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Auch Tomorrow Come Today enthält wieder jene wunderbare Mischung aus Brachialität und Eingängigkeit, die man an der Band aus Delaware so schätzt. Da wird auf den Gitarren geschreddert, dass es eine wahre Pracht ist, und die Drums hämmern sich gnadenlos durch groovige Power-Passagen, nur um im nächsten Moment in filigranere, fast schon poppige Gefilde umzuschwenken. Markiger Hardcore-Gesang wechselt sich mit mehrstimmigen Hit-Refrains ab (besonders gelungen: das eingängige "Handful Of Redemption"), und die fette Produktion hält diesen abwechslungsreichen Stilmix souverän zusammen. Dass Boysetsfire darüber hinaus auch noch mit sozialkritischen Texten glänzt, macht Tomorrow Come Today endgültig zu einem wertigen Tonträger in der Schnittmenge von Ignite und Nickelback. --Michael Rensen
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Insgesamt leidet jedoch unter der Eingängigkeit und der einfacheren Songstruktur die Komplexität und der Facettenreichtum, die „After The Eulogy" ausgezeichnet haben, so dass man Übersongs wie „Unspoken Request", „Across Five Years" oder „The Abominations Of Those Virtous" nur schwerlich findet.
Trotzdem hält man am Ende ein Album in den Händen, das zum Besten gehört, was dieses Genre in den letzten zwei Jahren hervorgebracht hat.
anspieltipps:
last year's nest, bathory's sainthood, handful of redemption, foundations to burn, ...
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