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Tombstone
 
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Tombstone [Soundtrack]

Bruce Broughton Audio CD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Audio CD (6. Januar 1994)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Soundtrack
  • Label: Intrada (Edel)
  • ASIN: B000000O6M
  • Weitere Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 381.028 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Cowboys,The
2. A Family
3. Arrival In Tombstone
4. Josephine
5. Thespian Overture
6. Gotta Go To Work
7. Fortuitous Encounter
8. Street Standoff
9. The O.K. Corral
10. Aftermath
11. Cowboy's Funeral
12. Morgan's Death
13. Wyatt's Revenge
14. The Former Fabian
15. Brief Encounters
16. Finishing It
17. Doc And Wyatt
18. Looking At Heaven

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

In einer Zeit, in der in Western der Wilde Westen immer häufiger entmythologisiert wird, kehrt Tombstone noch einmal als prächtiger Rückgriff zu der überschwenglichen Romantik der Western aus den 50er und 60er Jahren zurück. Bruce Broughton war offensichtlich inspiriert und hat eine stimmige, schwelgerische und extravagante Partitur in der Tradition von Weites Land und Die glorreichen Sieben geschaffen, wobei seine kraftvolle, erfindungsreiche Musik an die feurige Americana von Aaron Copland erinnert. Passagen mit Folkmusik lassen den Hintergrund von mehreren Figuren aufleben, Flöte und Bhodran, Hackbrett, Kontrabass und Sarrusophon steuern ihre die Fantasie anregenden Klangfarben hinzu. Das Liebesthema für Wyatt Earp und Josephine ist einfach wunderbar, "The O.K. Corral" spannungsgeladen und voller Wildheit, die großen Themen sind ebenso majestätisch und heiter wie sonstige Werke, die in den 90er Jahren für den Film geschrieben wurden.

Das lange Finale "Looking At Heaven" ist eine wirkungsvolle Suite, die den beständigen Reiz, die gesamte Romantik und das Abenteuer der Gattung Western einfängt. Noch mehr als bei Broughtons Werk für Silverado ist dieses gefühlvolle, intensiv dramatische Werk eine der größten Western-Partituren unserer Zeit, in guter Gesellschaft mit James Horners Legenden der Leidenschaft und John Williams' In einem fernen Land. Die Spieldauer von 66 Minuten garantiert, dass der Zuhörer die große Vielfalt der Partitur erahnt, der Sound ist atemberaubend ausgefeilt und dynamisch, die Interpretation erstklassig. --Gary S. Dalkin


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Riyad Salhi TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Neuland konnte man mit Scores für Western seit Ende der 70er nicht mehr betreten. Der Treck von Komponisten, die das Thema meist mehrfach beackert haben, vor allem Bernstein und Fielding, hat den Pfad schlammig und kaum begehbar gemacht. Im Grunde kann man nur variieren, was die verstorbenen Meister vorexerziert haben. Doch kann man es auf höchstem Niveau tun oder wie Lennie Niehaus. Bruce Broughton jedenfalls hat damals erneut (nach dem eher verspielten "Silverado" und einigen TV-Arbeiten im Americana-Modus) bewiesen, dass man mit feiner Orchestration, großartigen melodischen Eingebungen und dem Verzicht auf allzuviel Westernhaftigkeit den vielleicht besten Western-Score seit 1980 basteln kann. Zum einen verzichtet er auf das allzu typische Musikvokabular und Instrumente, die man bei einem solchen Stoff vermutet. Zum anderen nimmt er sich den Jerry Goldsmith der 60er zum Vorbild (dem er übrigens im Booklet dankt). Stellenweise ist er sehr zupackend, roh fast, wenn die "bösen Cowboys" musikalisch begleitet werden. Zuweilen tönt es wie Neue Musik für den Konzertsaal. Aber keine Bange, "Tombstone" wird durch zwei großartige Themen getragen, wobei das Familienthema erst im über achtminütigen End Title vollends ausformuliert wird. Dieses letzte Stück dürfte zu den besten von Bruce Broughton gehören, vielleicht ist es einer der besten End Credits überhaupt - sogar ein Wiener Walzer konnte er einbauen. Ein paar Längen gibt es trotzdem, vor allem in den Siebenminütern (sich dehnende Spannungsmusik, die ohne besonderen Glanz ist), das gibt Punktabzug. Leute wie Marco Beltrami, die heutzutage engagiert werden, sollten sich an BB oder dem frühen JG orientieren, dann käme Erbaulicheres zustande. Warum BB kaum noch engagiert wird, bleibt das sahnige Geheimnis der Hollywood-Idiotie.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Der mit Westernklischees geradezu überhäufte Film von George Pan Cosmatos, der Drehbuchautor Kevin Jarre während der Dreharbeiten ersetzte, hätte eigentlich einen typischen Americana-Verschnitt verdient gehabt (und höchstwahrscheinlich hätte der ursprüngliche Komponist des Films, Jerry Goldsmith, einen ebensolchen geliefert). Doch Bruce Broughton, der sich immer deutlicher als einer der zur Zeit talentiertesten A-Komponisten Hollywoods erweist, gibt dem Film mehr; viel mehr.

Stilelemente unterschiedlichster Art, unterstrichen noch durch die Verwendung ungewöhnlicher Soloinstrumente wie Cembalo, Blockflöte, Harmonika und das rare Sarrusaphon, verbinden sich hier zu einem überzeugenden Ganzen. Dabei bleibt die Americana keineswegs draußen vor. Mal lyrisch ("Josephine", "A Family"), mal glorreich ("Arrival in Tombstone") tönt es aus dem Brustton des überzeugten Western-Komponisten, als der sich Broughton schließlich schon vor Jahren vorgestellt hatte. Höhepunkt dieser Ebene der Musik ist sicherlich "Fortuitous Encounter", der ein freundschaftliches Wettstreiten zwischen Wyatt Earp und einer von ihm faszinierten Schauspielerin begleitet. Hatte "The Cowboys" die Schurken des Films noch eher historisierend eingeleitet (der Cue untermalt Szenen aus dem ersten aller Western, dem 1903 entstandenen Stummfilm "The Great Train Robbery"), ist das Auftreten in "Street Standoff" von weit weniger harmlosen Avantgardetechniken begleitet. Dieser und der nächste Cue, "The O.K. Corral", beide über sieben Minuten lang, deuten aber auch bereits die einzige erkennbare Schwäche des Soundtracks an: seine Länge.

Was eine glänzende Top-Bewertung mit ca. 40 Minuten Länge hätte sein können, wird durch Hinzunahme eher untermalender als bestimmender Cues zu einer immer noch sehr guten, über einstündigen Scheibe, die den Hörer auffordert, sich die besten Stücke selbst herauszusuchen. Glanzstück des Ganzen ist denn auch der achtminütige End Title ("Looking for Heaven"), der alle wichtigen Themen zu einer sehr überzeugenden Suite zusammenfaßt. Allen Freunden symphonischer Filmmusik ist diese CD nachdrücklich ans Herz zu legen. Sie ist (fast) durchgehend vom Allerfeinsten, das Hollywood zur Zeit zu bieten hat.

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