Foster the People,
waren mir bis vor kurzem kaum ein Begriff, aber jedem, der Indie Pop Rock mag, sollten sie ein Begriff sein.
Das Debütalbum "Torches" klingt nach sommerlicher Gelassenheit, die zum Tanzen einläd.
"Pumped up the Kids" ist ein Song, der ins Ohr geht, ähnlich wie "Kids" von MGMT oder "Young Blood" von The Naked and Famous.
Aber auch die anderen Songs lassen keine Zweifel an der Band aufkommen.
Nicht ohne Grund ist es insgeheim das (Sommer) Album des Jahres.
"Helena Beat" ist der Opener des Albums, und was für ein Opener! Der Song tänzelt einem nur so ums Ohr.
Direkt danach kommt ihre Erfolgssingle "Pumped up the Kids" ,was nach einer Party am Stand klingt ,aber der Text hat es in sich.
"All the other kids with the pumped up kicks, you better run, better run - outrun my gun." Erzählt von einem Amoklauf.
Jetzt folgt " Call it what you want" ,ein Song zum mitgrooven. Auch bei diesem Song lässt sich die Ähnlichkeit zu MGMT nicht vertuschen. Der Song macht einfach nur Spass und läd zum Mitsingen ein.
"Don't Stop", der nächste Song fällt fast schon etwas aus dem Rahmen. Begleitet mit Akustik Gitarre singt Mark Foster uns fröhlich entgegen das wir nicht aufhören sollen.
"I would do anything for you", der Titel klingt nach einem Liebeslied, es ist auch eines, aber eines was man sich anhören kann ohne das Gefühl zu haben, es wird mit Schmalz umher geschmissen.
Der Song hat vom Sound her etwas von Phoenix und läd zum Träumen ein.
Wer "Houdini" hört, merkt das die Vergleiche mit MGMT nicht von Irgenwoher kommen, es klingt schon stark nach MGMTs "Electric Feel".
"Life On The Nickel" ist einer der schwächeren Songs auf dem Album, klingt (mir persönlich) zu elektronisch.
Als vorletzter Titel geht "Miss You" ins Rennen und hat es wieder in sich. Auch hier läd der einfache Refrain zum Mitsummen & Singen ein.
"Warrent" rundet das Album perfekt ab, alles in allem kann man jedem der auf Indie mit einer mischung Elektro steht nur sagen dass, das Album im CD Regal nicht fehlen sollte.
Nicht jeder Song ist so stark wie "Pumped up the Kids", aber "Torches" ist nicht um sonst DAS Album des Sommers.