Kurzbeschreibung
Das neue Britta Persson Album ist ungefähr genau so entstanden, wie man sich das da oben immer so klischee- mäßig vorstellt. Britta Persson schreibt ihre zarten Lieder, wirft sie ins rRisegepäck und besucht den Kristofer Aström, mit dem sie bereits gemeinsam Europa betoured hatte. dort kommt dann noch der Per Nordmark von Fireside auf nen Kaffee vorbei und Peter Hermansson vom Hidden Truck hat auch schon zu Instrumenten gegriffen, was gerade verfügbar, und legt los. Zurück in Stockholm schaut dann noch Mattias Fribeg von Logh über die frisch gebackenen Songs und spielt dazu Bass.
Am Networking liegt es also, dass die Schweden so viele tolle Songwriteralben machen. Nachdem Britta Persson als Gastsängerin Kristofer Åströms Platte "So much for staying alive" verdelte, packte sie ihre eigenen Songs ins Reisegepäck und sicherte sich im Gegenzug Åströms Hilfe beim eigenen Debüt. Weil zufällig gerade Perkussionist Per Nordmark (Fireside) und Pianist Peter Hermansson (Hidden Truck) bei Åström rumhingen, packten die auch mit an. Zurück in Stockholm ließ sie dann von Loghs Mattias Friberg den Bass einspielen, und Linus Larsson (Moneybrother, Anna Ternheim) kümmerte sich um die Produktion. Nur gut, dass Persson trotz des prominenten Kollektivs nicht von den dezenten Arrangements abgerückt ist und ihre helle, manchmal leicht näselnde Stimme ins Zentrum der Songs rückt. So bietet ihr Album zehn eindringliche Leisetreter, die trotz aller Songwritertraditionen nie angestaubt klingen. Persson selbst hat dafür die beste Erklärung: "Ich habe mich auch an Madonna, Fleetwood Mac und Natasha Bedingfield orientiert - aber eben in Lo-Fi." (cs)