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Tonight:Franz Ferdinand
 
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Tonight:Franz Ferdinand

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Produktinformation

  • Audio CD (23. Januar 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Domino (Indigo)
  • ASIN: B001IUP9PW
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Schallplatte
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1. Ulysses
2. Turn It On
3. No You Girls
4. Send Him Away
5. Twilight Omens
6. Bite Hard
7. What She Came For
8. Live Alone
9. Can't Stop Feeling
10. Lucid Dreams
11. Dream Again
12. Katherine Kiss Me

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nach einem kräftezehrenden Leben zwischen Konzerthallen und Studio war Ende 2006 eine Auszeit fällig. Bei allen Erfolgen mit Goldauszeichnungen, rappelvollen Sälen: Die Rock ´n Roll Tretmühle war heiß gelaufen, worunter meistens auch die Kreativität leidet, und das deutete sich bei Franz Ferdinand schon mit dem zweiten Album an. Lange dreieinhalb Jahre blieben die Schotten folgerichtig ohne neue Veröffentlichung, stellten das Private und Hobbys vorne an, suchten für viele Monate Abstand voneinander. Tonight: Franz Ferdinand untermauert eindrucksvoll und mindest genauso überraschend, wie nötig diese Phase zum Akkuaufladen war, muss Platte Nummer 2 You Could Have It So Much Better wohlwollend als Schritt zur Seite bezeichnet werden. Hier nun handelt es sich um eine eindeutige Weiterentwicklung. Die Songs von Tonight: Franz Ferdinand entstanden in einem angemieteten, heruntergekommenen und atmosphärischen viktorianischen Rathaus in Glasgow. Ein großes Geheimnis aber machte das schottische Quartett nicht aus dem dort ausgeheckten neuen Material. Was die Feuertaufe auf intimen Test-Clubkonzerten und Pubs nicht bestand, flog in die Tonne. Die verbliebenen Stücke zeugen von einem Reifeprozess, dem Mut, sich musikalisch zu öffnen. Trotzdem ist es sehr interessant, was die Fan-Jury da so durch gehen ließ: So viele Vintage-Keyboard-Sounds, Disco-Funk-Gitarren-Hybride, verschwurbelte Klänge und zurückgenommene Songs gab es noch nie neben all den gewohnt galoppierenden Stücken mit ihren Stampf-Beats. Natürlich springen einen Tracks wie der flotte Opener „Ulysses“, „Turn It On“ oder die so typisch nach FF klingende Hüpf-Hymne „No You Girls“ sofort an, aber „Send Him Away“ mit seinem Sixties-Psychedelic-Pop-Flair hinterlässt viel mehr Eindruck. Dann sind da noch die gelungenen Balladen wie die verspielte „Dream Again“ oder das finale „Katherine Kiss Me“. Sie demonstrieren, dass Franz Ferdinand zwischen all den tonangebenden Gruppe von Arctic Monkeys bis zu Bloc Party über das vielleicht größte Potential für eine Zukunft mit weiteren, nachhaltigen Alben verfügen... - Sven Niechziol


motor.de

Nach fast vier Jahren Arbeit und musikalischer Entwicklung in Richtung Elektro-Pop kommt nun das lang erwartete „Tonight: Franz Ferdinand“ auf den Markt, ein Soundtrack für kühle Großstadt-Nächte.

Im Vorfeld der Veröffentlichung von „Tonight: Franz Ferdinand“ hieß es, die Band wolle gegen die Unmengen formelhafter Gitarrenbands rebellieren und bewusst eine Stilwende vollziehen. Dabei bedienen sie jedoch nur einen weiteren Trend, nämlich Elektro-Elemente sowie 70er und 80er-Sounds in ihren Indie-Rock zu integrieren - eine Rechnung, die zudem nicht bei jedem Song aufgeht. Franz Ferdinand punkten auf ihrem neuen Album vor allem, wenn sie an altbewährten Kompositionen anknüpfen. Songs wie die bereits ausgekoppelte Single „Ulysses“, das eingängige „No You Girls“ oder „Bite Hard“ sind treibende wenn auch etwas düstere Rock-Nummern, bei denen sich die synthetischen Klänge noch zurückhalten. Sympathisch auch das locker-leichte „Send Him Away“, das gegen Ende gut an Groove gewinnt. Ähnlich angenehme Abwechslung bietet „What She Came For“. Vom elektro-funkigen Einstieg bis zum deftigen Post-Punk-Ausgang ist Langeweile ausgeschlossen.

