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Tosende Stille: Eine Frau rudert über den Atlantik und findet sich selbst [Audiobook] [Audio CD]

Janice Jakait
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 24,99 kostenlose Lieferung Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

12. Juli 2014
Am 23. November 2011 sticht die damals 34-jährige Janice Jakait in Portugal in See. Als erste Deutsche wird sie allein den Atlantik überqueren allein und nur mit Muskelkraft. »Row for silence« nennt sie ihre Aktion, mit der sie auf den Unterwasserlärm aufmerksam machen will, der für Meeressäuger und Fische tödliche Folgen hat. Aber sie will auch ihre innere Unruhe besiegen, sich selbst in der Stille begegnen. 90 Tage, 6500 Kilometer und eine Million Ruderschläge lang behauptet sie sich gegen die Gewalten, gegen Hunger und Müdigkeit und ist schließlich nicht nur in Barbados, sondern auch bei sich selbst angekommen. Ganz allein in einem Ruderboot den Atlantik überqueren, monatelang den Elementen ausgesetzt sein, die eigenen Grenzen testen das ist der große Traum, den sich Janice Jakait nach zehnjähriger Anlaufzeit im November 2011 erfüllt. Im portugiesischen Portimão bricht sie in dem speziell für ihre Bedürfnisse ausgerüsteten Ruderboot Bifröst mit Ziel Barbados auf. Die Extrem-Sportlerin hat sich ein hartes Programm vorgenommen: Zehn bis zwölf Stunden täglich rudert sie in je zweistündigen Schichten. Seekrankheit und Schlafstörungen, Hitze und Haie zehren an ihren Nerven. Doch sie wird mehr als entschädigt: Tagelang begleiten sie Wale und Delfine, sie erlebt faszinierende Naturschauspiele vor allem aber findet sie in der Stille des Ozeans eine nie gekannte innere Ruhe. Mit ungeheurer Wucht und Sprachgewalt schildert Janice Jakait ihre Tour de Force und lässt den Leser teilhaben an einem einzigartigen Abenteuer, das noch keine Deutsche vor ihr bewältigte.

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Tosende Stille: Eine Frau rudert über den Atlantik und findet sich selbst + Tosende Stille. Eine Frau rudert über den Atlantik und findet sich selbst
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Produktinformation

  • Audio CD: 200 Seiten
  • Verlag: Scorpio Verlag (12. Juli 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3943416747
  • ISBN-13: 978-3943416749
  • Größe und/oder Gewicht: 14,8 x 13 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 368.349 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

༄ "Mich hat gefesselt, wie Janice Jakait über ihr Abenteuer schreibt, allein über den Atlantik zu rudern - hat die Klasse von Hape Kerkeling" (Christian von Zittwitz / BuchMarkt-Magazin, Lesetipp)

༄ "Es ist in vieler Hinsicht eine Meisterleistung: ehrlich, poetisch, sprachgewaltig und spannend. Ein Stück nautische Literatur der Sonderklasse" ("Sir Vival" - Rüdiger Nehberg)

༄ "Das Buch ist ein Volltreffer. "Tosende Stille" ist der Kanonenschlag des Jahres. Mitten ins Schwarze. Chapeau Janice Jakait!" (Rezension, Aquanaut Magazin)

༄ "...es belohnte mich dafür eines der besten Bücher der letzten Jahre." (Erwin Schickinger - Leben 2012 - Buchvertrieb)

༄ "Für mich ist [das Buch Tosende Stille] ein literarischer Urknall, dessen Hintergrundrauschen noch lange anhalten wird" (Bernhard Schabe)

༄ "Diese Mischung von Sprachgewalt und Erlebnislyrik zugleich, ist ein literarisches Meisterwerk. Auch die Tiefe ihrer Wortwahl hat mich sehr berührt. [...] Sehr selten liest man Bücher zweimal ..." (My-Bookstore Rezensionsprojekt, Michaela Löschner)

༄ "[Das Buch] ist ein Weckruf für all jene, die den Entschluss, endlich das eigene Leben zu leben, von einem Tag auf den nächsten verschieben. Für mich ist "Tosende Stille" von Janice Jakait schon jetzt eines der Top-Bücher 2014, ein Bestbook, das hoffentlich zum Bestseller wird" (Jeannette Hagen, Auszug aus der Rezension auf Espressoklatsch)

Dazu ein Interview:

