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Moviemans Kommentar zur DVD: Ein schöner Film in guter Umsetzung, wie man es von Alamode gewohnt ist. Sicherlich, man muss ein paar Mängel bei Bild und Ton berücksichtigen, doch letzetn Endes überzeugt der Film in der hier gebotenen Form voll und ganz.
Bild: "Tony Takitani" ist ein melancholischer Film - und die Farbgestaltung trägt dem Rechnung, denn auf Primärfarben wird verzichtet. Und kommen sie doch vor, sind sie sehr verhalten und leblos. Oftmals hat man fast das Gefühl, einen Film in Schwarzweiß zu sehen. Das ist natürlich eine Frage des Stils und kein eklatanter Fehler der DVD. Rauschen ist vorhanden, hin und wieder auch recht stark, letzten Endes aber schwankend (00:16:29). Der Kontrast könnte besser sein, ebenso der Schwarzwert. Bei besonders dunklen Szenen verschwimmen die Konturen (Tonys Haare vor schwarzem Hintergrund bei 00:23:51). Die Schärfe bewegt sich im durchschnittlichen Bereich, ist aber nicht immer auf gleichem Niveau. Sie wankt ein wenig. Alles in allem kann man jedoch sagen, dass die Qualität des Bildes dem Film sehr zugutekommt.
Ton: "Tony Takitani" ist nicht wirklich ein Film, der durch seine Audio-Sperenzchen auffallen würde. Es handelt sich hierbei um einen stillen und leisen Film. Und dementsprechend präsentieren sich auch die beiden Tonspuren, für die es wahrlich nicht notwendig war, auf 5.1 zu gehen. Die Dialoge sind in beiden Sprachfassungen sehr gut zu verstehen und fügen sich gut ins Klanggefüge. Was Räumlichkeit oder Effekte betrifft, darf man hier nicht viel erwarten, wird doch ohnehin viel über den Off-Sprecher erzählt, so dass sich auch Dialoge im Vergleich zu ähnlichen Filmen deutlich in Grenzen halten.
Extras: Die Punkte sind schnell abgehakt: der Trailer, ein Making of. Allerdings verbirgt sich hinter dem Making of eine mehr als einstündige Dokumentation, die über die Entstehung berichtet und vielleicht mehr offenbart, als man es bei einem Film wie "Tony Takitani" wünschen würde, besteht doch bei einem "Zuviel" an Extras immer die Gefahr, dass die Magie, die ein Film erschaffen hat, durch Übererklärung zerstört wird. --movieman.de
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