Ich hatte den Toshiba Satellite C670D-11G für einen Bekannten erworben und konfiguriert. D.h. ich hatte ihn eine Woche lang und möchte nun meine Erfahrungen teilen. Bisher hatte ich nur HP Laptops, daher beschränkt sich mein Vergleich darauf. Ausschlaggebend für den Kauf war der günstige Preis für einen Laptop mit einem 17,3 Zoll Bildschirm.
Der Bildschirm ist zwar spiegelnd, dafür aber sehr gut. Er hat eine Auflösung von 1600 x 900 Bildpunkten was mehr ist, als viele der HP Pavillions mit 17,0 Zoll - Monitoren. Das Design des Laptops ist ansprechend und die Tasten auf der Tastatur sind vernünftig angeordnet (anders als z.B. HP Compaq Presario CQ56). Man kann direkt zwei Boxen ausmachen (auch da hab ich schon weniger gesehen, z.B. beim HP Compaq 615), die aber insgesamt doch sehr leise sind.
Das Optische Laufwerk ist von Hitachi und sieht sehr robust aus. Hab damit problemlos DVDs mit Nero 10 gebrannt. Der Lautstärkepegel des CPU - Lüfters ist nicht störend. Bei Office Anwendungen ist der Geräuschpegel quasi kaum hörbar, bei Vollauslastung übertönt ihn der Ton des Films oder Spiels locker.
Eine Software - oder Windows DVD war nicht dabei. Windows 7 Home Premium war vorinstalliert und die Software lag auf einem separaten Teil der Festplatte. Der Lizenzschlüssel ist auf dem Laptop unten in Form eines Etiketts angeklebt. Ich frage mich, wie ich Windows im Fall der Fälle neu installieren soll. Ich finde, da hätten sie ruhig eine DVD mit Treibern, Programmen und Windows 7 beilegen können.
Jedenfalls hab ich direkt die Festplatte formatiert und Windows neu installiert, ohne die ganze Software von Toshiba. Das Windows erkannte bei der Neuinstallation die W-Lan Karte nicht. Da ich sowieso noch auf die Toshiba Homepage wollte um mir die neusten Treiber herunterzuladen war das nicht schlimm. Allerdings weiß die Toshiba Homepage selber nicht, welche W-Lan Karte eingebaut ist (und bei der Soundkarte sind sie sich auch nicht sicher). Klickt man auf die Treiber er scheint eine Seit mit einer Reihe von Modellen mit den entsprechenden Treiber n zur Auswahl. Irgendwann hab ich rausbekommen, dass der Laptop eine Realtek Netzwerk -und Soundkarte hat.
Der Laptop hat zudem Bluetooth und eine Webcam, die passable Bilder liefert (mit Skype getestet). Das ist gut, haben aber auch die HP - Rechner, so dass mans wohl als Standard ansehen kann.
Zum Prozessor: Der E-300 ist ein Dual-Core Prozessor mit integrierter Grafikkarte und Speicherkontroller (Single Channel DDR3-1066). Die Leistung der Grafikkarte HD 6310 ist aufgrund des fehlenden dedizierten Speichers unterhalb der ähnlichen HD 4330 angesiedelt. Dadurch liegt die Prozessorgrafik im Einsteigersegment, unterstützt aber UVD3 und DirectX 11. Man kann sogar Starcraft 2 damit einigermaßen ruckelfrei spielen, aber für Spiele mit hohen Ansprüchen wie Just Cause 2 oder Far Cry 2 reichts nicht mehr.
4 Gigabyte Ram (1 x 4 GIG Baustein) sind zwar ausreichend, aber da sich die Grafikkarte auch daraus bedient, sollte man meiner Ansicht nach aufrüsten. Das ist nicht teuer und lässt sich leicht bewerkstelligen. Hier gibt's auch einen Pluspunkt zu den HP Pavillions: Der Toshiba lässt sich bis zu 8 Gigabyte RAM (2 x 4 GiG Bausteine) aufrüsten, die Pavillions nur zu 6 GiG.
Die Festplatte finde ich mit 320 Gigabyte Volumen etwas mickrig. Ich denke, 500 GiG hätte man dem Rechner auch spendieren können. Was mich aber am meisten stört ist, dass nur 2 USB ' 2.0 Slots vorhanden sind. D.h. nur zwei USB Slots sind zu wenig. An einem hängt ja permant die Maus. Bleibt nur noch ein freier (es sei den man hat ne Bluetooth Maus). Die HP Laptops haben 3 USB - Slots. Und dann ist USB 2.0 auch nicht zeitgemäß. Man hätte auch einen davon mit USB 3.0 bestücken können. Das und die fehlende Installtions - DVD gibt einen Stern Abzug.
Fazit: Man bekommt zu einem sehr günstigen Preis einen grundsoliden Laptop für Office Anwendungen und zum Videos Schauen mit einem großen 17,3 Zoll - Bildschirm.