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Tonio Kröger Audio-CD – Audiobook, Ungekürzte Ausgabe


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Produktinformation

  • Audio CD: 3 Seiten
  • Verlag: der Hörverlag; Auflage: ungekürzte Lesung, O-Ton (12. Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 9783867173933
  • ISBN-13: 978-3867173933
  • ASIN: 3867173931
  • Größe und/oder Gewicht: 14,4 x 1,8 x 12,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

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Thomas Manns "Lieblingskind", die Novelle Tonio Kröger, jene Geschichte des Lübecker Bürgersohnes, der durch die Kunst aus seinen heimatlichen Verhältnissen ausbricht, bevor er in einer Rückwendung zum Norden die Einlösung seiner Sehnsüchte erfährt, diese herausragende literarische Selbst- und Sinnsuche, liegt hier als Hörbuch vor.

Ein wohl singulärer Fall: Hier spricht die Stimme des 19. Jahrhunderts im Original zum heutigen Hörer –- es liest Thomas Mann selbst aus seiner frühen, zwischen 1899 und 1903 entstandenen Novelle. Aufgezeichnet wurde die Lesung 1955, wenige Wochen vor seinem Tod. Es ist die Stimme des alten Thomas Mann, welche der Lesung eine ganz außergewöhnliche Atmosphäre verleiht –- und manchmal die Frage aufwirft, wie eine solche Erzählung von einem jungen Autor überhaupt geschrieben werden konnte. Nur manchmal, wenn Thomas Mann Äußerungen oder Gedanken der jungen Figuren liest, kann seine Stimme unpassend wirken.

Der Lesestil des Autors eröffnet dem Leser neue Perspektiven am Text oder ruft bereits Bekanntes verstärkt ins Bewußtsein. Der Name der Hauptfigur beispielsweise, "dieser aus Süd und Nord zusammengesetzte Klang", zerfällt erst in der Aussprache des aus Lübeck stammenden Autors in zwei Elemente aus völlig verschiedenen Klangwelten –- die wiederum auf Tonio Krögers zentralen Zwiespalt zwischen nordisch-patrizischem Bürgertum und südlichem Künstlertum verweisen.

Der behutsame Vortrag wertet jedes einzelne Wort auf; außergewöhnlicher Rhythmus oder extravagante Betonungen nähern den Prosatext der Lyrik an. Lesend macht der Autor dem Hörer Tonio Kröger als Wortkunstwerk bewußt. Welche Dynamik z.B. dem allerersten Satz innewohnt, mit welch zwingender Prägnanz der Einsatz der Novelle zu überraschen weiß, das muß man gehört haben –- nicht nur als Thomas-Mann-Liebhaber: "Die Wintersonne stand nur als armer Schein, milchig und matt hinter Wolkenschichten über der engen Stadt."

Mann trägt seinen Text nicht nur vor, er zelebriert ihn. Für die 66 Seiten der Novelle benötigt er dreieinhalb Stunden. Unmöglich kann die magische Spannung so lange gehalten werden: Wer versucht, das ganze Buch auf einmal durchzuhören, verpaßt den Reiz dieser ungeheuren Intensität. --Jan-Arne Sohns -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Wer Tonio Kröger mit der Stimme von Thomas Mann hört, wird begeistert sein." (BERNER RUNDSCHAU)

"Ein Fest fürs Ohr jedes Hörbuch-Liebhabers." (ZEVENER ZEITUNG)

Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "schillersprakensehl" am 20. Juli 2004
Format: Audio CD
Bei dem vorliegenden Hörbuch handelt es sich um ein ganz besonderes Tondokument.
Der zum Zeitpunkt der Aufnahme 80 Jahre alte Thomas Mann liest eine Novelle, die vor über 50 Jahren aus seiner Feder entstanden war, die zu den Kernbestandteilen seines Werkes gehört. In vielen seiner Geschichten und Romane ist der Autor in der einen oder anderen Form hinter seinen Gestalten präsent, doch selten so unmittelbar wie hier. Der damals 25- bis 27-jährige zeichnet das Bild eines Künstlers, der sich zwischen den für ihn gegensätzlichen Lebenssphären der Kunst und der Geistigkeit auf der einen, und der liebenswürdigen, nicht durch Erkenntnis verdorbenen Gewöhnlichkeit auf der anderen Seite, hin- und hergerissen fühlt. Er rechnet sich der Seite der Kunst zu, ist aber von einer stetigen Sehnsucht nach dem gewöhnlichen Leben, nach den „Blonden und Blauäugigen" dieser Welt, ergriffen.
Unschwer lassen sich bei einiger Kenntnis des Mannschen Lebenslaufes die autobiographischen Züge der Erzählung erkennen.
Diese sehr persönliche Seite der Novelle, und der zeitliche Abstand zwischen Entstehung und Aufzeichnung der Lesung machen den inhaltlichen Reiz dieser Aufnahme aus.
Ein weiterer hervorzuhebender Aspekt liegt in der ganz besonderen Atmosphäre der Lesung. Die zahlreichen Nebengeräusche, wie das Knarren des Lehnstuhls, das Rascheln der Seiten usw. schaffen einen ganz intimen Eindruck, der sich wohltuend von dem moderner Studioaufnahmen unterscheidet. Man fühlt sich gleichsam in das Arbeitszimmer des Vortragenden versetzt, wo man, bequem im Sessel zurückgelehnt, dem Vortrag folgt.
Dieser Vortrag nun ist sehr beeindruckend. Thomas Mann lässt sich Zeit.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 15. April 2001
Format: Taschenbuch
Tonio Kröger ist ein wunderschönes Buch voll leiser Melancholie. Ein junger Mensch macht sich auf den Weg, seine Identität und seinen Platz in der Welt zu suchen. Schon als Kind erfährt Tonio, dass er anders ist als seine Kameraden und stößt bei seiner Umwelt auf Unverständnis. Während er selbst etwas verträumt in die Welt blickt, gerne auf seiner Geige spielt und Verse schreibt, blickt er mit Bewunderung auf zu seinem Freund Hans, der offensichtlich den Erwartungen der Gesellschaft vollkommen entspricht, sportlich und selbstbewusst ist. So tief er auch seine Freundschaft zu Hans empfindet, so spürt er doch auch schmerzlich, die Gegensätzlichkeit ihrer Charaktere. Gegensätzlichkeiten ziehen sich wie ein roter Faden durch das Leben des Tonio Kröger: als Sohn des angesehenen Konsul Kröger und einer feurigen Südländerin wirbt er beständig um die Anerkennung des Vaters, und erhält sie doch eher von seiner Mutter, deren ausschweifenden Lebensstil er manchmal etwas liderlich findet. Hin und hergerissen zwischen der bürgerlichen Ordnung und seinem Sinn für Kunst und Literatur verlässt er schließlich als junger Erwachsener seine vertraute Heimatstadt im Norden und sucht im Süden in sinnlichen und geistigen Abenteuern einen Halt. Um letztendlich die Widersprüchlichkeiten in seinem Leben vereinen zu können, muss er zu seinen Wurzeln zurückkehren und die Situationen aus seiner Jugend nocheinmal durchleben. Ein Genuss ist auch die hohe Sprachkunst dieses Buches und der geschlossene Aufbau, durch den sich mehrere Motivstränge ziehen. Eine sehr anspruchsvolle Lektüre.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Kunde am 27. März 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Wenn man sich auch nur ein klein wenig für jene literarische Richtung begeistern kann, die auf den vielsagenden Titel "Bürgerlicher Realismus" hört, dann kommt man um diese (Bildungs?)Novelle nicht herum.
Das hat zumindest zwei Gründe: Zum einen den Autor, der mit seiner unverwechselbar prätentiösen Sprache jene verträumt-bodenständige Dialektik in Kunst und Kultur seiner Zeit fest verankern konnte. Zum andern das Werk selbt. Oder besser: Seine Stellung im Leben des Autors, seinen autobiographischen Bezug. Wer auch nur einen Funken Kunstverständnis (oder auch: kontemplative Seltbtvergessenheit) in sich trägt, dem wird sich Zeile für Zeile ein Zwiespalt erschließen, den Mann (oder hier: Tonio) so deutlich zum Ausdruck bringt, dass er dem Leser zuletzt überdeutlich ins Bewusstsein drängt: Die unauflösliche Kluft zwischen Kunst und Bürgertum.
Hier verschwimmen die Konturen von reflexiver Selbtbeschreibung und gekonnt inszenierter Fiktion - sprachlich auf allerhöchtem Niveau. Manche Passagen muss man einfach zwei oder drei mal lesen, um zu begreifen, wie minutiös-darstellerisch und gleichsam schöpferisch-energetisch Mann mit der vermeintlich so hölzernen deutschen Sprache umzugehen weiss.
Dieses Büchlein hat Maßstäbe gesetzt, nicht im ganz großen literarisch-sozialen Kosmos mit viel Tamtam (wir haben es hier weder mit Ökonomie und Gesellschaft wie in Mark Twain noch mit der Evolution wie in Robinson Crusoe oder ähnlichem zu tun), sondern im kleinen, individuellen, oder: individualitischen Rahmen zu tun.
Hier wird kein Feuerwerk abgebrannt und doch Geschichte geschrieben: leise, nachdenklich - und eben darum so wundersam eingängig.
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