Der Einsatz von Rap-Passagen in Rock- und Metalsongs (gemeinhin auch Crossover genannt) ist seit langem nichts ungewöhnliches mehr. Das nun ausgerechnet New Yorker Hardcore-Bands Rap-Klassiker (ohne bestimmte Vorlieben für Stile, Eats/Westcoast oder Alter der Songs) covern, ist nicht verwunderlich. Schließlich war NY die Geburtsstadt des kommerziellen HipHop. Auch wenn die Bands in unseren Breiten wirklich nur (wenn überhaupt) Insidern bekannt sind, klingt diese Hommage doch recht kurzweilig. Es wird von Hood (bei LL Cool J`s "Mama Said..") und Bad Luck 13 (Grandmaster Flash`s "White Lines") auf das heftigste geprügelt, so dass man nur am Text erkennt, um welchen Titel es sich handelt. Anders wird mit NWA`s "Express Yourself" und Young MC`s "Bust A Move" (Original schon mit einem dankbaren Gitarrenriff) verfahren, bei denen die Rhythmus- und Melodiefragmente weitgehend erhalten bleiben. Ansonsten nichts Neues bei der Bearbeitung der Titel. Digital Undergrounds "Humpty Dance" kommt mit 3fachem Speed daher und Nas` "The World Is Yours" glänzt mit getragener Breitwand-Gitarre. Am Ende denkt man: ganz nett, macht Spaß und vielleicht wird man das eine oder andere Stück noch im Laden um die Ecke hören. Schlecht wäre das nicht.