Grund kommen. Er will wissen, was all das zu bedeuten hat und natürlich warum Hannah sich das Leben nahm.

Warum erwähnt Hannah Namen seiner Mitschüler und warum haben sie alle etwas mit ihrem Tod zu tun? Haben sie schlimme Sachen mit Hannah gemacht oder haben sie einfach Dinge getan, die im Nachhinein den berühmten Rattenschwanz hinter sich herzogen und somit eine Lawine ausgelöst haben?

Die Kassettenerzählungen von Hannah sind in dem Buch zum besseren Verständnis in Kursivschrift gehalten, die Gedanken von Clay sind in normaler Schrift gedruckt. Immer wieder wechselt der Autor zwischen der Erzählung von Hannah und den tatsächlichen Erlebnissen von Clay hin und her. Aber zu keiner Zeit wirkt dieses Ping-Pong-Spiel verwirrend, sondern man taucht regelrecht in das Geschehen ein.

In der Geschichte wird Clay in die vergangenen letzten Wochen gezogen, als Hannah noch lebte. Durch ihre Schilderungen kann er sich an einzelne Personen und Handlungen erinnern, die ihm damals vielleicht nebensächlich erschienen, die jetzt aber auf einmal eine ganz andere Bedeutung für ihn haben. Er sieht viele Dinge auf einmal klar, die damals unverständlich war. Der Autor legt sehr viel Empathie in die Beschreibung der Protagonistin Hannah. Schon sehr schnell kann der Leser nachempfinden, wie sie sich gefühlt haben muss. Gerade zum letzten Drittel hin mußte ich ein paar mal tief durchatmen und kämpfte mit den Tränen, weil mich die Geschichte sehr bedrückte.

Der Autor hat es geschafft, mich direkt von der ersten Seite in seinen Bann zu ziehen und dieser Bann hat nicht eine Sekunde nachgelassen. Die ganze Zeit fragt sich der Leser, wie das Buch wohl enden mag und taucht zeitgleich in die Empfindungen und in die Psyche von Hannah ein. Was hat sie so dermaßen verletzt, dass sie ihr Leben beendet hat? Und was bewirken Gerüchte und Unwahrheiten, die ihren Lauf nehmen und unkontrolliert die Seele eines Menschen verletzen?

Eigentlich ist dieses Buch im Genre der Jugendbücher angesiedelt, aber das sollte den erwachsenen Leser absolut nicht abschrecken. Denn die Geschichte von Hannah könnte in jeder Altersklasse stattfinden und zwar immer dann, wenn mehrere Menschen zusammenkommen, die viel zu wenig voneinander wissen, aber dennoch meinen, sich ein Urteil über andere Menschen machen zu können. Das Buch macht betroffen, regt zum Nachdenken an und macht zum großen Teil auch traurig.

Dieser Debütroman des Autors hat mich absolut überzeugt und für mich ist dieses Buch ein Geheimtipp, der nicht einen Tag länger geheim bleiben sollte. Kauft dieses Buch und taucht zusammen mit Clay in den Strudel der menschlichen Emotionen und lasst Euch gefangennehmen von der Spannung, die Euch die Kehle zuschnüren wird. Ihr werdet es nicht bereuen!!

Chapeau für ein bis ins Detail bestens geschriebene Buch, an das ich noch lange Zeit zurückdenken würde. Vor allem Hannah und Clay werden noch lange in mir wohnen. Ich freue mich auf weitere Bücher dieses Autors!

'Tote Mädchen lügen nicht'.... denn sie haben nichts mehr zu verlieren....
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Ärgerliches Buch, 18. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Tote Mädchen lügen nicht (Broschiert)
Der Roman von Jay Asher ist nicht nur schlecht, er ist ein regelrechtes Ärgernis, und zwar in jeder Hinsicht. Der Autor hat meines Erachtens kein wirkliches Interesse an seinem Stoff und an seinen Figuren, sonst hätte er es sich nicht so leicht damit gemacht. Die Figuren sind nur Klischees ohne Tiefgang, ihre Motivation zum großen Teil wenig plausibel und daher nicht nachzuvollziehen. Das gilt insbesondere für die Gründe für den Suizid sowie die Vorgeschichte, die dazu führt. Hier ist alles nur behauptet und vordergründig, nichts wird eingelöst und so gezeigt, dass ich als Leser es glaube. Psychologisch stimmt hier meines Erachtens so gut wie gar nichts, das ist alles am Reißbrett ausgedacht und ziemlich unrealistisch.
Mir scheint, den Autor hat ohnehin nur seine "geniale" Idee interessiert: die Sache mit der Tonbandstimme, die laut Klappentext den Anstoß zu dem Roman bildet. Dazu brauchte er halte eben eine Story.
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44 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Idee gut, Umsetzung könnte besser sein..., 31. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Tote Mädchen lügen nicht (Gebundene Ausgabe)
Die Idee hinter Jay Ashers "Tote Mädchen lügen nicht" ist wirklich gut. Zum einen Hannahs Erklärung für ihren Suizid in Kassettenform, die genau zeigt, wie eines zum anderen führt, zum anderen die Tatsache, dass der Autor ihr kein außergewöhnlich tragisches Schicksal verpasst hat, sondern sie durch alltägliche Begebenheiten in den Selbstmord getrieben wurde.

Das Problem ist allerdings die Umsetzung. Obwohl Hannahs Gründe, sich das Leben zu nehmen, durchaus nachvollziehbar sind, wirkt ihre Entscheidung unglaubwürdig. Das liegt daran, dass ihre Gefühle, ihre Verzweiflung, nicht deutlich werden, auch wenn jede Begebenheit, die zu der Entscheidung geführt hat, genau erläutert wird.
Asher selbst hat erklärt, er habe diesen Stil gewählt, um den Leser nicht abzuschrecken (auf die Frage, ob er besorgt sei, die ernsten Themen könnten abschreckend wirken: "Definitely. And that's why I focused on writing this as a suspense novel."). Allerdings ist das Thema Suizid nun einmal sehr ernst und auch emotional, sodass die Geschichte durch diese Erzählweise etwas flach und nicht ganz überzeugend wirkt.

Man gewinnt beim Lesen den Eindruck, als habe sich Asher zwar mit dem Thema auseinandergesetzt, allerdings nur mit statistischen Tatsachen, nicht mit den Gefühlen und Gedanken, die ein potentieller Selbstmörder hat. Das zeigt sich z.B., als Hannah ihren neuen Haarschnitt als Anzeichen für ihren Selbstmord bezeichnet-die Stelle wirkt, als habe Asher hier zwanghaft "Fachwissen" einbringen wollen.

Trotz allem ist "Tote Mädchen lügen nicht" ein lesenswerter und spannender Roman, den man so schnell nicht aus der Hand legt. "Suspense novel" eben. Wäre die emotionale Seite des Suizids nicht so vernachlässigt worden, hätte ich fünf Sterne gegeben.
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