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Toras von Havena: Das Schwarze Auge - Roman
 
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Toras von Havena: Das Schwarze Auge - Roman [Broschiert]

Christian Labesius
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 313 Seiten
  • Verlag: Fantasy Productions; Auflage: 1., Aufl. (Juni 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3890641687
  • ISBN-13: 978-3890641683
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 54.185 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Buchrückseite

Nicht jeder Schwarzmagier ist ein böswilliger Tyrann – das gilt auch für den Lowangener Adepten Toras, der in der schwarzen Perle Al’Anfa eigentlich nur ein Zweitstudium absolvieren will. Doch Intrige und Verrat wirbeln seine Pläne durcheinander, denn ein Standesgenosse neidet ihm seinen Erfolg. Und so findet er sich weitab seiner Heimat wieder, in der erhabenen Stadt Fasar. Über den Dächern der uralten ersten Stadt der Tulamiden spitzt sich die Lage zu, denn er muss sich seinem Gegner stellen: in einem Magierduell auf Leben und Tod …

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Amberyl
Von Amazon bestätigter Kauf
Der grundsätzliche Ansatz, das Leben eines Schwarzmagiers einmal aus seiner Sicht zu beschreiben und aufzudecken, dass es dabei nicht immer um nur um das Praktizieren unheiliger Rituale in dunklen, abgeschiedenen Grüften geht, sondern auch dieser Berufsstand von den nichtigen Problemen des alltäglichen Lebens gequält wird, ist ja recht löblich. In seinem Bemühen, dem Leser diesen Punkt nahe zu bringen, treibt der Autor es mit der Verniedlichung allerdings ein wenig gar zu weit.

Wir begleiten also Adeptus Minor Toras von Havena, Schüler des Oswyn Puschinske, zu seinem Zweitstudium in Al'Anfa, wo er sich mit allerlei bürokratischem Kleinkram herumschlagen darf, bevor er im Kampf um eine geringfügige Lehrverpflichtung von einem konkurrierenden Absolventen der Al'Achami zu einem Magierduell herausgefordert wird. Damit beginnt die eigentliche Geschichte... und das Desaster, in das der Autor mir der Ausgestaltung seines 'Helden' getappt ist.
Denn genau das ist der Protagonist dieses Buches: ein junger, noch etwas tollpatschiger und dennoch stets erfolgreicher 'Super-Hero', der unfreiwillig von einer Misere in die nächste schlittert, obwohl er doch eigentlich nur ein ruhiges Studiendasein führen und Geld verdienen wollte.

Selbst wenn man die Geschichte mit einem bewussten Augenzwinkern betrachtet, was ganz sicher auch die Intention des Autors war, wirkt das Ganze auf mich einfach zu dick aufgetragen, zu bemüht (oder unfreiwillig) komisch, und auch wenn in DSA-Romanen bekanntermaßen meist eine Prise Humor nicht fehlen darf, hätte diesem Exemplar schon ein bisschen mehr Ernsthaftigkeit nicht geschadet.
Wie gesagt, vor allem die Verniedlichung des Schwarzmagiertums geht mir in diesem Buch schon arg zu weit... so hat der Autor aus Erzmagier Puschinske einen schrulligen älteren Herrn gemacht, der zwar ab und an für Forschungszwecke einen Ork foltern darf, bei dem man aber ansonsten eher das Gefühl hat, er würde gleich irgendwo sein Gebiss vergessen, und aus dem undurchschaubaren Erzmagier Thomeg Atherion (der von DSA-Spielern selbst oft als unerträgliche ,Mary-Sue' bekrittelt wird) eine Art lustigen Hampelmann, der offenbar nicht einmal fähig ist, einen gewöhnlichen Magier aus dem Weg zu räumen, obwohl der Held Toras das natürlich - wie könnte es anders sein - wieder einmal eher durch eine glückliche Fügung als tatsächliches Können zu Wege bringt.
Und schließlich Toras selbst, den der Autor in seinem Bemühen, ihn nur ja nicht in die Schublade des bösen Schwarzmagiers zu stecken, genau in das entgegengesetze Klischee gedrängt hat: 'Chaotisch Gut' (zugegeben mehr 'Chaotisch' als 'Gut'). Das einzige, das ihn allenfalls vom durchschnittlichen Graumagier unterscheiden könnte, ist eine gewisse Affinität für elitäres Denken, was man als typische Eigenschaft der Magier der linken Hand betrachten darf, ansonsten wirkt er einfach viel zu nett und liebenswürdig.