Dann folgt jedoch Titel Nummer acht namens "Live Alone" und die Disco-Party scheint eröffnet. Mit Studio54 typischer Bassline und reichlich Synthie-Klängen liefern Franz Ferdinand hier belanglosen Pop ab, wie man ihn schon aus den 80ern zur Genüge kennt. Am selben Problem leidet auch „Can’t Stop Feeling“, selbst wenn sich hier zum Elektro-Flair vergangener Dekaden aktuellere synthetische Sounds gesellen.

Gänzlich unausgegoren ist der Titel „Lucid Dreams“: Was noch halbwegs eingängig und indie-rockig beginnt, wird zunehmend von verzerrter Elektronik überlagert. Nach fast fünf Minuten, wenn das Lied endlich zu verebben scheint, erfolgt überraschend der Übergang zu einem dreiminütigen Instrumental-Part zwischen Disco und House. Abschluss des Albums bilden die zwei Balladen „Dream Again“ und "Katherine Kiss Me", wobei nur letztere wirklich überzeugt. Von Akkustik-Gitarre begleitet, scheint Sänger Alex Kapranos einem direkt ins Ohr zu singen, was dem Titel eine sehr persönliche Note verleiht.


2006 waren Franz Ferdinand physisch, emotional und kreativ ausgebrannt. Die Verbarrikadierung in einem alten viktorianischen Rathaus in Glasgow sollte die Rettung sein. Durch Glaswolle und Ziegel schalldicht von der Außenwelt und leider auch jeglichem Tageslicht abgeschirmt, komponierten und experimentierten die Briten. Das entsprechend düster und kühle Ergebnis schwankt zwischen gelungenem Indie-Rock und Post-Punk sowie missglückten Versuchen Disco- und Elektro-Elemente zur Erfrischung zu integrieren.

Kai-Uwe Weser

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53 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen freiwillige selbstkopiewehr, 21. Januar 2009
Von guitar (wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
wieder einmal waren die vorausberichte ein unsinn. weder sind ff (franz ferdinand, nicht freiwillige feuerwehr) jetzt eine elktronikband (sieht man vom zweiten teil von "lucid dreams" ab), noch folgen sie ihren genre-kollegen the killers unter die discokugel.

auch wenn dieses album "anders" klingt, sind ff immer noch ganz eindeutig ff, also zum tanzen gebrachter rock. was sie getan haben, war vermutlich die notwehrreaktion einer band, die keine lust hat, sich zu kopieren, weil das nämlich eh alle anderen tun. ff standen am anfang der gigantischen newnew wave, welche seit 2005 alles überrollte: pumpende 1-2-1-2-bässe, zappelige gitarren, zum rock verschärfte dance-beats vom schlagzeug, dazu schluchzender, knapp vorm überschnappen befindlicher gesang. sehr, sehr lässig, das ganze!

all das ist auf dem neuen album auch da, aber es ist weniger vordergründig, weniger auffällig, verschliffener, zerfranster. im soundbild treiben sich diverse alte synthesizer herum, die gitarren schweifen ab, da und dort zeigt sich ein echo-effekt oder ein lustiges percussion-geräusch. ff klingen dadurch künstlerisch wertvoller, aber auch weniger prägnant, weniger zupackend.