# Wie kommt man auf die waghalsige Idee, allein in einem Ruderboot den Atlantik zu überqueren?

Ich war schon immer ein extremer Mensch. Statt einfach stehen zu bleiben und durchzuatmen, habe ich Glück, innere Ruhe und Harmonie immer im Spektakel gesucht. Es war also kein Wunder, dass ich 1999 Feuer fing, als ich davon hörte, dass eine Frau etwas ähnlich Verrücktes auf dem Atlantik vorhatte. Und nur knapp mit dem Leben davonkam. Anfangs schüttelte ich noch den Kopf - aber sie startete erneut, als die Verletzungen verheilt waren, und schaffte es tatsächlich. Wenn jemand so etwas zweimal riskiert, dann muss es dort draußen etwas geben, das es wert ist, gefunden zu werden! Im Jahr 2010 fasste ich den Entschluss, es auch auf diesem Ozean zu (ver)suchen. Es war einfach mein Ding, es passte, das sollte es sein. Wenn ich nicht hier herausfinde, was in meinem Leben nicht ganz rund läuft, wo dann? Zur gleichen Zeit traf ich das Team von OceanCare und entdeckte meine Leidenschaft für den Meeresschutz. Diese Kampagne gegen den Unterwasserlärm hat mich immer befeuert und angetrieben. Und irgendwann stand ich einfach am Kai in Portimão. Alles, was ich noch tun musste, war, mich abzustoßen.

# Wie lange und in welcher Form haben Sie sich mental und körperlich vorbereitet? Was packt man in seinen »Koffer«?

Die aktive Vorbereitung erstreckte sich über etwa zwei Jahre. Natürlich gehört ein körperliches Training dazu, aber ich war wirklich keine Sportskanone. Gerudert hatte ich bis zu diesem Entschluss nur ein paarmal am Baggersee. Wenn ich mich aber auf etwas einlasse, dann mit Haut und Haar. Ich wollte mir keine Schwäche erlauben, machte alle Segelscheine und sammelte Erfahrungen. Der größte Aufwand war für die Logistik und die Arbeiten am Boot erforderlich. Ich habe Bifröst ausgerüstet und seefest gemacht. Natürlich musste ich jede Schraube kennen, das Equipment beherrschen, navigieren können. Am Ende wog das Boot etwa eine Tonne. Hunderte Kilogramm Nahrungsmittel und hundert Liter Trinkwasser für den Notfall, drei Shirts und 15 Kilogramm Medikamente - was immer an Bord war: Ich konnte damit umgehen und nicht darauf verzichten.

# Eine große deutsche Tageszeitung veröffentlichte kürzlich eine Betrachtung über das Rudern als Lebenskunst mit der Überschrift »Vorwärtsfahren, rückwärtsschauen«. Verkörpert das auch Ihr Verständnis vom Rudern?

Genau das war mein Problem im Leben! Ich war immer in der Vergangenheit verhaftet oder hoffte, in der Zukunft mal irgendwo anzukommen. Der wunderbare Moment, in dem man das Jetzt erlebt, ging dabei verloren. Ich habe immer verrückte und großartige Ziele in der Zukunft angesteuert und gefürchtet, an ihnen vorbeizurudern. Vielleicht stimmt es: Schaut man zurück, aber rudert gleichzeitig vorwärts, pendelt man sich auf so einem Boot womöglich doch in der Mitte ein, im Jetzt.

# Wie erging es Ihnen in den ersten Tagen? Womit hatten Sie am meisten zu kämpfen? Gab es Momente, in denen Sie aufgeben wollten?

Ich war schwer seekrank, konnte kaum schlafen, nichts war im Magen zu behalten, dazu der Stress. Ich habe extrem halluziniert, mir fehlen viele Stunden der Erinnerung im Boot. Was ich aber weiß, ist, dass der Gedanke aufzugeben nie zur Debatte stand. Weiter! Um jeden Preis. Wie Rüdiger Nehberg mir mit auf den Weg gab: »Bei so einer Aktion muss man irgendwo hinter sich abbrechen, Janice!« Das habe ich getan. Wenn ich wieder lebendig an Land gehen sollte, dann in der Karibik. Ich habe mein Leben und Leiden in die Hände des Ozeans gelegt. Ich war sehr gut vorbereitet, aber das letzte Wort hat eben das Meer. Ich habe die Ohren gespitzt und war bereit zuzuhören. Ich wollte meinen übermächtigen Verstand, der mich letztlich hier hinausgetrieben hatte, endlich entmachten, ihm den Kontrollzwang nehmen - das Meer entschied jetzt über mein Wirken und Handeln. Und mein Herz sagte: »Weiter! Es ist die richtige Richtung.«

# Für die meisten Menschen ist Einsamkeit eine bedrückende Vorstellung. Sie hatten über 6500 Kilometer lediglich Kontakt zu Delfinen, Walen und Schiffen auf Kollisionskurs zu Ihnen. Wie haben Sie diese Einsamkeit erlebt?

