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Tortilla Flat: Roman Taschenbuch – 1. Juli 1987


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 176 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juli 1987)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423107642
  • ISBN-13: 978-3423107648
  • Originaltitel: Tortilla Flat
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,8 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (51 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 92.672 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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John Steinbeck gehört wohl zweifellos zu den einflußreichsten Schriftstellern der neuzeutlichen amerikanischen Literatur. Zahlreiche Veröffentlichungen in gigantischen Auflagen, sowie die Auszeichnung des Nobelpreises für Literatur 1962 sind die Meilensteine seiner schriftstellerischen Karriere.

Keine Arbeit, kein Dach über'm Kopf, keine Versicherung, kein Auto. Die Schreckensvorstellung eines jeden Deutschen. Aber es gibt doch noch so vieles mehr, daß ein Leben lebenswert machen kann: Gute Freunde, der Strand, das Meer, die nächste Flasche Wein. Steinbeck beschreibt ein Leben, daß so arm, und doch so voller Reichtum ist, wie wir es in unseren Plastikburgen und gummibeschuhten Blechkisten nie erleben werden. Leider, und Gottseidank. Für Steinbecks Hauptdarsteller findet das Leben täglich statt. Von einer Flasche zur Nächsten, zu einer schnellen und flüchtigen Berührung mit der Matrone von nebenan, und zurück zum Fuselladen. Das Leben macht allerdings eine unverhoffte Kehrtwendung, wenn einer der liebenswert faulen Truppe der Bewohner von Tortilla Flat ein Strandhäuschen erbt. Jetzt ist er mit einem Male wer! Aber es dauert nicht lange, bis er sich in seinem neuerworbenen Reichtum doch etwas einsam fühlt, und nach und nach findet sich die gesamte Gruppe wieder zusammen: als seine Untermieter.

Leider haben die aber trotzdem noch keine Kohle, und als verantwortungsvoller Kapitalist muß natürlich auf die Miete bestanden werden, da gibt's ja nichts! Also wird geschuldet und Buch geführt -- ganz professionell... Und da ihm ja nun nach kurzer Zeit jede Menge Geld schuldig ist, wird auch sein Kredit beim Fuselladen entsprechend erhöht. So ist das nun mal im Wohlstandsleben: Alles ist ja soviel einfacher, wenn Mann was hat. Allerdings verändert sich nichts wirklich, es wird immer noch versucht, sich gegenseitig übers Kreuz zu legen, es gibt immer noch stundenlange Diskussionen darüber, wer denn nun den nächsten Wein besorgt, wo, und wie. Fast wie in der Studenten-WG nebenan. So bleibt dann nicht wirklich ein Abschiedsschmerz, wenn die Bude dann eines Nachts abfackelt. Wer denn nun im Vollrausch seiner mieterlichen Sorgfaltspflicht nicht nachgekommen ist, bleibt eigentlich nebensächlich.

Worum es geht, ist die Menschlichkeit und der Zusammenhalt der Truppe in einer Umgebung von aussichtsloser Armut und Bescheidenheit. Es geht ums Überleben, und darum, wie die eigene Würde nur durch die Schaffung einer eigenständigen -- wenn auch isolierten -- (Sub-) Kultur erhalten werden kann. Die Werte werden verschoben, und was bleibt ist das, was in unserem Luxusleben oft verloren geht: Gemeinsam alleinsein koennen, Genuß der winzigsten Kleinigkeiten des Lebens, Herzlichkeit, echter Schmerz, abgrundtiefe Sehnsucht, und -- Freude am bloßen Dasein! Ein sehr humorvolles und lebendiges Buch voller verlorener Träume, voller Respekt und Liebe für ein Leben, das wir nur aus Dokumentarfilmen kennen, aber auch voller Traurigkeit. Sehr empfehlenswert für all diejenigen, die sich -- wie ich -- manchmal fragen "War da nicht noch was?" --Thomas Kaminski

Über den Autor und weitere Mitwirkende

John Ernst Steinbeck, amerikanischer Erzähler deutsch-irischer Abstammung, geboren am 27. Februar 1902 in Salinas, wuchs in Kalifornien auf. 1918-24 Studium der Naturwissenschaften an der Stanford University, Gelegenheitsarbeiter, danach freier Schriftsteller in Los Gatos bei Monterey. Im Zweiten Weltkrieg Kriegsberichterstatter, 1962 Nobelpreis für Literatur, gestorben am 20. Dezember 1968 in New York.


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Holly Short am 22. Januar 2004
Format: Taschenbuch
"Tortilla Flat" ist eine Geschichte, die in der Zwischenkriegszeit in Kalifornien spielt. Im Mittelpunkt stehen Danny und seine Freunde, allesamt sogenannte "paisanos", Nachfahren spanischsprachiger Einwanderer in Kalifornien; und allesamt sind sie arm wie Kirchenmäuse - bis Danny plötzlich völlig unerwartet zwei Häuser erbt, und seine Freunde einlädt, bei ihm zu wohnen.
Was die Freunde ab nun so alles erleben, erzählt Steinbeck auf lebhafte Weise, manchmal witzig, manchmal melancholisch, stets nachdenklich, gelegentlich mit einer Prise Ironie. Die Charaktere sind mit sehr viel Liebe gestaltet, das Leben auf der Tortilla Flat authentisch wiedergegeben. Ein schönes Buch, das Freude macht!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Daniel_Schmeiser am 20. September 2009
Format: Taschenbuch
Zusammen mit "Die Straße der Ölsardinen" ist das für mich das zentrale Werk von John Steinbeck: Tolle Beschreibungen von Land und Leute, unterschwellige Sozialkritik, lustige Plots, Heiterkeit und Drama, gerade wie im richtigen Leben.