die single "ulysses" - ein herrlich aufgeregter track - könnte ganz großes disco-kino sein, dazu schiebt der bass aber zuwenig. so ist es halt ganz großes indie-rock-kino. dieses stück ist sehr typisch für das ganze album. die nächsten stücke sind ähnlich aufgelegt: da bauen sich immer wieder hitmelodien und hitgrooves auf, um dann plötzlich links abzubiegen, sich zu verbremsen oder etwas anderes unvorhergesehenes zu machen. "twilight omens" könnte ebenfalls der große partyhit sein, ist dazu aber schlicht zu mysteriös - und eine spur zu langsam. "live alone" beginnt als superhit - nur um dann zu subtil für einen solchen zu werden. "lucid dreams" ist zur hälfte nett blubbernder indie-disco-rock - und zur anderen überdrückventil für sich aufgestaut habende elektronik-spieltriebe. lustig, aber auch ein bisschen länglich. danach geht das album mit zwei ruhigen, scheinromantischen stücken untypisch, aber interessant zu ende.

dieses album spielt, so scheints, mit erwartungshaltungen - die werden aufgebaut und umgehend enttäuscht, oft aber auf das allerangenehmste. oft, aber nicht immer - bei manchen songs habe ich den eindruck, die sind schlicht nicht ganz so gut, sprich zwingend, sprich auch inspiriert, wie früheres.

was ff mit diesem album gelungen ist: sie klingen anders - und trotzdem ausschließlich wie sie selbst. anders als bei anderen new new wave acts kommt man hier kaum auf die idee, die üblichen postpunk-verdächtigen als referenzen aufzuzählen. die nächstliegende benchmark bei ff ist immer ff.

das ist definitiv kein album, das beim ersten hören packt, niederzwingt, widerstand zwecklos macht. man muss sich damit schon öfter und genauer befassen, bis es abzuheben beginnt.

langfristig wird es entweder bis zum meisterwerk wachsen - oder zur randnotiz verkümmern. ich hoffe auf ersteres und befürchte zweiteres.

für den moment einmal ist es: faszinierend.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen gut, aber nicht so gut wie die Vorgänger!, 26. Januar 2009
Diese Rezension stammt von: Tonight:Franz Ferdinand (Audio CD)
Um es gleich vorweg zu sagen, das neue Album der schottischen Britpopper enthält gewohnt gutes Songmaterial, kann aber von der Hitdichte her den beiden Vorgängern nicht das Wasser reichen. Es gibt sehr schöne eingängige Songs wie man sie von Franz Ferdinand gewohnt ist (meine absoluten Favoriten: Twillight Omens, Ulysses und Live Alone) und daneben Songs, denen meines Erachtens einfach das gewisse Etwas fehlt, bspw. Turn it on und No you Girls. Ferner gibt es Songs wie das überlange Lucid Dreams, bei denen die Jungs einen ziemlich progressiven Ansatz verfolgen und die deshalb gewöhnungsbedürtig sind und nicht leicht ins Ohr gehen. Die hier an den Tag gelegte Progressivität ist neu bei Franz Ferdinand, enthielten ihre ersten beiden Alben doch fast ausnahmslos eingängige Hits. Man merkt, dass die Jungs sich weiterentwickeln wollen. Dies ist ja grundsätzlich positiv zu bewerten. Allerdings muss die Band m. E. aufpassen, dass sie sich dabei nicht verzettelt. z. B. nervt mich sehr die sich ständig wiederholende Synthesizer-Brumm-Melodie bei Lucid Dreams, die sich anhört wie ein Furzkissen auf Dauerbetrieb.

Schließlich sei noch gesagt, dass die Standardversion des Albums völlig ausreichend ist. Ich habe mich sehr geärgert, die Doppel-CD gekauft zu haben. Denn bei den zusätzlichen Songs handelt es sich um unnötige ausschließlich vom Synthesizer generierte Remixe mit ein paar sich nervig wiederholenden Gesangsfetzen. Diese Katzenmusik hat mit dem Stil der Band absolut nichts zu tun und gehört daher nicht auf ein FF-Album, nicht einmal auf einer Bonus-CD.

