Pressestimmen
Wolfgang Bauernfeind, langjähriger Feature-Redakteur von Sender Freies Berlin und RBB, hat dem geschichtsträchtigen Bau ein üppig illustriertes, anekdotenreiches Erzählbuch gewidmet. Der Autor zeigt, wie eng Zeithistorie und Mediengeschichte miteinander verwoben sind. (Günter Beyer, Süddeutsche Zeitung)
Ein ebenso lesens- wie sehenswertes Buch. (Radio Journal)
Kurzbeschreibung
Das 1931 eingeweihte Haus des Rundfunks in Berlin-Charlottenburg ist nicht nur ein Meilenstein der Rundfunkarchitektur. Der gewaltige Bau an der Masurenallee war auch immer wieder Schauplatz spektakulärer rundfunkgeschichtlicher und politischer Ereignisse: Joseph Goebbels schwor hier die Intendanten der deutschen Reichssender auf die nationalsozialistische Propaganda ein, der Aufstand des 20. Juli 1944 scheiterte auch, weil die Besetzung des Rundfunkhauses abgebrochen wurde, nach dem Krieg geriet das Gebäude als sowjetische Exklave mitten im Berliner Westen zum Zankapfel der Alliierten, vom Haus des Rundfunks aus gingen die ersten Stereosendungen in die Welt, und 1989 war es die Nachrichtenzentrale beim Fall der Mauer. Heute sendet hier der Rundfunk Berlin-Brandenburg. Wolfgang Bauernfeind hat mit vielen Zeitzeugen gesprochen und die einschlägigen Archive gesichtet. Entstanden ist eine spannend zu lesende und reich bebilderte Chronik, in der sich die Geschichte des Rundfunks in Deutschland spiegelt.