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Mit Der Tote in der Badewanne startete die britische Autorin Dorothy Leigh Sayers 1923 ihre Krimireihe um den eleganten Hobbydetektiv Lord Peter Wimsey. Dass es einmal so etwas wie Hörbücher geben wird, hätte Sayers sich sicher nicht träumen lassen. Doch wenn, hätte sie wohl für jemanden wie Christian Brückner als Vorleser plädiert. Der Schauspieler und Synchronsprecher (unter anderen von Robert de Niro, Marlon Brando) schafft es alleine durch den leicht nasalen, snobistischen Klang seiner Stimme und ohne helfende Hintergrundgeräusche, Musik etc. britisches Flair ins heimische Wohnzimmer zu zaubern. Der hintergründige Humor der Autorin, ihre nuancierten Gesellschaftsbeschreibungen sind bei Brückner in besten Händen, nichts geht verloren auf dem Weg vom geschriebenen zum gesprochenen Wort. Ein Grund mehr, Dorothy L. Sayers, eine der großen alten Damen der britischen Kriminalliteratur, (wieder) zu entdecken. --Beate Strobel
Lesung, Spieldauer: 370 Minuten, 5 CDs; erhältlich als MC oder CD.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein echter 5 Sterne-Hit,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Tote in der Badewanne. 5 CDs (Audio CD)
Dorothy Sayers "Der Tote in der Badewanne", gelesen von Christian Brückner, ist ein echter Hörgenuß. Der süffisant-komische Inhalt, vorgetragen von der Synchronstimme Robert de Niros, hat es mir schwer gemacht zu unterbrechen, bis ich die (leider..) letzte Kassette gehört hatte.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gerade das Alter der Story macht den Reiz aus!!!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Tote in der Badewanne. 5 CDs (Audio CD)
Ich muß jenen, die meinen, nur ein aktueller Kriminalroman wäre ein guter, doch sehr widersprechen. Gerade die Tatsache, daß der Lord nicht über Gentechnik und ähnliche kriminalistische Errungenschaften der "Neuzeit" verfügt, macht die Story sehr interessant. Aus dem Grund, weil es allein den geistigen Fähigkeiten des Lords zu verdanken ist, daß er den Fall aufklärt - nicht hochgerüsteten PC's, die präzise Analysen und Prognosen erstellen. Wer natürlich mit den Gedankengängen des Lords überfordert ist und mit einer Gesellschaft nichts anfangen kann, die sich gentlemanlike verhält, sollte sich vielleicht doch lieber Literatur im Stil von "Miami Vice" hingeben.......Fazit: Der Roman ist sehr unterhaltsam - gleich ob in schriftlicher oder vorgelesener Fassung! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Lord Peter muss man einfach mögen!,
Von S. Erlemann "Media-Mania.de" (Good old Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 10 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Der Tote in der Badewanne (Broschiert)
träumen oder verrückt geworden zu sein. In seiner Badewanne liegt ein toter und zu allem Überfluss auch noch nackter Mann. Wären nicht der Zwicker auf seiner Nase und eine hässliche Verletzung am Hinterkopf, könnte man meinen, der Mann wäre in der Wanne eingeschlafen.Doch schlimmer noch findet Mr. Tipps, dass sich ein völlig Fremder in seiner Wanne befindet. Nichts deutet darauf hin, wie der Mann oder der Tote in seine Wohnung gelangt ist. Das Türschloss ist unversehrt und durch das Dachfenster und über die dahinter liegenden Dächer der Altstadt kann wohl kaum ein Mensch in sein Badezimmer gelangt sein - zumindest geht Mr. Tipps davon aus. Sugg, der ermittelnde Inspektor von Scotland-Yard, glaubt dem armen Tipps kein Wort. Der aber ergreift den einzig ihm bekannten rettenden Strohhalm. Er hat geschäftlich mit der Herzoginnenwitwe von Denver zu tun und deren zweiter Sohn, Lord Peter Wimsey, ist ein allseits bekannter, äußerst erfolgreicher Detektiv. Diesen jungen Mann bittet Tipps, Ermittlungen anzustellen und ihn von jedem Verdacht freizusprechen. Wimsey freut sich ungemein und für alle sichtbar über den skurrilen Fall und bald ist er einem verschwundenen jüdischen Börsenmakler auf der Spur. Ist besagter Reuben Levy der "Tote in der Badewanne"? 1923 erschien "Whose Body?", der erste Roman der britischen Autorin Dorothy L. Sayers, in dem Lord Peter Wimsey seinen Auftritt hat. Er ermittelt in einem sehr seltsamen Fall, der immer komplizierter, komplexer und abstruser wird. Je länger der arrogant wirkende Adlige ermittelt, umso verwirrter ist der Leser. Unzählige Spuren, eine Fülle an unwichtigen Fakten, viele Verhöre, Befragungen, Schilderungen vernebeln und verhindern eine vorzeitige Auflösung. Wenn der Meisterdetektiv am Schluss zu seinem glänzenden Plädoyer anhebt, ist auch der aufmerksamste Leser erstaunt und verblüfft. Erstaunt, wie logisch und sinnvoll sich die unzähligen Fingerzeige zu einem logischen Ganzen verdichten und verblüfft, wer am Ende als Mörder entlarvt wird. Auch der Detektiv ist am Ende des Buches ein anderer geworden. Aus dem arroganten, lässigen Lebemann, der seinem Hobby frönt, ist ein Mensch geworden, der zutiefst mitleidet, der sich persönlich einbringt und sich mit jeder Faser seines Körpers mit Opfern und Tätern gemein macht. Seine schrecklichen Kriegserlebnisse sind ebenso Thema wie seine Abneigung gegenüber seinem weltlichen Besitz und seiner Familie - mit Ausnahme seiner Frau Mutter und seiner Schwester Mary. Dorothy L. Sayers gelingt es in Ansätzen, einen Menschen zu kreieren, der dem Leser ans Herz wächst. Zwar ist diese Person im ersten Roman noch schablonenhaft und oft fast eine Karikatur des späteren, in vielen Romanen der Autorin ermittelnden Detektivs, aber die Ansätze sind so viel versprechend wie amüsant, so spannend wie kenntnisreich. Dieser Roman von Dorothy Leigh Sayers ist nicht ihr bester, Teile sind sogar fast langweilig und ermüdend ausführlich. Doch wer die Anfänge dieser grandiosen literarischen Kunstfigur miterleben will, muss "Der Tote in der Badewanne" einfach gelesen haben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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