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Torn
 
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Torn

Evergrey Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (17. Oktober 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Steamhammer (SPV)
  • ASIN: B001CISHOA
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 119.939 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Broken Wings 4:42EUR 0,89
Anhören  2. Soaked 4:58EUR 0,89
Anhören  3. Fear 4:16EUR 0,89
Anhören  4. When Kingdoms fall 5:32EUR 0,89
Anhören  5. In Confidence 4:03EUR 0,89
Anhören  6. Fail 4:50EUR 0,89
Anhören  7. Numb 5:17EUR 0,89
Anhören  8. Torn 4:43EUR 0,89
Anhören  9. Nothing is erased 4:40EUR 0,89
Anhören10. Still walk alone 4:43EUR 0,89
Anhören11. These scars 5:51EUR 0,89


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Boris Theobald TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
2008. Mit ihrem sechsten Studioalbum "Torn" feiern Evergrey ihr 15-jähriges Bestehen, zehn Jahre im Business (seit "The Dark Discovery" 1998), die Premiere beim neuen Label Steamhammer/SPV und einen wohltuenden Schritt 'back to the roots'! Die glattgebügelten Melodien und der etwas leblose, mechanisch wirkende Sound des experimentellen und durchwachsenen Vorgängers Monday Morning Apocalypse sind bereits Vergangenheit.

"Torn" erklingt wieder in einem prächtigen, druckvollen Sound und ist auch deutlich härter und aggressiver. Und die Melodien und Riffs graben sich so unerbittlich im Gehörgang fest, wie man das von den Meistern des düsteren, progressiven Melodic Power Metal gewohnt war. Kurzum - "Torn" ist wieder Leidenschaft pur und für mich das beste Werk der Schweden seit "Recreation Day".

Doch "Torn" ist pointierter, die Songs noch ein Stück weit kompakter als damals. Das mag daran liegen, dass es sich nicht um ein Konzeptalbum handelt. "Torn" ist heavier und gitarrenlastiger. Ruhige Momente sind rarer geworden. Das Keyboard hat weniger Melodieanteile, sticht aber natürlich durch hohe Klaviermelodien als Kontrast zu düsterem Riffing immer wieder hervor.

Akustik-Balladen im Stile von "Faith Restored" oder "State Of Paralysis" gibt es dieses Mal gar keine. Aber Sänger Tom Englund braucht diese Solo-Auftritte nicht, um zu glänzen. Es ist einfach umwerfend, wie er mit seiner unverwechselbaren, kraftvollen Stimme dem tonnenweise geschmiedeten Schwermetall voller Passion Paroli bietet. Einfach begnadet, wie die Emotion in dieser Stimme den wie immer düsteren und beklemmenden Lyrics Ausdruck verleiht.

In den elf Songs des Albums spielen Evergrey mit alter, neuer Stärke ihre ureigenen Trademarks aus. Mal mit fiesen Staccato-Gitarren im Mid-Tempo, mal mit rasantem, thrashigen Riffing wird viel harte Erde umgegraben, bevor man dann das Tempo rausnimmt und in getragene Refrains wechselt. Atmosphärisch, schaurig, betörend. Zudem agiert die Band technisch gewohnt anspruchsvoll und produziert auch mit ihrem neuen Bassisten Jari Kainulainen (Ex-Stratovarius) reihenweise Mörder-Grooves.

Kaum eine andere Band versteht es so gekonnt, Aggressivität mit Melodie zu verknüpfen und diese geniale Symbiose außerdem auf so abwechslungsreiche rhythmische Unterbauten zu packen, um drohender Monotonie zu entkommen. Am meisten im Ohr hängen bleiben somit die rhythmisch einfache, aber genial versetzte Düster-Hookline von "Soaked", der unnachgiebig nach vorn peitschende Drive von "In Confidence" und die intensive melancholische Atmosphäre im Chorus von "Fail" - Tom Englund singt so eindringlich, dass man glauben könnte, er sei dabei am Heulen!

Etwas aus dem Rahmen fällt der Titelsong "Torn", ein ständiger Wechsel aus schwergewichtiger Power-Ballade und Akustikpassagen, welche zu den ganz wenigen, richtig balladenhaften Momenten der Scheibe zählen. Ein formidabler fieser Metal-Ohrwurm ganz ohne Ruhepause ist "Nothing Is Erased".

