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28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Total Immersion - Einfach Cool!, 15. Juni 2007
In diesem Buch geht es darum, Ihre Schwimmtechnik zu verbessern, und zwar ausschließlich Ihre Freistil (=Kraul) technik.
Bei der Bewertung des Buches schwanke ich zwischen 2 Sternen, wenn ich die literarische Qualität bewerten sollte und 5 Sternen, wenn es um den Nutzen des Buches geht.
Fangen wir mit dem Leseerlebnis an (dann bleibt das Beste für den Schluß). Ich kann Ihnen nur sagen, daß Sie sich darauf vorbereiten müssen, gelangweilt zu werden. Dieses Buch ist viel zu lang! Wenn man den Inhalt kondensieren würde auf das Wichtige und Interessante, dann käme vielleicht eine 20-30 Seitige Broschüre zusammen. Die restlichen 290 Seiten sind vollkommen überflüssig. Voller Wiederholungen und sinnlosem Geschwätz, um die Seiten zu füllen und Sie zu motivieren. Substanz findet man im ersten Kapitel (Einleitung), im Dritten (hier stehen alle wesentlichen Ideen erklärt - nach der Lektüre hat mans verstanden) und im Achten (Übungen mit Illustrationen). Den Rest kann man getrost überblättern.
Aber der Inhalt! Hier geht es um nicht weniger als darum, Schwimmtechnik und Strömungsphysik zu verheiraten. Mit einem phänomenalen Ergebnis. Wer wie ich seit 30 Jahren schwimmt, hat viel probiert, um die Technik zu optimieren und die Geschwindigkeit zu verbessern. Dieses Buch hilft Ihnen dabei, die entscheidenden Größen zu erkennen, deren Optimierung Sie schneller machen werden: der Wasserwiederstand des Körpers, die Länge des Armzuges und die Ökonomie des Krafteinsatzes.
Zunächst erklärt Laughlin, wie Sie ohne Krafteinsatz Ihre Wasserlage optimieren. Dann lernen Sie, was Sie tun müssen, um den Wasserwiederstand beim Schwimmen so gering wie möglich zu halten. Schließlich erfahren Sie, wie Sie statt der kleinen Schultermuskeln die starken Rücken- und Rumpfmuskeln benutzen, um Vortrieb zu erzeugen.
Der Autor ist professioneller Schwimmcoach und zwar einer, der seinen Kopf zum Denken benutzt (von meinen Trainern hat das leider keiner gemacht). Laughlin hat seine exponierte Stellung am Rande des Beckens genutzt, um zu verstehen, was die schnellen Schwimmer von den weniger schnellen unterscheidet. Das Ergebnis ist nicht die Anzahl der pro Woche geschwommenen Kilometer, sondern die Technik, insbesondere die Wasserlage. Aus diesen Beobachtungen hat er seine Instruktionen entwickelt. Und ich kann Ihnen sagen: dieses Buch wird Ihnen ganz neue Dimensionen im Schwimmen eröffnen. Nicht mehr Bahnenzählen sondern Optimierung der Technik ist das Ziel. Intelligentes Schwimmen statt stupide Wiederholungen bis es langweilig wird.
Ich war immer ein guter Schwimmer und bin es noch. Ich denke, Anfänger sind mit der hier beschriebenen Technik vermutlich ein bißchen überfordert. Aber wenn Sie einigermaßen Kraulschwimmen können und sich fragen, warum der muskelbepackte Typ in der schwarzen Badehose Sie alle 200 Meter scheinbar mühelos überrundet, dann finden Sie hier das, was Sie brauchen, um diese Situation fundamental zu ändern.