Die ersten zwei Wochen waren sehr unangenehm. Ich fühlte mich wie auf einem kalten Entzug von der Reizüberflutung an Land. Oft hörte ich Stimmen oder verlor mich im zermürbenden Lärm meines Ruders, des Windes und der Wellen. Aber dann, irgendwann, kommt man einfach an. Und die Wale und Delfine warten schon und holen dich ab. Ich war nie wirklich allein. Ein Vogel begleitete mich 88 Tage lang. Einer der vielen Wale blieb ganze zwei Wochen. Ich fühlte mich nie als Fremdkörper dort draußen, ich spürte, dass ich jetzt genau hier sein sollte. Man staunt über den Augenblick und möchte einfach nur verweilen - im Drama, aber eben auch in der Komödie dieses Abenteuers. Am Ende war es völlig egal, wann und wo ich ankomme und wie lange ich noch allein sein werde.

# Welche Gefahren sind Ihnen begegnet? In welchen Momenten hatten Sie Angst?

Die Angst kommt in der Regel immer erst, wenn es still auf dem Meer wird, die Wellen abflauen, die Gefahr vorüberzieht und man sich im Verstand verlieren kann. Das war selten der Fall. Vorher hat man einfach zu viel zu tun und ausreichend Adrenalin im Blut. An Momenten mit hohem Adrenalinspiegel mangelte es natürlich nicht: Verfangen in einem Treibnetz, fast von einem Fischtrawler überfahren - und auch die 300 Meter langen Tanker, die auf mich zusteuerten und per Funk nicht zu erreichen waren, waren ein Albtraum. Der schlimmste Moment war auch mein schönster: Als ich das Boot unter Wasser von Muscheln befreite, wurde ich von einem gigantischen »Fisch« am Bein erwischt. Hinter mir war plötzlich alles nur schwarz. Ich schaffte es nicht mehr ins Boot, da sich meine Schlingleine zum Einsteigen zugezogen hatte. Dass es am Ende kein Fisch, sondern ein Wal war, das konnte ich in diesem Moment nicht ahnen.

# Was ist Ihr nächstes Projekt?

Im Moment zieht mich das Schicksal an die Westküste der USA. Es sieht so aus, als würde ich den Pazifik mit Windkraft überqueren - aber vielleicht wartet dort auch etwas ganz anderes auf mich. Es kommt ja immer anders, als es der Verstand erwartet. Ich bin dankbar für jede Überraschung.

Aktuelle Interviews:

BR2 / Eins zu Eins - Der Talk

* http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/eins-zu-eins-der-talk/janice-jakait-rudert-fuer-die-stille-102.html

SWR Leuet Night

* https://www.youtube.com/watch?v=JlJqPw_ALmY

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Janice Jakait, geboren 1977 in Lengefeld (Erzgebirge) gab ihre Arbeit als IT-Beraterin für den Extremsport auf. Als erste Deutsche überquerte sie 2011/12 allein und ohne Begleitboot in einem Ruderboot den Atlantik. Ziel ihrer Aktion in Zusammenarbeit mit der Organisation OceanCare war es, es auf das Thema Unterwasserlärm hinzuweisen, der insbesondere auf Meeressäuger und Fische dramatische Auswirkungen hat. Über ihre Erfahrungen berichtete Jakait hautnah in ihrem Blog Rowforsilence.com. Für die Zukunft plant die Autorin weitere spektakuläre Abenteuer: die Überquerung des Pazifiks in einem Segelboot sowie des Indischen Ozeans im Kite-Boot.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gesprochen vom Autor - am falschen Platz gespart! 12. August 2014
Format:Audio CD|Verifizierter Kauf
Mit mehr als 100 Hörbüchern in den letzten Jahren habe ich Erfahrung mit dem Medium. Oft schon habe ich gelesen, dass Leute durch die Art des Lesens, Stimme, Tonfall oder Emotionalität abgeschreckt wurden. Mir erging das bisher noch nie so. Bis jetzt!

