Ja, ich habe bei diesem Buch wirklich mehrmals geschmunzelt, wenn nicht sogar gelacht! Swidler beschreibt seine Erfahrungen auf dem Berg und das mit einer Hingabe, wie man sie selten nur noch von Schriftstellern liest.
Die Charaktere sind gut herausgearbeitet und kann man sich den schrulligen Maurer Gino auch als seinen besten Freund vorstellen. Auch die bornierten Deutschen die kein Wort mit den Einheimischen reden, sind perfekt erzählt.
Man bekommt auch die Gegend gut beschrieben und wer Pesaro samt Umgebung kennt, weiß sogar wie schön es dort wirklich ist (Pesaro ist einfach eine Reise wert!). Es ist lustig und beschwingt zu lesen, obwohl es in Wirklichkeit in diesem Buch um nichts geht. Keine tragische Handlung oder pure Spannung. Einfach nur beschwingt leicht, wie ein Mozzarella mit Basilikum an einem heißen Sommertag. Man kann nicht mehr ohne.
Das einzige was mich wirklich gestört hat, ist der Schluss! Für mich ist das Ende definitiv nicht nachvollziehbar und völlig überzogen. Hierzu muss ich sagen, schade, dass sich Swidler zu diesem Kitsch hinreißen ließ; ansonsten empfehle ich es gerne weiter!