Einen weiteren Kritikpunkt stellt für mich die fehlende eigenständige Atmosphäre in diesem Roman dar, denn irgendwie hat man dabei ständig das Gefühl, als sei man in ein verrücktes DSA-Disneyland geraten... zu bunt, zu schrill und - um einen garantierten Wiedererkennungseffekt zu generieren - zu 'originalgetreu'.
Vor allem die Regionalbeschreibung 'Land der ersten Sonne' wird für meinen Geschmack deutlich zu oft annähernd wortwörtlich zitiert, vielfach um auf Biegen und Brechen Info unterzubringen, die für die Handlung völlig irrelevant ist und die man als ausschließlicher Leser (der sich mit der DSA-Materie zudem vielleicht noch überhaupt nicht auseinandergesetzt hat) nicht braucht, und als aktiver Spieler mit größter Wahrscheinlichkeit ohnehin schon hat (allerdings kann ich als DSA-nur-Leserin nicht beurteilen, ob diese Überfülle an Infos für aktive Spieler vielleicht weniger nervig ist), worunter die Stimmung in meinen Augen einfach leidet.

Mein Fazit also:
Ein Roman - bunt wie ein Luftballon und auch sicherlich spannend und actionreich - der jedenfalls nicht durch übertriebenen Einfallsreichtum oder die Vermeidung von Klischeehaftigkeit besticht. Als kurzweilige Unterhaltung für einen Tag am Strand oder eine langweilige Zugfahrt ist er mit seinen 300 Seiten aber durchaus geeignet.
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12 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stevo
"Toras von Havena" ist ein überaus gelungener DSA-Roman. Das hat mehrere Gründe:

Der Protagonist ist nicht der Prototyp eines böswilligen Schwarzmagiers, sondern ein durchaus sympathischer, wenn auch machtbewusster und zuweilen egoistischer Beherrschungsmagier der linken Hand, der seine Kunst in der Halle der Macht zu Lowangen von Erzmagus Oswyn Puschinske gelernt hat. Dieser glaubwürdige und liebenswerte Charakter wächst einem schnell ans Herz.

Es gelingt dem Autor die südaventurischen Metropolen Al Anfa und Fasar zum Leben zu erwecken. Die Schilderungen der Städte und ihrer Bewohner sind sehr überzeugend, so dass man oft das Gefühl hat, die Exotik der Schauplätze förmlich zu schmecken und zu riechen.

Die Geschichte erzählt in Rückblenden den Werdegang von Toras bis zu seinem dreißigsten Lebensjahr und die Geschehnisse während seines Zweitstudiums in Al Anfa sowie die Gründe für seinen Abstecher nach Fasar. Diese Handlung ist zwar für meinen Geschmack etwas zu geradlinig, aber durchaus spannend und interessant erzählt.

So entfaltet sich eine interessante und gut erzählte Geschichte, die mit vielen Klischees im Hinblick auf Schwarzmagier gründlich aufräumt. Auch die Schilderung der Magie ist insgesamt sehr gelungen. Da ich schon lange keinen so guten DSA-Roman mehr gelesen habe, gebe ich volle 5 Sterne.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nachdem der Schwarzmagier Toras von Havena einen neidischen Konkurrenten im magischen Duell gedemütigt hat, revanchiert dieser sich, indem er Toras' Vermögen mitgehen lässt und sich nach Fasar absetzt. Da Toras' Gläubiger nicht für seine Geduld bekannt ist, bleibt dem Magier nichts anderes übrig, als seinem Konkurrenten zu folgen und ihn in einem zweiten Magierduell zu stellen.

So weit die Geschichte, die aber eigentlich völlig unwichtig ist, denn das ganze Buch dient lediglich der Glorifizierung der Figur des Toras von Havena (wobei die Frage offen bleibt, ob es sich bei Toras um eine Mary Sue handelt oder ob der Autor zeigen will, wie toll der von ihm gespielte Charakter ist - der Effekt ist allerdings der gleiche). Toras kann alles: Ob er das erste Magieduell durch einen Trick gewinnt, den ein Vierjähriger durchschauen würde, ob er eine Verschwörung gegen die Geweihtenschaft aufdeckt oder ob er beim Roten Salamander den Verkäufer bezaubert (die haben ja sonst kaum mit Magiern zu tun und sind nicht auf so was eingestellt) - was er anfasst, gelingt. Das senkt leider den Spannungsbogen gegen Null, denn wenn man weiß, dass der Protagonist es sowieso schafft, ist es langweilig. Auf den letzten fünzig Seiten schafft der Autor es allerdings, diese Nullspannung noch zu unterbieten, denn die haben mit der eigentlichen Geschichte nichts mehr zu tun und wurden offensichtlich nur geschrieben, um 1. die Seitenzahl auf ein Mindesmaß aufzublähen und 2. Toras weiter zu glorifizieren.

