Torchwood ist eine Einheit, die über Staat und Gesetz hinweg im Geheimen operiert und sich auf das Ausschalten von Aliens und dem Aufklären mysteriöser Ereignisse spezialisiert hat.
Nun geht das Team um den unsterblichen Captain Jack Harkness also in die zweite Runde.
Die zweite Staffel beginnt fulminant und führt einen neuen Charakter aus Jacks Vergangenheit ein. Eine zwielichte Gestalt, gut dargestellt von James Marsters. Zwar verschwindet diese Figur bereits nach einer Folge, aber nur um pünktlich zum Staffelfinale wieder aufzutauchen.
Im Verlauf der Serie wird endlich der Schleier um Captain Jacks Vergangenheit gelüftet. Wir werfen einen Blick auf seinen Bruder Gray und die Geschichte Torchwoods. Ebenfalls wird in Rückblenden gezeigt, wie die Torchwoodmitglieder jeweils rekrutiert wurden.
Eine Episode handelt von Gwens Hochzeit, in einer anderen kämpft Owen mit dem leibhaftigen Tod.
Das sind die Highlights der zweiten Staffel.
Wer in der zwölften Folge ganz genau hinschaut, wird mit einem parodistischen "Schmankerl" belohnt. Iantos Anspielung auf Star Wars III.
Leider hängt die zweite Staffel in der Mitte etwas durch, manche Folgen sind unoriginell und ideenlos, die Figuren wirken demotiviert.
Zum Staffelfinale hin, wird jedoch wieder ordentlich an der dramaturgischen Schraube gedreht. Ein spannendes und emotionales Ende ist garantiert. Besonders gut in Szene gesetzt ist der Abgang meiner Lieblingsfigur. Wenn die Wut und Verzweiflung plötzlich in Gefasstheit umschlagen, jagt einem das einen Schauer über den Rücken.
Dabei muss der Soundtrack erwähnt werden, der für eine Fernsehserie erstaunlich gut ist und eine große Bandbreite an Emotionen hervorruft. Besonderer Anspieltip: Grays theme, Jacks love theme und besonders Owen fights death und Owens theme.
Trotz einiger Durchhänger weiß auch die zweite Staffel gut zu unterhalten und macht Lust auf mehr.