Ich persönlich bin durch die Anwendung der hier beschriebenen Techniken nach ca. 2 Monaten Training vielleicht etwas schneller geworden. Aber viel Wesenlicher ist: schwimmen macht plötzlich wieder viel mehr Spaß. Ich erlebe nicht mehr nach 200 Metern, daß meine Schultermuskulatur übersäuert und die restlichen 2 Kilometer zur Qual werden. Vielmehr setze ich vorher nie benutzte Muskulatur ein und schwimme 2 Kilometer viel lockerer als je zuvor. Wie das geht, das lernen Sie auf den wenigen interessanten Seiten dieses Buches. Es ist so offensichtlich, daß man sich fragt, weshalb diese Technik nicht schon lange jedem Schwimmtrainer bekannt ist.
Zurück zur anfänglichen Frage: 2 Sterne oder 5? Ich würde sagen, was Sie hier lernen ist sogar ein paar Studen Langeweile wert. Also, lesen Sie einfach nur die empfohlenen 3 Kapitel. Für die gebe ich 5 Sterne.
Und das Englisch? Ist nicht wirklich schwer, aber vielleicht haben Sie viele der benutzten Vokablen trotzdem noch nie gehört weil das Thema eben doch sehr speziell ist. Mit Schulenglisch werden Sie vielleicht ein bißchen kämpfen müssen. Aber was ist das im Vergleich zu den Kämpfen, die Sie im Schwimmbecken vielleicht schon seit Jahren hinter sich gebracht haben?
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Technik für Triathleten, 7. Juli 2007
Dieses Buch beschreibt langatmig und in immer wiederkehrenden Phasen des Selbstlobes eine Kraultechnik für LANGSTRECKENSCHWIMMER bzw. für Hobbyschwimmer die sich aus Freude an der Bewegung ins Schwimmbad begeben.
Ich habe mir selbst als recht versierter Sprinter dieses Buch aus Interesse gekauft und war tatsächlich positiv überrascht. Es hilft definitiv keinem wirklich guten Schwimmer der aus dem Wettkampfsport kommt weiter, aber für Triathleten ist es ideal. Es lehrt eine kraftsparende, effektive Technik mit vielen Vorstufen, die jeder im heimischen Schwimmbad in relativ kurzer zeit (1-3mon) lernen kann. Auch für absolute Kraulanfänger ist es nicht ungeeignet, da ein Großteil der dargestellten Übungen die Balance des Körpers trainieren und somit eine Grundfähigkeit des Kraulschwimmens sind.
Es gibt viele Bücher die eine Technik propagieren, aber diese sind für einen Laien nicht einfach nachzuvollziehen, hinderlich ist auch oft die wissenschaftlich angehauchte englische Sprache der Bücher. Total Immersion ist da anders, zwar auch englisch, aber gut verständlich und einfach geschrieben.
Für einen versierten Schwimmer nicht weiterbringend, für einen Triathleten perfekt und für Trainer die mit jüngeren Kraulanfängern arbeiten eine wirklich sinnvolle Ergänzung der Bibliothek.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sehr gut für eine verbesserte Schwimmlage, aber es fehlt der Antrieb der Arme, 9. Januar 2008
Dieses ist ein guter Kurs für Einsteiger ins Kraulschwimmen, die auf Technik setzen. Doch Vorsicht: Laughlin beschreibt detailliert und nachvollziehbar, wie man die Schwimmlage verbessern und somit den Wasserwiderstand reduzieren kann. Der andere genauso wichtige Hebel, nämlich der Antrieb, wird kaum diskutiert. Vermutlich hat dies didaktische Gründe, da es schwierig ist, alles gleichzeitig zu verbessern. Aber es steckt eben zuviel Potential in der richtigen Hand- und Armbewegung, als dass man sie weglassen könnte. Dazu bräuchte es noch einen zweiten Band. Wer nur dieses Buch für seine Technikentwicklung nutzt, wird trotz geringem Widerstand im Wasser nicht vorwärtskommen. Gut ist die konzeptionelle Darstellung und die schrittweise Entwicklung zum Ziel mit aufeinander aufbauenden Übungen. Das Buch liest sich übrigens eher wie ein Roman als ein Sachbuch, ist aber ganz interessant mit seinen Vergleichen aus der Natur.
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