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Man sollte nicht jedem Hype erliegen. "Torpedo" wurde im Feuilleton rauf und runtergelobt - hauptsächlich wohl, weil die Regisseurin erst 16 Jahre alt ist. Und dafür muss man zumindest sagen, dass der Film formal in Ordnung geht, mitunter sogar ungewöhnliche visuelle Ideen hat (die jedoch inhaltlich nicht tragen, sondern eher experimentell sind) und die Schauspieler gut fordert. Das Problem ist jedoch das bruchstückhafte Skript, das Episödchen aus Mias Leben zeigt, ohne jemals ins Detail zu gehen. Und wenn es dann Details gibt, dann erscheinen sie hanebüchen (Mias Geständnis, dass sie ihren Vater verführt hat). "Torpedo" möchte sozialkritisches Kino sein, verfängt aber nicht. Er lässt kalt, zieht den Zuschauer nie auf die Seite der Figuren und wirkt in seiner bemühten Art, das wahre Leben zu zeigen, erstaunlich irreal. Fazit: Nicht jeder Hype ist gerechtfertigt
Moviemans Kommentar zur DVD: Die Farben sind trist, Rauschen ist sehr stark vorhanden und die Schärfe liegt deutlich unter dem Durchschnitt. Der Kontrast lässt schwarze Elemente miteinander verschwimmen (00:11:27), wobei weiße Elemente brutal strahlen (00:12:54). Der Ton ist gut verständlich. Neben einem Kurzfilm und Outtakes gibt es ein kurzes Interview mit der Regisseurin, die gerne postuliert, dass man die Schule ruhig abbrechen kann, wenn man keinen Bock mehr hat. --movieman.de
Produktbeschreibungen
Mia ist fünfzehn und schwer traumatisiert. Nach dem Tod ihrer Mutter zieht sie zu ihrer Tante Cleo und wird in die linke Kulturszene Berlins katapultiert. Jenseits von geregelten Familienverhältnissen versucht sie sich in einer Erwachsenenwelt zu etablieren, die skurriler ist, als es die Jugend je für möglich