Gute Freunde, der Strand, das Meer, die nächste Flasche Wein: Steinbeck beschreibt ein Leben, dass einerseits arm, andererseits doch reich an lebendigen Menschen und schönen Erlebnissen in einer Gemeinschaft, die irgendwie zusammenhält, trotz wirtschaftlicher Probleme.
Das Leben findet täglich statt, und das mitunter seh intensiv. Menschlichkeit ist Trumpf in einer Umgebung von aussichtsloser Armut und Bescheidenheit. Es geht ums Überleben, und um die eigene Würde.
Schade, dass es solche Autoren heute nicht mehr gibt. Sie hätten viel zu schreiben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Spacetime Traveler TOP 500 REZENSENT am 25. November 2012
Format: Taschenbuch
John Steinbeck gehört zu den größten amerikanischen Schriftstellern (1962 Nobelpreis für Literatur). "Tortilla Flat", 1935 erschienen, ist sein erster bekannter Roman. Er ist einfacher strukturiert als z.B. "Jenseits von Eden", versprüht aber einen Charme, der die Leser in ihren Bann ziehen kann.

Die Geschichte spielt in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg in Monterey (Kalifornien) und handelt von Danny und einer Clique von Tagedieben, deren Gedanken stets um Wein, Weib und die Organisation der nächsten Mahlzeit kreisen. Es sind echte Lebenskünstler, die nicht die Zeit damit verschwenden, viel über die Zukunft nachzudenken.

Monterey ist ein wunderschönes kleines Küstenstädtchen an der Pazifikküste, in dem stets die Sonne scheint. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass die Protagonisten ihr (objektiv gesehen schwieriges) Leben leicht nehmen. Der Humor und die Leichtigkeit des Seins überwiegen in dem Roman. Es fehlt das resignative Element der Tagträumer, wie Wilhelm Genazino es in seine Werke einbaut.

Steinbeck beschäftigt sich in seinen Romanen mit Randgruppen, er beschreibt originelle Typen. Wer seine Werke nicht kennt, findet in diesem Schelmenroman einen leichten Einstieg. In "Tortilla Flat" sind Parallelen zu seinem zehn Jahre später erschienen Roman "Die Straße der Ölsardinen" erkennbar. Beide Romane sind auch heute noch zu empfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Josephine Sterner TOP 500 REZENSENT am 2. April 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Kalifornien nach dem Ersten Weltkrieg: Der Kriegsheimkehrer Danny erfährt, dass er Erbe von zwei Häusern wird. Mit der Situation so ziemlich überfordert beschließt er ein Haus zu behalten und das andere an Freunde zu vermieten. Er scheint mit ihnen ein glückliches Leben zu führen, denn er hat keinen Mangel an Frauen, Alkohol oder Geld. Doch der Schein trügt und Danny wird immer unglücklicher...

Steinbeck stellt mit diesem Roman eine Sammlung unzusammenhängender Kapitel zusammen, die für den Leser schwer einsehbar sind, sofern man sich nicht stark konzentriert und für dieses und jenes Erlebnis in Dannys Leben interessiert. Mag der Alltag der Figur Danny noch so langweilig ablaufen, es führt alles letztendlich darauf hin, dass Danny außer sich gerät, verrückt wird und dem Tode nahe steht. Die meisten Romane Steinbecks enden irgendwie in eine Katastrophe und obwohl dieser Moment der Spannendste ist, muss man als Leser dutzende Seiten in Kauf nehmen, die zur Katastrophe indirekt hinführen. Es ist ein großer Roman, der auch mal wieder irgendwie den "American Dream" behandelt, hier etwa mit dem Thema "Man hat zwar schon alles, aber man möchte noch mehr, ansonsten zerbricht man daran", dennoch gibt es nichts, bis auf wenige Sätze in diesem Roman, die den Leser wirklich fesseln oder bei der Stange halten. Ich kann Steinbecks Von Mäusen und Menschen: Roman nur empfehlen, da ich denke, dass es sein bester Roman ist, denn viele andere Romane von ihm haben mich nicht sonderlich berührt oder zumindest ansatzweise atemlos gemacht. Ich weiß nicht ob es an mir liegt, dass dieser Roman nicht Gefallen finden kann, oder an Steinbecks Schreibstil, ich vermute jedoch eher letzteres...

~Bücher-Liebhaberin~
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 26. Dezember 1999
Format: Taschenbuch
This was the first of John Steinbeck's books that I ever read and is still my favorite. The sweet humor that comes through is more a result of the book's wonderful writing style and wording than from the plot itself; although the combined character traits of the paisanos work perfectly together-from the genius and comedy of Pilon to the morality of Danny the story that emerges is charming but not sentimental. The reader from Boston seems either too young or perhaps just not astute enough to realize these subtle shadings of character. Also in regards to his review, nowhere in the book does it say that the paisanos were Mexican immigrants, only of Mexican heritage. I highly recommend Tortilla Flat to anyone who appreciates Steinbeck's writing.
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