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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Weiterentwicklung auf hohem Niveau !!, 15. Januar 2009
Lange haben wir darauf gewartet. Jetzt ist es endlich soweit. Einer der neuen Indie Helden dieses Jahrzehnts und eigentlich die Referenzband der letzten Jahre hat ihr neues Album rausgebracht.

Mein erster Eindruck: Respekt! Der Sound etwas slicker als zuvor, alles auch ein wenig elektronischer, aber in Maßen. Alex Kapranos' Stimme ist nicht immer sofort zu erkennen. Und die Hits drängen sich nicht unbedingt auf, sind aber ohne weiteres vorhanden. Stellvertretend für diese Weiterentwicklung steht wohl der Song "Lucid Dreams" der mit über 7 Minuten Spielzeit das Normalmaß eines FF-Songs um Längen übertrifft und am Ende wähnt man sich eher auf einer Electro House Party als bei Franz Ferdinand.
Zu Hause fühlt man sich gleich bei "No you Girls" welches wohl den eingängigsten und FF-typischsten Refrain hat. Für die ruhigeren Momente wird auch wieder die Akustik Gitarre hervorgeholt. Leute denen auf dem letzten Album "Eleanor Put Your Boots On" zugesagt hat, werden hier zugreifen.

Fazit: Franz Ferdinand sind nicht für den schnellen Hit zu haben, den dann alle in ein paar Monaten vergessen haben . Sie setzen auf Progressivität und Nachhaltigkeit und werden deshalb mit aller Wahrscheinlichkeit wieder in allen Jahresbestenlisten zu finden sein.
Ein Grower!!!!
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3.0 von 5 Sternen gutes album, aber kein muss.....
sie waren schon mal besser oder vielleicht sind wir einfach schon zu verwöhnt mit ihren anderen alben, den ohrwürmern und der eigene sound, den franz ferdinand prägten. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Florian Tarmastin veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Sprachlos +/-
Kann eigentlich garnix über das Album urteilen, finde nix gutes aber auch irgendwie nix gutes! Habe die Vorgäger Alben die sind meist alle super aber be diesem finde ich nix +/-... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Fuxinator veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen der fluch der 3. platte ;-)
auch ff scheints erwischt zu haben.nicht so gut wie die vorgänger und doch meines erachtens völlig hörenswert.

1. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von musikistgut veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Das rockt!
Das erste Franz Ferdinand Album hat mich seinerzeit voll weggeblasen und gehört heute noch zu meinen absoluten Lieblings-CDs. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von R. Gerten veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Pop, na und?
Generell ist es doch total egal, wenn eine Band Einflüsse aus anderen Musikstilen mit ihrem eigenen Stil kombinieren! Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Natl veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Fantastisch
Nie zuvor gehört und nun, erst ab der dritten CD, süchtig. Tanzwütige, Sehnsüchtige, Nachtaktive ... bewegt Euch.
Vor 5 Monaten von Elisabeth Nuessmann veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Gutes Album
ganz à la Franz Ferdinand jedoch mit weniger harten Tönen. Wer seinen Musikstil mag ist hier genau richtig.
Vor 5 Monaten von Isa.C veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Unter dem Schottenrock ...
Sägende Gitarrenriffs, das Tempo meist im oberen Drehzahlbereich und jede Menge Überdruck im Kessel - so präsentierten sich die vier Schotten im Jahre 2004 mit ihrem Debütalbum,... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Chefmaus 68 veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Tonight: Überholt
Wenn einen die eigenen Epigonen links und rechts überholen und am Ende des Tages (bzw. nach 3 vollen Jahren! Lesen Sie weiter...
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5.0 von 5 Sternen Auch das dritte Album überzeugt
Da ist es also, das dritte Album von Franz Ferdinand. Die ersten beiden waren sehr gut und ich hoffte, es würde nicht so kommen, wie einst bei Garbage (erst zwei grandiose Alben,... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von skywalker_1974 veröffentlicht

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