Die einzige halbwegs interessante Stelle im Buch ist das zweite Magierduell. Allerdings reicht das nicht aus, um damit ein Buch zu füllen. Selbst Star Wars wäre langweilig, wenn es da nur um das Duell zwischen Luke Skywalker und Darth Vader ginge. Apropos Star Wars: Assoziationen zum Krieg der Sterne können bei der Lektüre durchaus vorkommen, denn bei den ständigen weisen Ratschlägen von Obi-Wan Puschynske fragt man sich, wann Toras das Lichtschwert zückt.

Da wir gerade bei der Darstellung von Meisterpersonen sind: Thomeg Atherion, Leiter der Fasarer Magierakademie und einer der mächtigsten Magier Aventuriens, wird ausdrücklich als instinktgesteuert beschrieben. Der Autor interpretiert das so, dass sich Meister Atherion wie ein Kleinkind aufführt, dem man gerade den Lutscher weggenommen hat. So was macht sich bestimmt gut, wenn man unterrichtet. Wer DSA nicht nur liest, sondern auch spielt, dürfte nach dieser Vorstellung gewisse Schwierigkeiten haben, ernst zu bleiben, wenn sein Held beim nächsten Mal Thomeg Atherion begegnet.

Dieses Buch ist so nötig wie ein Salzhering in der Wüste. Als Satire aufs Powergaming wäre es sehr gut gewesen. Leider ist das Buch völlig ernst gemeint.

Es gibt aber auch einen postiven Punkt: Ein netter Witz ist drin. Man achte mal auf die Namen der beiden zankenden Geweihten.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Licht wie Schatten
Spoilerfrei

Toras von Havena ist sicherlich einer der besseren DSA Romane. Doch leider birgt der Roman genauso viel positives wie negatives. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Martin Kiefer veröffentlicht
Herrlich zu lesen...
Zugegeben, die Hauptfigur dieses Buches benimmt sich nicht wirklich, wie man sich den typischen Schwarzmagus vorstellt, jedoch habe ich dieses Buch in kürzester Zeit... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Sebastian Jeschke veröffentlicht
Sehr gute DSA Lektüre (endlich mal wieder...)
Von allen bisher erschienen DSA Romanen gehört dieses Buch aus meiner Sicht zu den TOP 3. Endlich mal wieder ein DSA Roman mit einer spannenden Geschichte und einer wirklich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. März 2010 von Tarhonak
Unterhaltsam und gut geschrieben
"Toras von Havena" zeichnet eine interessante Geschichte, welche sich sehr gut lesen lässt. Der einzige Mangel ist eine etwas unvollständige Handlung, welche im letzten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Dezember 2009 von Nicolas Gehling (Media-Mania)
Sehr gelungener Charakter!!
Toras von Havena ist eines dieser Bücher, welche man am liebsten an einem Stück lesen möchte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. November 2009 von D. Bothe
Die Welt eines Aventurischen Magiers
Das Buch schildert sehr anschaulich die Welt eines Magiers. Wer daran Interesse hat, der wird an diesem Buch sicher viel Freude haben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. November 2009 von Alexander Stoll
interessanter Roman über die schwarze Magie Aventuriens
Wirft ein ganz anderes Bild auf die schwarze Magie und deren Gilde von Aventurien. Sehr schön und spannend geschrieben.
Veröffentlicht am 1. Oktober 2009 von Sami Gabr-Rayan
Wann kommt die Fortsetzung ??
Ich habe schon viele gute DSA-Romane gelesen. Aber "Toras von Havena" ist einer der Besten unter Ihnen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. September 2009 von H. Hofmann
Ein sehr gutes und gelungenes Buch
Dies ist ein sehr gelungener Roman, die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und der Schreibstil ist flüssig und gut. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. August 2009 von Iridias di Falconier
Eine freudige Überraschung!
Die Geschichte ist die gefühlvolle Darstellung eines Schwarzmagiers, der als Kind als Dieb auf den Straßen von Havena entdeckt und dann in Lohwangen zu einem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. August 2009 von S. Willert
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