Ein kompaktes Album mit zahlreichen Höhepunkten und ohne Durchhänger endet schließlich doch noch mit einem leichten epischen Touch. Beim knapp sechsminütigen "These Scars" gibt es eine längere, progressiv angehauchte Instrumentalstelle und den inzwischen fast obligatorischen Gesangsauftritt von Tom Englunds Frau Carina. Alles in allem ein Album, mit dem Evergrey ihren Stil freilich nicht neu erfinden können, das aber endlich wieder so gut ist, wie man es von ihnen erhoffen darf. Und noch einen Tick besser...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Besser als ihr Ruf! 18. Februar 2010
Von Fussel
Format:Audio CD
Zugegeben: Evergrey's "Torn" wanderte, nach den unterschiedlichen Bewertungen hier, erstmal mit gemischten Gefühlen in den CD-Player. Doch ich, für mich, kann Entwarnung geben. Mit "Torn" zäumen Evergrey das Schlachtross (zum Glück) wieder von vorne auf und liefern eigentlich genau die Mucke ab, die Evergrey ausmacht und die sich hier, so über den Daumen gepeilt, zwischen ihren Alben "In Search Of Truth" und "Recreation Day" bewegt. Düsterer (Gothic) Metal mit leichtem Prog-Anteilen, mächtig nach vorne stampfend, dabei immer melodiös, mit teils klasse Hooklines und (meist) eingängigen Refrains versehen.

"Torn" eröffnet mit dem ziemlich eingängigen "Broken Wings", das mich so ein klein wenig an die Frühzeit von Pain Of Salvation erinnert. Die Nummer, hat man sofort den Eindruck, bereitet den Boden, auf dem die späteren, teils sehr mächtig daher kommenden Tracks fruchtbar gedeihen können. Wuchtig treibend brechen "Soaked" und vor allem das rasende "Fear" über den Hörer herein. Beides sind recht gute Nummern, wobei "Fear" in Teilen wirklich ein wenig furchteinflößend wirkt, gleichzeitig den Hörer mit einem sehr schönen Refrain in "Sicherheit" wiegt. Mit solchen, immerhin glaubwürdig eingebauten Gegensätzen zu spielen, zeichnet gute (Metal-) Bands von jeher aus.
Mit dem düsteren "When Kingdoms Fall" nehmen Evergrey dann erstmal (und nur scheinbar) den Speed raus. Die Nummer überzeugt durch die gewaltige Instrumentierung ebenso wie durch intelligente Tempiwechsel und Breaks.
"In Confidence" kann der prima umgesetzten, vorherigen Nummer nicht ganz folgen. Das Take ist nicht wirklich schlecht, hat es, nach dem großen "When Kingdoms Fall", allenfalls schwer, aus dessen Schatten zu treten.
Ganz anders dagegen "Fail"! Die Nummer geht ab wie der Spitz von meiner Nachbarin. Erst verhaltend knurrend, dann die Ohren anlegend und kurz danach blitzschnell zubeißend; ohne auch nur einmal zu bellen...! Auf die Musik bezogen heißt das: Solide Komposition, überzeugende, ungemein druckvolle Instrumentierung, leidende Vocals, ohne jemals, in irgendeiner Form, aufdringlich zu wirken. (Für den Hund heißt das, dass er irgendwann mal 'ne Spur Koks unter die Nase ...zensiert!... um Frauchen mal 'n bisschen bei Laune zu halten). ;-)
Kommen wir wieder zurück zur CD. Mit dem riffigen "Numb" halten Evergrey das vorgelegte Niveau. Die Nummer lebt vor allem von ihren interessanten Breaks, manchmal verhaltenen, manchmal giftig zu packenden Gitarrensoli und Tom S. Englunds intensiven Vocals.
Für den Titeltrack "Torn" gilt das Gleiche. Eine unbändig zupackende, mit Riffs, Breaks und Tempiwechseln spielende Nummer, die all das in 4:43 Minuten packt, wofür andere Bands zwölf Minuten brauchen. Schlicht und einfach gut!
Mit "Nothing Is Erased" und vor allem "Still Walk Alone" folgen zwei weitere, ordentlich nach vorne stampfende Nummern, die beide wieder von schönen Soli und Breaks durchzogen werden und ein durchaus kurzweiliges Hörvergnügen bieten.
Mit dem letzten Take "These Scars" schließt sich der Kreis. Es ist, wie "Broken Wings", insgesamt wieder etwas eingängiger bzw. "freundlicher" aufgebaut und punktet durch klasse Riffs und Soli genauso wie durch seinen "Zweigesang". Der Ausklang mit sehr unaufdringlichen Streichern ist passend arrangiert und überaus glaubwürdig eingebaut. 1a!