Dieses Hörbuch ist leider absolut unanhörbar! Frau Jakait liest hektisch, abgehackt, spricht unverständlich und emotionslos. Es ist ein Albtraum! Bereits nach wenigen Minuten musste ich das Buch aus dem Player nehmen. Und das obwohl das Thema sicher der Hammer ist. Aufmerksam wurde ich durch ihren Auftritt bei SWR1 Leute, als sie mit einem Reporter 2 Stunden über ihre Reise sprach. Das war anregend. Umso größer ist die Enttäuschung, jetzt so ein Produkt in den Händen zu halten.

Um das klar zu stellen. Ich habe nicht gegen Autorenlesungen. Tim Boltz, Heinz Strunk, Frank Schätzing oder allen voran Jan Weiler sind der lebende Beweis, dass Autoren ihr Werk selbst vertonen können. Frau Jakait ist der lebende Beweis, dass diese Gabe nicht allen gegeben ist.

Finger weg von diesem Hörbuch!
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1.0 von 5 Sternen Leider schlecht gelesen.... 1. September 2014
Format:Audio CD|Verifizierter Kauf
Das Buch ist in der Tat eine Meisterleistung: ehrlich, poetisch, sprachgewaltig und spannend (wie in der Biografie angegeben).
Leider nur ist die CD Version genau das Gegenteil von der von Frau Jakait vermittelten Botschaft - hektisch gelesen, den sehr differenzierten Emotionen kaum gerecht werdend, unprofessionell und ohne jegliche Leidenschaft.
Es drängen sich Erinnerungen an Schülerbeiträge auf, die einen Text ohne Beteiligung einfach "runter rasseln". Ich bedaure, die CD gekauft zu haben. Sie erweist dem großartigen Buch von Frau Jakait einen wahren "Bärendienst". Schade!!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von moskito
Format:Audio CD|Verifizierter Kauf
Sorry, aber über dieses Hörbuch kann ich wirklich nichts Gutes sagen. :( Ich wünschte, es wäre anders!
Es ist das erste Hörbuch, das ich mir je gekauft und das ich bisher je gehört habe. Ich hoffe doch sehr, dass nicht alle Hörbücher so sind.
Auf das Hörbuch bin ich aufmerksam geworden, als ich die Autorin zufällig in der Talkshow "Unter uns" auf MDR gesehen habe. Nach ihrem Auftritt dort hatte ich den Eindruck gewonnen, bei ihrem Buch "Tosende Stille" handele es sich um den spannenden Tatsachenbericht einer Frau, die allein über den Atlantik rudert, um zu sich selbst und vor allem aus ihren Depressionen heraus zu finden. Ich leide auch unter Depressionen und habe mir möglicherweise daher zu viel davon erhofft.
Als ich die erste CD eingelegt habe, war mein erster Gedanke: "Warum um alles in der Welt, lassen sie die CD einen Mann besprechen, der noch dazu total emotionslos und mit leichtem - mich nervenden - Dialekt spricht?!" Zwischenzeitlich weiß ich, dass die Autorin selbst die CD besprochen hat und bin sowohl verwundert als auch enttäuscht. Gerade sie, die das alles selber erlebt und auch selber geschrieben haben soll, was sie dort vorträgt, müsste doch viel mehr Leidenschaft und Kraft in der Stimme haben und dies auf den Zuhörer übertragen können! Stattdessen spricht sie leider viel zu schnell und so monoton, dass man sich ernsthaft die Frage stellen muss, ob sie ihre Depressionen tatsächlich überwunden und ob sie das Buch überhaupt selbst geschrieben hat.
Enttäuscht war ich weiter darüber, dass sie gar nicht wirklich alleine war. Sie stand in ständigem Kontakt zu anderen Menschen - per Telefon und via Internet.
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5.0 von 5 Sternen Atemberaubend und einzigartig. 9. August 2014
Format:Audio CD|Verifizierter Kauf
Super spannendes Abenteuer. Hochachtung! Hat mich total fasziniert.
Ich bewundere den Mut und die Ausfauer dieser jungen Frau. Hab das Buch gleich an meine Enkelkinder weitergegeben.
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