Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
wieso oper????, 5. Oktober 2009
das einzige was für mich an diesem album als oper durchgeht ist, dass es mit einer overtüre beginnt, in der die wesentlichen themen der wichtigsten songs kurzweilig ineinander verwoben sind. bereits vom konzept abweichend gibt es - kurz vor halbzeit des albums - dann auch noch eine underture, was wohl scherzhaft zu interpretieren ist. naja, eine parallele ist vielleicht noch der schlechte plot oder kennt wer eine oper mit einer nachvollziehbaren sinnvollen handlung von der ohne gesangsparts noch nennenswertes übrigbliebe?
man muss sich vor augen halten, dass diese vertonte geschichte eines auf grund eines schocks blind, taub und stumm gewordenen jungen, der als flippermeister zu einer art sektenführer wird, noch vor 1970 entstanden ist. konzentrieren wir uns lieber auf die musik!
damals war das harte musik, rock, auch wenn man das heute gar nicht mehr glauben kann. aus heutiger sicht besteht das aus schönen melodien, ziemlich harmloser bass- und stromgitarre, dem ab und zu herumwirbelndem drumset des unvergessenen keith moon, fast lieb und nett das alles..
die weiteren metamorphosen dieses werkes hätte es gar nicht mehr gebraucht, die verbreiten den geruch der ausschlachtung - viel zu pompös, überladen und kitschig die orchesterfassung, überdreht und viel zu schrill die filmmusik zu dem allerdings trotzdem sehenswerten ken russel-film, mit seinen plakativen, bunten, rauschhaften bildern, die die schwache handlung in den hintergrund rücken.
ein zeitdokument, eine schöne platte mit hervorragenden songs, eine demonstration, was man nur mit gitarre, bass, schlagzeug und stimme und ohne großartige technische hilfsmittel produzieren kann.
auch wenn the who live immer wieder teile von tommy spielten, irgendwie gibt es das ganze andere gesamtwerk dieser großartigen band aus london und eben dieses konzeptalbum, das für mich einen stand-alone status hat.
die CD ist um diese kohle sowieso absolute pflicht, auch wenn sie nicht das flair des originalen LP-klappcovers mit dem booklet verbreiten kann.
der sound ist frisch und durchhörbar, gar nicht angestaubt.
ein stück rockgeschichte, das man besitzen sollte.
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27 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die "Jungen Wilden" der 60`er schreiben Rockoper!, 12. September 2004
Waren so die typischen Bands der Sechziger Jahre drauf? Drogentod in den eigenen Reihen (Keith Moon / Schlagzeug), Streitereien zwischen den Querköpfen Pete Townhshend (Gesang, Gitarre) und Roger Daltrey (Gesang).... The Who stellte die Rockoper "Tommy" erstmals in Woodstock 1969 vor und ab diesem Moment gehörten sie zu den ganz großen der Musikszene - Woodstock war "The Who`s" Durchbruch! The Who ein tragisches Kapitel der Musikgeschichte - standen oft vor dem "AUS" - kamen u.a. 11 Fans vor Konzertbeginn zu Tode, weil sie sich beim "Kampf" um gute Plätze erdrückten... und doch gilt auch bei dieser Band aus den Nebeln der Sechziger "Todgesagte leben länger!" Tommy gehört zu den Alben, die man sich immer und immer wieder anhören kann, ohne sich dabei zu langweilen - Sound und Gesang sind wohl mit die Krönung der Sechziger Musikszene! Ab und an sind "The Who" noch live zu hören, füllen bei diesen selten Gelegenheiten sogar ganze Stadtien. Ich sage nur "Pinball Wizard" und der Sound wird Ihre Erinnerung packen! There`s a Doctor und und und - geile Musik!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Man muss es mehrmals hören, aber dann..., 2. April 2001
Von Ein Kunde
Okay, ich muss ganz ehrlich zugeben, bevor ich "Tommy" hörte hatte ich "Quadrophenia" schon auswendig und lieben gelernt. Ich ging also mich auf den Namen "the Who" verlassend in den Laden und kaufte völlig ohne Ahnung, Vorkenntnisse und Empfehlungen diese CD. Als ich mir sie zum ersten Mal angehört habe, da habe ich sie sofort in die Ecke geschmissen und es kam wieder "Quadrophenia" in den CD-Spieler. "Tommy" war mir am Anfang einfach zu wörtlich eine Rock-Oper, deshalb wirkte es zuweilen verspielt ja gar eintönig auf mich. Beim zweiten Mal nahm ich mir die Texte mit zur Hand und hörte mir jeden Song genau an. Tja, was soll ich sagen? Es war Liebe auf den zweiten Blick. Vor allen Dingen die Geschichte faszinierte mich und ließ mich alles mögliche da hineininterpretieren. Nicht nur die Hits wie "Pinball Wizard" oder "I'm Free" können überzeugen, auch die anderen Stücke sind musikalisch vom Anspruch (für meine Begriffe, mein Herr Musiklehrer) hoch anzusiedeln, und können die Ohren daher mehrere Stunden beschäftigen. Ihr, die Musik nicht nur als Hintergrundgeräusch missbraucht um euch eure Ohren zu putzen, euch allen kann ich dieses Album nur an's Herz legen. Ein Album, das man nicht vergisst, wenn man's gehört hat...
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