„Einfach göttlich“: Brutha ist nicht gerade helle. Aber irgendetwas muss an ihm dran sein, denn Gott Om hat zu ihm gesprochen: Er sei der Erwählte. Doch bald hat Brutha jede Menge Ärger mit der Inquisition ...
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Produktinformation
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Zum Inhalt:
Die Zauberer der Scheibenwelt wissen genau, wann sie zu sterben haben. Dies gilt auch für Hexen und für gute Feen. Als die Stunde ihres Todes naht, hat Desiderata Hohlig - die gute Fee - vorgesorgt. Die Aufgabe, die zu erledigen ist, ist in mehr oder weniger fähigen Händen, und auch ihr Zauberstab ging an die Hexe Magrat Knobloch, zusammen mit einem Brief: Esmeralda "Oma" Wetterwachs und Nanny Ogg sollen auf gar keinen Fall mit ihr zusammen nach Gennua reisen, wo verhindert werden muss, dass ein Stubenmädchen den Prinz heiratet!
Unschwer zu erraten, was Oma und Nanny davon halten... Zumal es ihnen doch etwas merkwürdig vorkommt - soll nicht normalerweise die gute Fee, welche Magrat jetzt ist, dafür sorgen, dass das Stubenmädchen den Prinzen heiraten?
Als sich die drei Hexen Gennua nähern, stellen sie jedoch fest, dass die Geschichten hier nicht einfach geschehen, sondern gemacht werden um zu geschehen! Natürlich gibt es auch in dieser Geschichte eine "böse Fee" - sie gehört einfach dazu - welche Spiegelmagie einsetzt, um Geschichten zu weben, die noch größere Macht verleihen. Und leider kennt die nüchtern-realistisch eingestellte Esmeralda Wetterwachs die Person, welche sich nun Lilith nennt und das Schicksal der Menschen zugunsten wahnwitziger Geschichten verdreht...
In diesem Roman widmet sich Pratchett ganz der Macht der Geschichten und welche Wirkung sie haben. Auf der Scheibenwelt herrscht natürlich der narrative Imperativ - siehe z.B. "Die gelehrten der Scheibenwelt" - die Geschichten HABEN zu geschehen und genau genommen auch gar keine Wahl. Wenn dann noch hexerische Feenmagie ins Spiel kommt und diese Magie nutzt, hat man so etwas wie ein Perpetuum Mobile - Geschichten, die Magie erzeugen, die Geschichten erzeugt...
Jeder wird die Geschichten, aus denen Teilepisoden entlehnt sind, wiedererkennen, auch wenn sie bisweilen auf ungewöhnliche Weise in Frage gestellt werden. Was ist das denn für ein Wolf, der sich in fremde Betten schleicht und redet? Aber nicht nur die Geschichten an sich werden persifliert. Bemerkenswert ist ebenfalls Nanny Oggs außerordentliche Kenntnis des Ausländischen, sowie das Geschick Oma Wetterwachs', sich auch diesmal wieder um Zauberei zu drücken. In jedem Fall hat das Werk wieder viele geniale Szenen - wie auch die Nebenauftritte des gewissen Herrn, der nur in großen Buchstaben redet! Ich für meine Person kann dieses Buch auch NEUEINSTEIGERN nur empfehlen.
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