Fazit: Mit "Torn" knüpfen Evergrey weitestgehend an frühere Erfolgsalben an. Sicher stellen sich beim Hören einige (vielleicht einige zuviel...) Deja Vu's ein. Mit ein Grund, weshalb ich nur vier Sterne vergebe. Dennoch lebt "Torn" von teils unbändiger Spielfreude, von dunkler, furchterregender Schönheit, von immenser Power, aber auch mal von sehr gefühlvollen Parts. Alle Songs wirken wie Perlen auf einen Faden gereiht.
Viele kleine, aber auch ein paar Große machen eine Perlenkette aus...
...verstanden?!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Daniel Korth VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Ganze zweieinhalb Jahre hat es seit dem Release des durchwachsenen "Monday Morning Apocalypse" gedauert bis sich Evergrey mit einem Lebenszeichen zurückmelden. In der Zwischenzeit hat die Band mit Michael Hakansson einen Bassisten verloren, das neue Album immer wieder verschoben und eine Tour mit Brainstorm abgesagt.
Für Fans der Schweden war das Ganze eine ziemlich Quälerei, aber das Warten hat sich definitiv gelohnt. Das neue Album "Torn", auf dem Ex-Stratovarius Basser Jari Kainulainen seinen Einstand feiert, entschädigt für Vieles und macht nach einer kleinen Eingewöhnungsphase um so mehr Spaß.

Die elf Nummern sind für Evergrey-Verhältnisse verhältnismäßig hart geworden, eine Ballade sucht man vergeblich und einige moderne Elemente, die auf "Monday Morning Apocalypse" das erste Mal auftauchten, haben die Schweden ausgeweitet. "Nothing is erased" tönt beispielsweise modern aus den Boxen, klingt aber trotzdem nach Evergrey. Vor allem die Keyboardmelodie im Refrain setzt sich in den Gehörgängen fest und lässt den Hörer nicht mehr los. Gleiches gilt für den harten Ohrwurm "Fear", der einen nicht mehr los lässt, und den tollen Titeltrack, der zwischen Härte und Melodie pendelt. Ganz großes Ohrmuschelkino ist das abschließende "These Scars" geworden, welches von Carina, der Frau von Sänger Tom Englund, veredelt wird. Die Dame besitzt einfach eine einmalige Stimme, was sie bisher auf allen Evergrey-Werken bewiesen hat.

Die Texte sind auf "Torn" sind noch düsterer ausgefallen als auf den Vorgängerwerken und passt hervorragend zur neuen Härte. Bestes Beispiel ist "Soaked", bei dem der Text sehr bildlich vor den Augen des Hörers erscheint. Nicht unter den Tisch fallen dürfen aber der grandiose Opener "Broken Wings", auf den sich das verstörende Cover bezieht, sowie die Hymnen "When Kingdoms fall" und "Fail". "In Confidence", "Numb" und "Still walk alone" haben definitiv ihre Momente, fallen gegenüber dem Rest aber ein wenig ab. Zu guter Letzt bleibt noch der nette Bonustrack der Limited Edition namens "Caught in a Lie". Dieser stellt eine nette Zugabe dar, aber ist andererseits auch keine zusätzlichen zwei bis drei Euro mehr wert ist.

Die Produktion ist sehr druckvoll und transparent ausgefallen und gefällt mir persönlich um Einiges besser als die teure Ami-Produktion von "Monday Morning Apocalypse". Insgesamt gehen Evergrey musikalisch wieder zurück zu Alben der Marke "In Search of Truth" oder "Recreation Day" mit einigen Schlenkern Richtung Moderne sowie ein paar zusätzlichen Bricketts Härte, die dem Sound der Schweden sehr gut zu Gesicht steht. Unter dem Strich steht ergo eine dick unterstrichene Kaufempfehlung mit dem Hinweis, "Torn" ein paar Durchgänge zu gewähren. Erst dann entfaltet sich die komplette Strahlkraft des Albums.
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Gutes Stück, aber es wird Zeit für neue Akzente!
Eine der meist begehrten und stilvollsten Power Metalbands Europas meldet sich zwei Jahre nach dem letzten, bei Inside Out veröffentlichten Album zurück. Melodie bzw. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Werner G. veröffentlicht
Ein weiteres starkes Album von Evergrey,
Leute, warum denn so kritisch, Evergrey gehen halt auf dem aktuellen
Album etwas metallischer zu Werke. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von metalman veröffentlicht
Schade, etwas enttäuschend!
Sorry, keine Ahnung von welcher druckvollen Produktion "metalking" hier geschrieben hat. Diese CD hat es sicher nicht (und ich besitze die Original-CD!). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Oktober 2008 von R. Liebel
schon etwas enttäuschend....
zwar nicht wirklich schlecht, aber verglichen mit einem Götteralbum wie "The Inner Circle" schon stark abfallend. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2008 von T. Paul
...und ich bin wirklich ein Fan dieser Band...
...und fand wirklich bislang jedes Album gut, "Inner Circle" allen voran. Aber wenn ich dieses Album höre... na ja, da bleibt einfach nix hängen, gar nichts. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. September 2008 von Dexxter
nix neues , aber irgendwie gut
nter neuem Label segeln die Schweden Evergrey mit neuem Bassisten Jari Kainulainen (ex- Stratovarius) und ihrem neuesten Album "Torn", welches den Faden der Vorgängerwerke... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. September 2008 von Thorsten
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