Hallo,
Ein etwa 600 Gramm schweres Fernsteuerauto mit Fernbedinung ohne sichtbare Antenne. Ca. 25 cm Lang, die Räder sind groß und so angebracht, dass man nicht weiss wo oben oder unten ist. Die eine Seit ist dunkelrot, die andere orange. Gewicht und Geschwindigkeit sind so groß, dass das Auto nur sehr bedingt für innen geeignet ist - oder es steht einfach nichts rum, das kaputt werden könnte!
Fernbedienung
Bei freier Sicht bei uns ca. 15m Reichweite für die Fernbedienung. Ein hebel für rechts/links, einer für schnell/langsam. Die langsamste Geschwindigkeit ist schon recht schnell, "feinfühliges" Fahren klappt nicht. Der Rechts/links trim (kalibrierung, dass das Auto ohne zu lenken gerade aus fährt) wird am Fahrzeug eingestellt, nicht an der Fernbedienung. Die Fernbedinung braucht 3 AA Batterien und verträgt auch 1,2V Akkus. Batterien liegen bei. Das Batteriefach ist zugeschraubt.
Die Fernbedienung hat 4 Speicher für "Stunds", das sind maximal 4 aufeinanderfolgende Kommandos. Beim Abspielen gespeicherter "Stunds" muss der "Abspielbutton" permanent gedrückt werden.
Das Fahrzeug
Ist Robust, man kann mit voller Geschwindigkeit gegen eine Mauer fahren ohne, dass das Fahrzeug beschädigt wird. Die Räder stehen vor und federn in der Regel den Zusammenstoß ab. Das Kunststoffkörper ist nicht bruchsicher. Eine Kollision mit einer Mauerecke gegen das Chassi möchte ich lieber nicht ausprobieren.
Auch im Fahrzeug wird der Akku durch aufschrauben der Abdeckung eingelegt. Hier muss man gleich zwei Schrauben losdrehen. Man braucht einen normalen Schraubendreher, typische "bits" sind zu dick.
Die Beschleunigung ist richtig gut, die Geschwindigkeit der steuer-Servos (links/rechts) gefällt mir aber nicht. Es dauert schon etwas, bis die Räder richtig einschlagen. Bis dahin kann das Auto bei hoher Geschwindigkeit schon sehr weit gefahren sein.
Der Akku - der wesentliche Schwachpunkt:
Für den Akku gibts ein dicken Punkt abzug. Der Akku ist ein Nickel-Metall Hydrit Acku mit 9,6V und 1000mAH. Es ist nicht zu übersehen, dass es sich dabei um 8 "normale" 1,2V Akkus größe "AA" handelt, die in einem Pack zusammengelötet sind. Für "AA" Ackus ist 1000mAH schon extrem wenig. Der Acku kann nicht im Fahrzeug geladen werden, sondern muss ausgebaut (schrauben) werden und an ein Steckernetzteil geladen werden. Soweit für mich erkennbar handelt es sich dabei um ein "Primitivladegerät" ohne besondere Ladesteuerung. Die Beschreibung sagt, dass das Ladegerät nach 5 Stunden vom Acku getrennt werden MUSS, es scheint also kein Überladeschutz vorhanden zu sein. Der Acku/das Ladegerät ist nicht schnelladefähig. Es dauert 4 Stunden, bis der Acku voll ist (das ist bei 1000mAH schon extrem schwach).
Der Akku ist daher mit Sicherheit einer der Schwachpunkte vom Auto. Wenn man ihn zu lange am Ladegerät läßt (Überladung) und das Fahrzeug nutzt bis es keinen "Mucks" mehr macht (Tiefentladung) kann man schon nach wenigen Ladezyklen ggf. seine Freude daran verlieren. Ich denke das ist nur bedingt Kindertauglich.
Fazit:
Das Auto macht viel Spaß, man merkt aber deutlich, dass Acku/Servos (links/rechts Steuerung) deutlich gespaart wurde. Bei längerer Nutzung ist ein Zweitacku und ein professionelles Ladegerät sicherlich sinnvoll. Für innen ist es nichts außer es gibt einen sicheren Keller.
Und achtung bei Schenken. Nach dem Auspacken muss erst der Ackus laden (4 Stunden)
Mangar